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"Women in Exile": Gewalt in Asylantenheimen gehört zum Alltag

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Gewalt gegen Frauen  

"Women in Exile": Gewalt in Flüchtlingsheimen alltäglich

26.11.2015, 12:58 Uhr | dpa

"Women in Exile": Gewalt in Asylantenheimen gehört zum Alltag. Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen. Eine Frau versucht sich Berlin vor der Gewalt eines Mannes zu schützen. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv (Quelle: dpa)

Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen Frauen sind in Flüchtlingsunterkünften nach Angaben der Organisation "Women in Exile" alltäglich. "Es gibt keine Frau, die nicht eine Geschichte von aufdringlichen Blicken, widerlichen Kommentaren, unerwünschtem Anfassen oder Vergewaltigung erzählen könnte", teilte der Verein am Mittwoch in Potsdam mit.

Die Kamerunerin Marie berichtete von mehreren Übergriffen. Sie sei über Monate von einem Mann in ihrem Heim belästigt und verfolgt worden. Das Szenario gipfelte in einem Übergriff, wo sich Marie nur noch in ihr Zimmer retten und sich verbarrikadieren konnte. Bevor der Angreifer gestoppt werden konnte, habe er versucht, die Zimmertür einzutreten. Ein anderes Mal habe sie eine Mitbewohnerin mit einem Messer angegriffen. "Seit dem bin ich in psychiatrischer Behandlung", sagte sie.

"In vielen Heimen herrscht unter Flüchtlingsfrauen ein Klima der Angst, weil Betroffene nur wenig bis gar keine Hilfe finden", sagte Flüchtlingsfrau Halima, die aus Somalia nach Deutschland flüchtete und in Teltow untergebracht ist. "Frauen gehen in manchen Heimen aus Angst nachts gar nicht mehr auf die Toilette", sagte "Women in Exile"-Sprecherin Elisabeth Ngari.

Zu sexuellen Übergriffen komme es in Deutschland auch im Alltagsleben, erklärte die Sprecherin des Brandenburger Flüchtlingsrates, Ivana Domzet. "Aber in Sammelunterkünften treten diese konzentrierter und vermehrter Form auf. Denn dort haben Menschen kaum Rückzugsmöglichkeiten und sind extremen Alltagssituationen, Enge und Stress ausgesetzt", so Domazet weiter. Daher fordert der Flüchtlingsrat, dass Flüchtlingsfrauen und -kinder nicht mehr in Massenunterkünften untergebracht werden.

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