Ausstellungen
Deutsches Tapetenmuseum in Kassel zeigt erste Schau seit fünf Jahren12.09.2013, 14:28 Uhr | dpa
Nach fünf Jahren zeigt das Deutsche Tapetenmuseum in Kassel wieder eine Ausstellung - über die Entstehung von Tapeten im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Sonderschau "Aufgerollt. Tapeten - Vom Entwurf an die Wand" beschreibe die Entwurfsphase, den Druck und die Vermarktung in jener Zeit, sagte die Museumsleiterin Astrid Wegener am Donnerstag in Kassel. Gezeigt wird außer Tapetenentwürfen und Drucktechniken wie dem Handdruck auch das fertige Produkt. Die Handherstellung einer Tapete sei eine große Herausforderung gewesen, sagte Wegener. "Die Hersteller mussten nicht nur ein ansprechendes Muster entwerfen, die Tapete musste ja auch aneinanderpassen."
Zu sehen sind auch prunkvolle Tapeten, die dreidimensional wirken. Glanzstück der Ausstellung ist aber die Bahn "Décoration á panneux de tapisserie Gobelins". Der Dekor mit Blumenarrangements sorgte bei der Pariser Weltausstellung von 1867 für große Aufmerksamkeit. 33 Farben wurden verwendet. "Die Herstellung einer Panoramatapete konnte bis zu zwei Jahre dauern", betonte Wegener. Die Ausstellung wird an diesem Freitag eröffnet und ist bis zum 12. Januar 2014 in der Orangerie in Kassel zu sehen.
Das Tapetenmuseum - das in dieser Form und Größe wohl einzige weltweit - ist seit 2008 geschlossen. Wann es in ein neues Haus umziehen kann, ist noch unklar. Derzeit werde die Dauerausstellung vorbereitet, sagte Wegener. Mit rund 23 000 Objekten dokumentiert die Sammlung des Deutschen Tapetenmuseums die Geschichte der Tapete.
12.09.2013, 14:28 Uhr | dpa
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