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Wandern: So macht der Ausflug auch Kindern Spaß

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Wanderlust mit Kindern

30.01.2012, 10:42 Uhr | Christine Persitzky, Raufeld

Wandern: So macht der Ausflug auch Kindern Spaß. So wird das Wandern mit der ganzen Familie zum Spaß.  (Quelle: Raufeld)

Wandern mit Kind und Kegel: So macht die nächste Wandertour mit der ganzen Familie auch Ihnen Spaß. (Quelle: Raufeld)

Wandern steht nicht nur bei Erwachsenen seit Jahren wieder hoch im Kurs, was die steigende Mitgliederzahl um rund 40 Prozent im Deutschen Alpenverein der letzten zehn Jahren beweist. Auch für Kinder sind Wandertouren ein tolles Erlebnis - wenn man weiß wie die Wanderungen am besten zu gestalten sind. Eltern kennen das: Der Jüngste will nach drei Minuten wieder nach Hause, dem Großen geht es nicht schnell genug. Diese Probleme sind lösbar, sagen Experten der Wanderverbände und Wanderführer-Autoren. Wir verraten Ihnen die besten Tipps zum Wandern mit Kindern.

Zu einer Attraktion wandern

Das Wichtigste ist zunächst die Wahl der Strecke. Viel entscheidender als die zurückgelegten Kilometer oder die Anzahl erklommener Gipfel sind die Erlebnisse unterwegs. "Man sollte breite Forstwege meiden und stattdessen kleinere Pfade auswählen", rät Caroline Hellmeier, beim Deutschen Alpenverein für Familienbergsteigen zuständig. Jede Tour braucht ein attraktives Ziel. "Ein Highlight muss dabei sein, damit die Kinder mit Spaß laufen", weiß auch Peter Holota, Familienfachwart beim Deutschen Wanderverband (DWV).

Zeit für Pausen ist wichtig

Ein solches Highlight könnte zum Beispiel ein Badesee sein, ein Waldspielplatz, ein Streichelzoo, eine Ruine oder Höhle. Auf der Strecke ist Abwechslung angesagt. Spannende Zwischenstopps lassen dem Gequengel keine Chance. Wichtig dabei: Die Familie sollte sich viel Zeit für Pausen, für Entdeckungen, kleine Umwege oder Sammelaktionen nehmen.

Wanderungen mit Kindern dauern viel länger, nicht nur wegen der kürzeren Beine. Kinder interessieren sich für die Kleinigkeiten am Wegesrand, die Blume, den Schmetterling, den Ameisenhügel oder den großen Stein im Bach. Und dann muss auch noch unbedingt gewartet werden, ob die Eidechse noch einmal auftaucht. "Wenn die Kinder etwas Spannendes entdeckt haben, muss man ihnen Zeit geben, um auf den Felsen oder Baum zu klettern", sagt Hellmeier.

Faustregel für Wanderstrecke

Wie viel können die Eltern dem Nachwuchs zumuten? Als Faustregel empfiehlt der DWV maximal das Anderthalbfache des Lebensalters in Kilometern als Tagespensum. 100 Höhenmeter werden wie ein Kilometer zusätzlich hinzugerechnet. Die ganz Kleinen in Tragetuch oder Tragegestell brauchen jede Stunde eine kleine Auszeit zum Umherlaufen. Sind Kinder sehr unterschiedlichen Alters mit von der Partie, sollten die Eltern bereits bei der Routen-Planung darauf achten, dass Abkürzungen für die Jüngeren oder Abstecher für die Älteren möglich sind.

Was zur Ausrüstung dazu gehört

Genauso wichtig wie die Wahl der Strecke ist die Ausrüstung. Kinder brauchen zum Wandern gut sitzende Schuhe, die auf keinen Fall "auf Zuwachs", also viel zu groß gekauft sein sollten. Sonnenhut und -creme, Regenschutz, Trinkflasche und Proviant sind ein Muss, ebenso ein warmer Pullover, Wechselkleidung für die Kinder, Erste-Hilfe-Set, Wander- und Tourenführer sowie Karten. Auch Kleinigkeiten zum Spielen, Basteln oder Malen, ein Taschenmesser, Uhr und Handy sind auf einer Familienwanderung empfehlenswert.

Rucksack nicht zu schwer bepacken

Das meiste gehört in den Rucksack der Eltern. Allerdings macht ein eigener Rucksack die Kinder auch stolz und unabhängig, kann man doch all die eingesammelten Schätze darin verstauen. Nur zu schwer werden darf das Ganze nicht: Maximal zehn bis zwölf Prozent des eigenen Körpergewichtes sollten Kinder tragen.

Überraschung als Abwechslung mit einpacken

Und wenn die lieben Kleinen keine Lust mehr haben? Dann ist Motivationskunst gefragt. Die einfachste Aufgabe: Wer findet zuerst die nächste Wegmarkierung? Oder: Jeder zählt seine Schritte, darf nach jedem zwanzigsten Schritt einen kleinen Stein aufheben, dann werden zehn kleine Steine in einen größeren umgetauscht und so weiter. Auch Spiele, Rätsel, Lieder oder eine vorbereitete Überraschung wie eine kleine Schatzsuche sind dann Gold wert.

Wandern in der Gruppe macht noch mehr Spaß

Vorbeugen ist aber besser: "Viele Leute - viel Spaß", so bringt es der Wanderverband auf den Punkt. DWV-Experte Holota rät: "Wenn zwei oder drei Familien miteinander unterwegs sind, beschäftigen sich die Kinder miteinander und auch die Erwachsenen können sich unterhalten. So haben alle etwas davon."

Weitere Informationen:

Der Deutsche Alpenverein bietet Broschüren zum Thema Bergsteigen mit Kindern und für Spiele unterwegs an: www.alpenverein.de
Der Deutsche Wanderbund stellt auf seinen Familien-Internetseiten ein Handbuch zum Bestellen sowie Tipps, Flyer und Broschüren bereit: www.wanderfamilie.de

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