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DGB-Chef Sommer: Keine Ausnahmen von 8,50 Euro Mindestlohn

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Gewerkschaften  

DGB-Chef Sommer: Keine Ausnahmen von 8,50 Euro Mindestlohn

01.05.2014, 14:58 Uhr | dpa

DGB-Chef Sommer: Keine Ausnahmen von 8,50 Euro Mindestlohn. DGB-Chef Michael Sommer

DGB-Chef Michael Sommer. Sommer fordert keine Ausnahmen vom Mindestlohn. Foto: Carmen Jaspersen (Quelle: dpa)

DGB-Chef Michael Sommer hat bei der zentralen Mai-Kundgebung der Gewerkschaften jede Ausnahme vom Mindestlohn abgelehnt. "Keine einzige Stunde Arbeit in Deutschland darf schlechter bezahlt werden als 8,50 Euro", forderte er vor mehreren Tausend Menschen am Donnerstag in Bremen. Es dürfe keine Ausnahmen wegen des Alters oder Geschlechts, der Herkunft oder der sozialen Lage geben. "Ich warne die große Koalition", rief Sommer.

Diese Frage sei für den DGB der Test, ob die Regierung es ernst meine mit mehr sozialer Gerechtigkeit. Sommer hielt in Bremen seine letzte Mai-Rede als DGB-Vorsitzender. Nach zwölf Jahren im Amt tritt er beim Gewerkschaftstag in diesem Monat in Berlin nicht wieder als Wahl als Vorsitzender an.

Hart ging der 62-Jährige mit den Kritikern des Mindestlohns ins Gericht, die argumentierten, damit würden junge Menschen zum Jobben verleitet anstatt eine Ausbildung zu beginnen. "Bei so viel Scheinheiligkeit kann man eigentlich nur noch kotzen."

Sommer kritisierte den Umgang der europäischen Regierungen mit der Krise der vergangenen Jahre. Die Lasten seien hauptsächlich Arbeitnehmern und Rentnern aufgebürdet worden. Ein Beispiel für ein gebrochenes Versprechen sei die immer noch nicht eingeführte Finanztransaktionssteuer. "Heute müssen wir verbittert feststellen, wir sind belogen und betrogen worden." Sommer sprach von einem erbärmlichen Einknicken vor der Macht des Kapitals.

Vor Beginn der Kundgebung war ein langer Demonstrationszug, an dem sich neben den Gewerkschaften auch Parteien und Sozialverbände beteiligten, vom Bremer Weserstadion aus in die Innenstadt marschiert. Neben Sommer marschierte Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) an der Spitze des Zuges. Der DGB zählte insgesamt 7500 Teilnehmer der Kundgebung, die Polizei ging von rund 5000 aus.

Bei einer Veranstaltung in Bremerhaven forderte der Bundesvorsitzende der IG Bau, Robert Feiger, bei der Europawahl am 25. Mai die marktradikalen Kräfte in die Schranken zu verweisen. Das Steuer- und Sozialdumping in Europa müsse endlich gestoppt werden. "Wir wollen keinen Wettlauf nach unten", sagte er.

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