Energie
Bürgerinitiativen gründen Bündnis gegen Windkraft-Ausbau14.09.2013, 14:59 Uhr | dpa
Flugzeug hinter Windrad (Quelle: dpa)
22 Bürgerinitiativen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben ein Bündnis gegen mehr Windräder gegründet. Rund 500 Mitglieder forderten nach Angaben des Bündnisses "Energiewende für Mensch und Natur" am Samstag in Simmern ein Ende des Ausbaus der Windkraft im Land. Mit Trillerpfeifen zogen sie durch den Ort. Das Motto war "Das Maß ist voll! Stoppt den Windradwahnsinn!". "Die Bürger wollen an der Planung der erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz beteiligt werden", sagte Sprecher Uwe Anhäuser. Die rot-grüne Landesregierung habe Versprechen nicht gehalten. Aus Sicht der Initiativen ist der Hunsrück zu "verspargelt".
Rheinland-Pfalz will den Stromverbrauch bis 2030 unter dem Strich komplett aus heimischen Öko-Energien decken. Die Zahl der Windräder wird nach Ansicht von Energieministerin Eveline Lemke (Grüne) bis dahin von etwa 1200 auf rund 2650 wachsen. Sie hatte im April betont: Dort, wo die Bürger die Windkraft mehrheitlich nicht wollten, werde es sie nicht geben. Vor allem Standorte auf den Mittelgebirgshöhen und in Teilen von Rheinhessen sind als geeignet eingestuft. Der Pfälzerwald, wo es Demonstrationen gegen eine "Verspargelung" durch Windräder gab, ist kaum im Zentrum der Pläne. Auch von historischen Landschaften wie dem Moseltal oder der Vulkaneifel will die Landesregierung Windräder möglichst fernhalten.
14.09.2013, 14:59 Uhr | dpa
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