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Per Billigflieger zu 1001 Nacht

09.05.2008, 11:39 Uhr | srt

Am Strand lockt eine Kamel-Karawane die Badegäste zum Mitreiten. Auf der Promenade posieren wilde Reiter mit rotem Fes, einer orientalischen Kopfbedeckung, und goldbesetztem Zaumzeug auf ihren feurigen Rössern. Und abends vor dem Restaurant balancieren Turbanträger in farbenprächtiger Tracht beim Tanz gekonnt Flinten auf dem Kopf. Solche Ferienerlebnisse sind es, die im vergangenen Jahr 5,8 Millionen Gäste nach Marokko lockten, darunter exakt 226.684 Bundesbürger. Schon in vier Jahren, so die "Vision 2010" des Königreiches, sollen zehn Millionen Touristen kommen, davon mehr als 800.000 Deutsche. So plant es Tourismusminister Adil Douiri. In den schwarzbraunen Augen des schmalgesichtigen Managers sind die deutschen Reiseweltmeister "strandorientiert". Strandurlaub offeriert Marokko bislang jedoch nur bei Agadir. Dies soll der "Plan Azur" ändern: Er sieht sechs großzügige, dennoch authentische Strandressorts mit zusammen 80.000 Ferienbetten vor. Anfang kommenden Jahres wird an der Mittelmeerküste, nahe der algerischen Grenze in Saïda, das erste Hotel eröffnet.

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Der "Plan Azur"
Eine spanische Gruppe investiert eine Milliarde Euro in 29 neue Hotels und hunderte Villen und Apartments. Hinzu kommen eine sechs Kilometer lange Strandpromenade, eine Marina mit 700 Liegeplätzen und drei Golfplätze. In Lixus bei Tanger verbaut ein belgisch-holländisches Konsortium noch einmal 560 Millionen Euro. Spaß und Wellness sollen den Badeort mit archäologischen Stätten und über 7000 Hotelbetten prägen. Dort ist die erste Hoteleröffnung Ende 2007 geplant. Der Plan Azur will aber noch viel mehr: Plage Blanche verdankt seinen Namen dem Autor des "Kleinen Prinzen", Antoine de Saint-Exupéry. Noch dieses Jahr soll ein Investor für die Strandstation mit 24.000 Betten am Rande der Wüste ausgewählt werden. Ebenfalls eine Milliarde Euro wird in Taghazout bei Agadir für 21.000 Hotelbetten sorgen.

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Neue Ideen braucht das Land
Dort sind Arganöl-Bäume und besonderer Chic Programm. In Mogador nördlich von Essaouira wird 2007 das erste Hotel eröffnet. Auf der Halbinsel sind für 540 Millionen Euro drei Golfplätze geplant - und wieder über 10.500 Gästebetten. Klein aber fein soll Mazagan werden, wo die Hotelgesellschaft Kerzner International 530 Millionen Euro investiert. Im Mai 2008 soll die erste Eröffnung gefeiert werden. Große Pläne hat das nordafrikanische Königreich nicht nur für die Strände: Mithilfe des Plans Mada'in will die Regierung bis 2012 auch die Stadtzentren beleben. In Casablanca sollen 762 Millionen Euro in die Medina, den Jugendstil, eine Marina, Theater, Kongress- und Ausstellungsgelände, Hotels sowie in den Park der Arabischen Liga fließen. Ein Abschluss mit Agadir wird noch im Sommer erwartet, während Marrakesch auch ohne Mada'in-Vertrag von 2001 bis 2005 stolze 12.000 Betten zugelegt hat.

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Billigflieger sollen Wende bringen
In Tanger ist ein City-Center mit zwei Hotels geplant, weitere 18 sollen im Umland entstehen. Den Land- und Nischentourismus treibt Marokko mit Modellprojekten in Chefchaouen, Ifrane und Imouzer voran. Dort trainiert die Bevölkerung, Gästen einen erlebnisreichen Urlaub zu bereiten. Das Programm reicht von einfachen Dorf-Unterkünften über Festivals, Weber- und Töpferkursen für Frauen bis hin zum Wüstentourismus. Für touristische Nischenmärkte gibt es bislang neun Projekte. Bei Dakhla ganz im Süden wird bereits Kitesurfen mit landestypischer Zeltunterkunft angeboten. Fallschirmspringer sollen in Beni Mellal landen, Surfer vor Safi, Mirlett und Chasse à Arbaoua über die Wellen reiten. Ins Land sollen die zusätzlichen Gäste per Billigflug und dank eines Open-Sky-Abkommens mit der Europäischen Union kommen. Buchen kann man Fes und Marrakesch beispielsweise bei RyanAir schon jetzt - abheben aber erst ab Oktober.

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