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Mallorca: Outdoor-Paradies für Aktivurlauber

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Mallorca: Outdoor-Urlaub statt Ballermann

31.01.2012, 13:19 Uhr | Christoph Schrahe , srt

Mallorca: Outdoor-Paradies für Aktivurlauber. Felsküste auf Mallorca. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Felsküste Mallorcas bietet sich an für sportliche Klettertouren - am besten mit einem der vielen Outdoor-Guides. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Von wegen Ballermann und Co.: Mallorca ist vor allem in der Nebensaison bei Aktivurlaubern beliebt. Kajakfahren, Klettern, Wandern, Mountainbiken, Tauchen - die Baleareninsel bietet jenseits des Liegestuhls unzählige Möglichkeiten, den Urlaub aktiv zu gestalten. Neben neuen Eindrücken nehmen Urlauber so eine gehörige Portion Fitness wieder mit nach Hause. Lassen Sie sich von unserer Foto-Show für Ihren nächsten Aktivurlaub auf Mallorca inspirieren.

Mallorca-Aktivurlaub in der Nebensaison

Für Sport in der freien Natur bietet Mallorca eine gute Infrastruktur: Markierte Wanderwege und Radrouten, Tauchschulen, Kanuverleiher und eine Vielzahl an Outdoor-Guides, die individuelle Touren organisieren. Dahinter steckt der Wunsch der Mallorquiner, den Tourismus mit mehr Nachhaltigkeit zu betreiben. Natalie Perello, Marketingchefin von Grupotel, einer der größten Hotelketten der Insel, ist von dieser Strategie überzeugt: "Die Aktivurlauber kommen auch in der Nebensaison, so können wir unsere Häuser ganzjährig auslasten und das Personal durchgängig beschäftigen." Die Hotels bieten der anspruchsvollen Sportler-Klientel großzügige Wellness-Landschaften, umfassende Therapieangebote, Spinning-Kurse, Cardio-Zonen mit Poolblick oder Personal-Trainer als ideale Ergänzung zu den Outdoor-Aktivitäten. Deren Organisation übernimmt bei Grupotel Masio Vicenç. Der durchtrainierte Mitfünfziger aus Alcúdia setzt dabei neben Sport auf Naturerlebnisse der besonderen Art.

Klettern und Kajakfahren

Zum Beispiel beim Coastering. Masio kam durch Zufall auf die Idee, als er bei einer Wanderung nur noch weiterkam, indem er an den in der Brandung liegenden Felsen entlang kletterte. Dementsprechend wechseln sich bei seinen Touren Kletterpartien mit kühnen Sprüngen ins Meer und Strecken ab, die schwimmend zurückgelegt werden müssen. Den Höhepunkt inszeniert Masio, wenn er seine Gäste durch stockfinstere, wassergefüllte Höhlengänge in eine blau schimmernde Lagune führt. Nur vom Wasser aus zugängliche Höhlen und Buchten sind auch Ziel der gemächlicheren Kajaktouren, die in Bon Aire bei Alcúdia starten. Die speziellen Kajaks sind kippstabil und haben Trockenfächer, in denen man eine teure Kamera sorgenfrei mitnehmen kann. Das lohnt sich, denn die Tour bietet reichlich Fotomotive. Auch beim mallorquinischen Picknick, das Masio am Strand von Victoria ausbreitet. Es besteht aus süffigem Wein, Pan Tomato, aromatischem Ziegenkäse, würziger Chorizo und Oliven.

Individuelle Wanderungen auf Mallorca

Bei Wandertouren lässt sich der Speisezettel unterwegs noch erweitern, besonders im September, so Masio: "Dann ist alles reif und man kann Kaktusfeigen, Mandeln oder Granatäpfel pflücken." Dank beschilderter Wege, gutem Kartenwerk und umfangreicher Spezial-Literatur (in deutscher Sprache) lässt sich Mallorca auch hervorragend individuell erwandern. Das beliebteste Revier ist die Serra de Tramuntana, dieses vom Meerespiegel abrupt auf bis zu 1445 Meter emporsteigende Gebirge, das sich die gesamte Nordküste entlang zieht. Man kann die Serra zwischen Port d'Andratx und Pollença auf dem markierten und beschilderten, 140 Kilometer messenden Weitwanderweg GR 221 durchqueren, der streckenweise Pfaden folgt, die bereits im 10. Jahrhundert durch die Mauren angelegt wurden. Er führt durch Steineichenwälder und Olivenhaine, über kahle Pässe, vorbei an den Häusern der Schneesammler unterhalb des Puig de Massanella, und er passiert einige der schönsten Ortschaften Mallorcas: Estellencs, Deia und Valldemossa.

Mit dem Rennrad Traumlandschaften durchfahren

Auch bei Rennradfahrern ist die Serra populär. Die 133 kurvigen, engen und aussichtsreichen Kilometer zwischen Andratx und Cap Formentor zählen zu den schönsten Straßenabschnitten der Welt. Allerdings verkehren hier auch viele Busse und Autos - für die Radfahrer nicht ganz ungefährlich. Bei der Ausweisung des inselweiten Radroutennetzes Ecovia legte man den Schwerpunkt daher auf schwach befahrene Straßen im Landesinnern. Autos dürfen dort nur 40 Stundenkilometer fahren - und manche halten sich sogar daran. Die meisten Radtouristen erkunden die Insel im Rahmen organisierter Touren, die von den Hotels in Kooperation mit Radsportzentren wie dem Radsporttreff Bicycle Holidays Max Hürzeler im Hotel Gran Vista in Can Picafort und dem Fred Rompelberg Bicycle Team im Playa de Palma Suites & Spa angeboten werden. Diese Zentren verfügen über Einstellplätze, Waschplätze, Werkstätten und bieten Services von Lunchpaketen über Streckenempfehlungen für individuelle Touren bis zu geführten Touren mit maximal 16 bis 18 Teilnehmern. Die Radler können sich je nach Anspruch und Leistungsfähigkeit unterschiedlichen Gruppen anschließen.

Mallorcas Unterwasserwelt erkunden

Fast so beliebt wie bei Radfahrern ist Mallorca bei Tauchern. Die Gewässer bieten eine faszinierende Unterwasserflora mit Weichkorallen und Krustenanemonen, bizarre Felsformationen mit Tropfsteinhöhlen und Grotten sowie zahlreiche Wracks. Auf der Insel gibt es mehr als 30 Tauchbasen, davon viele in deutscher Hand. Sie verleihen Ausrüstung, bieten Tauchkurse an und kennen die reizvollsten Tauchplätze. Der vielleicht ungewöhnlichste befindet sich im Palma Aquarium. Wer einen Tauchschein besitzt, der kann in den tiefsten Aquarientank Europas abtauchen. Ein wenig Mut muss man allerdings mitbringen: im "Big Blue" wimmelt es nur so von Haien. Sollten Sie sich des Weiteren für andere Tauchspots interessieren, haben wir die zehn eindrucksvollsten Tauchziele weltweit für Sie zusammengefasst.

Weitere Informationen:

Radfahren: Allgemeine Infos und Routen zum Herunterladen finden sich unter www.rad-mallorca.de;
Tauchen: Verzeichnisse von Tauchbasen bieten die Internetseiten www.infomallorca.net

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