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CDU will Literaturhauptstadt Berlin stärken

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Kulturpolitik  

CDU will Literaturhauptstadt Berlin stärken

07.10.2017, 09:49 Uhr | dpa

Die CDU will bei den anstehenden Haushaltsberatungen das Profil Berlins als Literaturhauptstadt schärfen. "Unsere Literaturszene ist ein großer Schatz, der noch nicht gehoben ist", sagte der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke, der Deutschen Presse-Agentur. "Fast alle Autoren wollen nach Berlin, leben in Berlin oder schreiben über Berlin. Dieses Pfund sollten wir stärker nutzen."

Für die zweite Lesung des Kulturetats 2018/19 im Fachausschuss des Abgeordnetenhauses am Montag fordert die oppositionelle CDU deshalb insgesamt fast 1,3 Millionen Euro mehr für die Literaturförderung. Das Geld soll den Vereinen Lettrétage und Märchenland zugute kommen.

Als junges Literaturhaus erschließe Lettrétage neue Wege der Literaturvermittlung und engagiere sich für die Vielfalt der literarischen Szene Berlins, heißt es in der Begründung des Antrags. Märchenland wiederum organisiere mit mehr als 350 Partnern jedes Jahr mehr als 1500 Veranstaltungen. Es bringe das Weltkulturerbe Märchen in aktuelle gesellschaftliche Debatten ein.

Nach Ansicht von Juhnke ist es wichtig, vorhandene und schon gut vernetzte Institutionen für die Vermittlungsarbeit zu nutzen. Das Beispiel Norwegen zeige, wie viel sich mit gut ausgestatteten Literaturhäusern erreichen lasse.

Einen weiteren Schwerpunkt wollen die Christdemokraten bei der Förderung der Kinder- und Jugendtheater setzen. "Der rot-rot-grüne Senat hat hier einen großen Sprung versprochen, aber geht nur halbherzig voran", kritisierte Juhnke. "Gerade in diesem wichtigen Bereich müsste man den Weg aber konsequent zu Ende gehen." So sollten die Mittel für das Theater an der Parkaue für 2018 und 2019 jeweils auf 800 000 Euro verdoppelt werden.

Nach dem Haushaltsentwurf des Senats können im kommenden Jahr 52 Millionen Euro mehr für die Kultur ausgegeben werden, für 2019 ist ein Plus von 67 Millionen Euro geplant. Ein Großteil des Geldes soll zur hundertprozentigen Umsetzung der Tarifsteigerungen im Kulturbereich verwandt werden, 6,5 Millionen Euro sind für die Förderung freischaffender Künstler vorgesehen. Ein neuer Festivalfonds wird mit rund 4 Millionen Euro ausgestattet.

Die Fraktionen können zu den Vorschlägen des Senats ihre eigenen Forderungen einbringen. Die abschließende Entscheidung trifft am 14. Dezember das Plenum, in dem SPD, Linke und Grüne die Mehrheit haben.

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