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Adrenalin-Kick in der Tiefe

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Adrenalin-Kick in der Tiefe

07.09.2009, 18:59 Uhr | ks, t-online.de

"Wracktauchen" nennt sich die Königsklasse des Tauchens, die auf einer ganz eigenen Philosophie beruht: Nur besonders ausgebildete Taucher sollten sich der Gefahr aussetzen, um ins Innere gesunkener Schiffe, Flugzeuge oder anderer Gebilde eindringen. Eines der Risiken besteht darin, dass sich die Strömungen unvorhersehbar verändern können. Zudem kann sich das Wrack durch die Kraft des Wassers bewegen, Teile können herunterfallen und scharfe Kanten den Taucher bedrohen. Manchmal treten auch noch giftige Flüssigkeiten aus den gesunkenen Kolossen aus.

Foto-Serie
Lieber in die Luft?

Von der Katastrophe zur Natur
Passende Orte zum Wracktauchen finden sich auf der ganzen Welt, wobei das Rote Meer als beliebtestes Ziel gilt. Unfälle, Krieg und andere Katastrophen bescherten dem Meeresgrund die metallischen Besucher, die im Laufe der Zeit von der Natur- und Tierwelt angenommen und zum neuen Lebensraum umgewandelt werden. Pflanzen, Algen und Tiere wie beispielsweise Schnecken fühlen sich in den neuen Domizilen sehr schnell wohl und präsentieren sich so den Wracktauchern. Durch diese "Belagerung" passt sich das Wrack der umliegenden Natur an und ist für die Taucher teilweise nur noch schemenhaft zu erkennen, was einen Teil der Faszination des Wracktauchens ausmacht. Diese "künstlichen Riffe" bieten somit viele Möglichkeiten der Erkundung.

In fremden Betten schlafen

Zeugen der Zeit
Jedes Wrack erzählt seine ganz eigene Story und wird so schnell zu erlebter Geschichte. Allein das Wissen, dass das vor einem liegende Militärschiff im Zweiten Weltkrieg von einem Torpedo getroffen wurde, jagt dem Taucher beim Berühren Gänsehaut über den Rücken. Internet und Taucherzeitschriften füttern den Taucher bei Interesse mit den nötigen Hintergrundinformationen, um das Taucherlebnis abzurunden. Doch auch hier sei wieder darauf hingewiesen, dass Wracktauchen ohne spezielle Ausbildung (Verhalten in Notsituationen) lebensgefährlich sein kann.

Mit dem U-Boot


Kompetente Auskünfte über das Tauchen und Tipps rund um den Sport geben seriöse Vereinigungen wie der Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) und der Fachverband staatlich geprüfter Tauchsportlehrer e.V. (FST).

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