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Wandern im romantischen Elbsandsteingebirge

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Sächsische Schweiz  

Wandern im romantischen Elbsandsteingebirge

19.05.2009, 13:30 Uhr

Falkenstein, Sächsische Schweiz (Foto: Tourismusverband Sächsische Schweiz)Falkenstein, Sächsische Schweiz (Foto: Tourismusverband Sächsische Schweiz)

Wer eigentlich Urlaub am Meer machen wollte, der kommt circa 100 Millionen Jahre zu spät. Aus dem Meer der Kreidezeit wurde die romantische Landschaft des Elbsandsteingebirges. Der Malerweg, den schon Caspar David Friedrich (Maler der deutschen Frühromantik) besuchte, führt mitten durch die faszinierende Felslandschaft des Gebirges und verbindet die schönsten Punkte der Region - sehen Sie selbst in unserer Foto-Serie.

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Bizarre Felsen und wilde Schluchten

Zwischen mächtigen Tafelbergen und bizarren Felsnadeln fließt die Elbe friedlich dahin. Die Nebenflüsse sprudeln kristallklar in stillen Klammen und canyonartigen Tälern. Lachs, Fischotter oder Eisvogel fühlen sich hier heimisch. Durch urwaldähnliche Wälder streift der Luchs und über den Schluchten schweben unerreichbarer Falken, Schwarzstorch und nachts der Uhu. Wer sicher gehen will und keinen der wunderbaren Flecken in der Sächsischen Schweiz zu verpassen will, folgt am besten dem berühmten Malerweg. Künstler, die ein Auge für wilde Schönheit hatten, haben ihn geprägt. Vielleicht nimmt der ein oder andere selbst den Zeichenstift zur Hand. Auch Fotografieren wird bei solchen Motiven zur Kunst.


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Die ersten Touristen in der Sächsischen Schweiz

Vielleicht werden einige Wanderer so manche Stimmungen und Felsformen entdecken, die sie schon einmal gesehen haben. Auf Bildern nämlich, die Kunstgeschichte schrieben. Unter den ersten Malern, die sich in die einst verrufene Felswelt wagten, waren 1764 die Eidgenossen Adrian Zingg (schweizer Maler) und Anton Graff (deutscher Maler). Sie erkannten die bizarren Formen und Stimmungen ihrer Heimat wieder – und gaben den Elbsandsteingebirge seinen wesentlichen Namen: Sächsische Schweiz. Ihre Skizzen und Bilder lockten wieder andere zu denselben Stellen. Und das war nichts anderes als der Beginn des Tourismus in der Sächsischen Schweiz.




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Mit dem Dampfschiff an romantischen Burgen vorbei

Man kann auf verschiedene Art in die Sächsische Schweiz gelangen, die schönste ist wohl auf einem Raddampfer der „Sächsischen Dampfschifffahrt“, die die größte und älteste Raddampferflotte der Welt betreibt. Besonders wenn es – wie auf der Elbe zwischen Dresden und der Sächsischen Schweiz – an sattgrüner Uferlandschaft, majestätischen Bergen und schwindelerregenden Felswänden vorbei geht. Hier und da ziehen malerische Orte oder romantische Burgen und Schlösser vorbei, welche die Gedanken auf Zeitreise gehen lassen, in den zahllosen Sagen und Legenden der Region.

 

Das versteinerte Meer

Der Nationalpark Sächsische Schweiz liegt rechtselbisch. Auf der Landkarte bildet er ein zweiteiliges Areal von 93 Quadratkilometern zwischen Pirna und der tschechischen Grenze. Eingebunden in das Elbsandsteingebirge samt Nationalpark Böhmische Schweiz und ausgedehnten Territorien, umfasst das Landschaftsschutzgebiet ganze 760 Quadratkilometer. Das versteinerte Meer der Kreidezeit, in das die Elbe ihre Schluchten grub, hat eindrucksvolle Reste einer Urnatur bewahrt. „Unentweiht“ hat Richard Wagner dazu gesagt, als er in der Sächsischen Schweiz den Lohengrin zu komponieren begann.

 

Kletterfelsen und Wanderwege

Die Region bietet eine unendliche Vielzahl von Möglichkeiten für die Urlaubsgestaltung. Mehr als 1100 Kletterfelsen mit circa 18.000 Routen stehen Kletterern im Geburtsland des „Freeclimbing“ zur Verfügung. Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene werden ganzjährig angeboten. Wer den Boden der Tatsachen bevorzugt, den erwarten 450 Kilometer markierte Wanderwege im Nationalpark und jede Menge Radtouren.

Weitere Informationen Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V., Bahnhofstr. 21, 01796 Pirna, Tel. 03501 - 470147, Internet www.malerweg.de, www.saechsische-schweiz.de.

trax.de: Alles rund um das Thema Wandern

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