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Fachkräftemangel: Niedersachsen schickt Berater in Aufnahmestellen

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Fachkräftemangel: Niedersachsen schickt Berater in Aufnahmestellen

12.01.2015, 12:29 Uhr | dpa

Fachkräftemangel: Niedersachsen schickt Berater in Aufnahmestellen. Olaf Lies

Olaf Lies. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). Foto: Holger Hollemann/Archiv (Quelle: dpa)

Niedersachsen will im Kampf gegen den Fachkräftemangel künftig verstärkt nach geeigneten Beschäftigten unter ankommenden Flüchtlingen suchen. Je Erstaufnahmelager sollen zwei Mitarbeiter der Bundesanstalt für Arbeit (BA) frühzeitige Berufsberatung anbieten, kündigte Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Montag bei der Vorstellung seiner Schwerpunktthemen für 2015 an. Sein Ministerium will für das Projekt etwa die Hälfte der Personalkosten sowie zusätzlich Sachmittel und Dolmetscherkosten in Aussicht, insgesamt rund 500 000 Euro.

Flüchtlinge können seit Jahresbeginn nach dreimonatiger Sperrzeit theoretisch eine Arbeit aufnehmen, eine betriebliche Ausbildung schon nach dem ersten Tag. Allerdings bleibt die Planungssicherheit für viele Betriebe ein Problem: Sie können oft nicht sicher sein, dass die Kandidaten nicht vor dem Ende der Ausbildung das Land verlassen müssen.

Der Minister forderte daher einen weiter erleichterten Zugang von Flüchtlingen zum deutschen Arbeitsmarkt. Lies: "Wir beobachten mit Sorge einen Fachkräftemangel und in vielen Branchen unbesetzte Ausbildungsplätze; ohne Zuwanderung werden wir Wirtschaftskraft und Wohlstand in unserem Land nicht erhalten können."

Nötig seien frühzeitige Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlinge: "Die Zugangshürden sind hier noch zu hoch." Der SPD-Politiker betonte: "Es ist absurd, dass wir viele Menschen abweisen, obwohl wir sie auf unserem Arbeitsmarkt dringend gebrauchen können." Lies plädierte für eine geordnete Form der Zuwanderung über ein Einwanderungsgesetz: "Dazu gehört politische Ehrlichkeit: Wir sind ein Einwanderungsland, wir brauchen und wollen zusätzliche Arbeitskräfte."

Schwerpunktthemen des Wirtschaftsministeriums im laufenden Jahr sind außerdem der weitere Breitband-Ausbau, die Modernisierung der Infrastruktur und die Vorbereitung der Industrie auf neue, vernetzte Produktionsprozesse ("Industrie 4.0"). Lies: "Wenn es ein Bundesland geben kann, das die Industrie 4.0 voranbringen kann, dann ist es Niedersachsen." Sein Ministerium plant dazu vor allem für den Mittelstand Hilfestellung über Beratungsstellen, etwa zum Thema Datensicherheit. Diese Beratungsstellen sollen auch den Zugang zu Fördermitteln für innovative, vernetzte Industrie-Projekte erleichtern.

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