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Berliner Piraten-Chef Christopher Lauer tritt aus Partei aus

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Berliner Piraten-Chef Lauer tritt aus Partei aus

18.09.2014, 16:07 Uhr | dpa

Berliner Piraten-Chef Christopher Lauer tritt aus Partei aus. Christopher Lauer

Christopher Lauer. Christopher Lauer verlässt Piratenpartei. Foto: Stephanie Pilick/Archiv (Quelle: dpa)

Die Piratenpartei verliert einen ihrer wichtigsten Köpfe. Der Berliner Landeschef Christopher Lauer tritt aus der streitlustigen Partei aus. Er werde damit auch seinen Posten als Landesvorsitzender abgeben, sagte der 30-Jährige am Donnerstag in Berlin. Zuvor hatten "Bild" und "B.Z." über die Entscheidung berichtet. Seinen Sitz im Parlament gebe er aber nicht auf, sagte Lauer. "Ich bleibe innenpolitischer Sprecher der Piratenfraktion."

Lauer ist eines der bekanntesten Gesichter der Piratenpartei. Er war erst Anfang März mit äußerst knapper Mehrheit zum Berliner Landesvorsitzenden gewählt worden. Vor der Wahl 2016 müsse der Vorstand wieder politischer werden, hatte er damals gefordert. Seinen Rücktritt begründete er nun damit, dass es im Vorstand keine Mehrheit für seine Vorhaben zur Professionalisierung der Partei gebe.

Der parlamentarische Geschäftsführer der Berliner Fraktion, Heiko Herberg, dankte Lauer, "dass er die Piraten immer vor sich hergetrieben hat und das er das im Abgeordnetenhaus mit der Koalition weiter macht".

Lauer hatte in den vergangenen fünf Jahren mehrere Ämter bei den Piraten inne, war unter anderem Fraktionschef und auf Bundesebene ein Jahr lang politischer Geschäftsführer. Verantwortlich war Lauer unter anderem für die bundesweite Einführung der Online-Plattform "Liquid Feedback", über die die Piraten abstimmen und Entscheidungen treffen.

Lauer gilt als talentierter Redner, aber auch als Provokateur. Im Sommer kam es zu einem Zerwürfnis zwischen ihm und der Bundesspitze. Lauer war als Kandidat bei der Vorstandswahl auf dem Bundesparteitag nicht zugelassen worden. Daraufhin brachte er eine Abspaltung des Berliner Landesverbands ins Gespräch. Im vergangenen Jahr stritt die Fraktion, weil Lauer unter Verdacht stand, die Mutter seiner Freundin als Fraktionssprecherin bevorzugt zu haben.

Die Umfragewerte der Piraten liegen nach dem überraschenden Wahlerfolg 2011 inzwischen bei deutlich unter fünf Prozent. Auch bundesweit bröckelt es immer mehr: Mehrere Piraten-Promis und engagierte Mitglieder traten aus oder legten ihre Ämter wegen Überforderung nieder.

Für Lauers politische Zukunft gab es am Donnerstag gleich nach der Rücktrittserklärung einen Vorschlag: Die Grünen im Bund boten ihm auf Twitter eine Mitgliedschaft an.

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