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Lindemann überrascht mit Platz drei bei Triathlon-WM-Rennen

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Lindemann überrascht mit Platz drei bei Triathlon-WM-Rennen

15.07.2017, 18:18 Uhr | dpa

Lindemann überrascht mit Platz drei bei Triathlon-WM-Rennen. Triathlon Hamburg

Eine Trommelgruppe trommelt am Rand der Laufstrecke des Hamburger Triathlons. Foto: Christophe Gateau (Quelle: dpa)

Mit einem starken Schlussspurt ist Laura Lindemann erstmals in ihrer Triathlon-Karriere auf das Podium bei einem Rennen der World Triathlon Series gestürmt. Auf den letzten 200 Metern kämpfte die 21-Jährige aus Potsdam am Samstag beim WM-Heimspiel in Hamburg die Amerikanerin Katie Zaferes nieder und wurde Dritte. "Ich habe alles gegeben. Mehr ging nicht", sagte die U23-Weltmeisterin und Sprint-Europameisterin im ZDF.

Über die Sprintdistanz von 750 Metern Schwimmen in der Binnenalster, 21 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen waren nur die überragende Titelverteidigerin Flora Duffy von den Bermudas und die Australierin Ashleigh Gentle schneller als die Deutsche. Es war zugleich der erste Podestplatz bei einem WM-Rennen für die Deutsche Triathlon Union (DTU) seit dem zweiten Rang von Anne Haug im April 2014 in Auckland.

Justus Nieschlag hielt sich bei den Herren lange achtbar. Er lag zu Beginn des Laufens noch ganz vorne. Am Ende wurde der in Saarbrücken trainierende Nieschlag 15., der Spanien studierende Lasse Lührs musste sich indes mit Rang 47 begnügen. Weltmeister Mario Mola siegte ähnlich überlegen wie Flora Duffy und wiederholte seinen Vorjahreserfolg. Der Spanier setzte sich gegen den Australier Jacob Birtwhistle und den Neuseeländer Ryan Sissons durch.

Hamburg war die fünfte Station von neun Veranstaltungen der diesjährigen WM-Serie. Lindemann lieferte ein couragiertes Rennen und lag stets mit im Vorderfeld. Als es darauf ankam, konnte sich die Olympia-Teilnehmerin wie schon bei ihrem EM-Titel vor drei Wochen in Düsseldorf auf ihre Spurtqualitäten verlassen und wurde von den Tausenden Zuschauern auf dem Rathausmarkt gefeiert. "Die Zuschauer haben sehr geholfen und mich getragen", meinte sie. Lindemann zeigte, dass sie die derzeit einzige deutsche Triathletin ist, die sich langfristig in der Weltspitze etablieren kann.

Getrübt wurde das Rennen vom Unfall der Französin Cassandre Beaugrand und der Japanerin Juri Ide. Die beiden Triathletinnen waren nach dem Ende der dritten von sechs Rad-Runden auf der Holzrampe in der Wechselzone gestürzt. Beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Ursache für den Unfall soll ein Loch in der von einem blauen Teppich bedeckten Rampe gewesen sein. Sofort nach dem Sturz wurde die Stelle repariert.

Auch bei den Herren kam es auf der Holzrampe zu einem Sturz. Auslöser war vermutlich ein Fahrfehler. In den Unfall verwickelt war unter anderen der bisherige WM-Führende Fernando Alarza. Der Spanier gab leicht verletzt auf.

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