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"Berlin fliegt": US-Weltmeister bezwingen deutsches Team

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Leichtathletik  

"Berlin fliegt": US-Weltmeister bezwingen deutsches Team

03.09.2017, 11:48 Uhr | dpa

"Berlin fliegt": US-Weltmeister bezwingen deutsches Team. Sam Kendricks springt über die Latte

Sam Kendricks springt über die Latte vor dem Brandenburger Tor. Foto: Annegret Hilse/Archiv (Quelle: dpa)

Das US-Team hat Vorjahressieger Deutschland am Samstag beim Leichtathletik-Länderkampf "Berlin fliegt" am Brandenburger Tor die Show gestohlen. "Wir waren mit zwei Weltmeistern und einer Olympiasiegerin gut aufgestellt - das hat sich gelohnt", erklärte Stabhochsprung-Weltmeister Sam Kendricks, der mit drei gelungenen Sprüngen und der besten Höhe des Abends von 5,45 Metern zum Sieg seines Teams mit 58 Punkten beitrug.

Die deutsche Mannschaft erreichte mit 48 Punkten den zweiten Platz vor Großbritannien (44 Punkte), Italien (33 Punkte), Frankreich (30 Punkte) und Spanien (12 Punkte). Deutschland musste sich damit bei der siebten Auflage des Events zum zweiten Mal geschlagen geben.

In der eigens errichteten Arena auf der Straße des 17. Juni wurde vor voll besetzten Rängen erstmals ein 30-Meter-Sprint der Frauen ausgetragen. Dabei gelang Hallenweltmeisterin Barbara Pierre (USA) mit vier Siegen in vier Rennen die perfekte Ausbeute in dem speziellen Punkte-Modus der Mannschaftswertung.

Für das deutsche Team lief die Dortmunderin Gina Lückenkemper vor rund 3.500 Zuschauern in ihrem besten Rennen auf Rang zwei. "Auf 30 Metern setzt sich niemand richtig ab, deshalb war es spannend für die Zuschauer", sagte die WM-Vierte mit der Staffel, für deren Geschmack die Strecke etwas zu kurz war. Die 100 Meter war die 20-Jährige in diesem Jahr als erste Deutsche seit 1991 wieder unter elf Sekunden gelaufen war.

Mit unter dem Strich 21 Punkten war die Berlinerin Melanie Bauschke bei ihrem Heimspiel die konstanteste Weitspringerin. Die Britin Lorraine Ugen erzielte mit 6,46 Metern zwar die Tagesbestweite vor der Deutschen (6,36 m), holte mit 19 Zählern aber weniger Punkte.

Olympiasiegerin Tianna Bartoletta kam mit 6,23 Metern nicht so gut zurecht. Dennoch durfte sie sich mit ihrem US-Team über die gemeinsame Siegprämie von 24.000 Euro freuen.

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