Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reisemagazin > Aktivurlaub >

Auf Korsika Wandern, Klettern und Genießen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Korsika im Frühling: Wandern, Klettern, Bummeln

18.03.2013, 15:25 Uhr | Sabine Metzger, srt

Auf Korsika Wandern, Klettern und Genießen. Wanderer auf dem Grat zu Monte Incudine in Korsika. (Quelle: imago)

Im Frühling erwacht das Leben auf Korsika: Wanderer finden hier Traumpfade an Küsten, die zu weiten Ausblicken führen. (Quelle: imago)

Im Frühling erwacht das Leben auf Korsika: Obst- und Olivenhaine grünen noch und nöcher, Lorbeer, Myrte, Ginster und wilder Erdbeerbaum machen sich breit, und auch die Grillen geben ihr Konzert. Malerisch leuchtet das Meer Türkis und scheint nur darauf zu warten, von Wanderern bestaunt zu werden. Spektakuläre Berghänge, Naturbadewannen und vielfältige Blumenlandschaften im Inselsüden Korsikas laden nicht nur zum Klettern und Wandern ein, sondern halten auch kulinarischen Genuss bereit. Entdecken Sie die französische Mittelmeerinsel Korsika in unserer Foto-Show.

Mit Frankreichs Köstlichkeiten vor dem Wandern Kräfte tanken

Saftiger Wildschweinschinken und schmale Salamirollen neben verführerisch duftendem, mit Rosmarin bestreuten Brot, daneben lagert in Reih und Glied dunkelroter korsischer Wein - die Schaufenster der Alimentari in Zonza, dem kleinen Bergdorf zu Füßen des Col de Bavella, sind verlockend. Hier muss man einfach halten, um sich mit Proviant einzudecken. Schließlich ist man unterwegs zum Wandern ins Bavella-Massiv - und schon der Gedanke daran macht hungrig.

Korsikas verzauberte Landschaften

Mindestens so verlockend wie die Leckereien recken sich die nahen Zacken des Bavella-Massivs, den Dolomiten so ähnlich, in den blauen Himmel. Die Straße schlängelt sich die Hänge des Massif de L'Ospedale mit seinen Korkeichen, Schwarzkiefern und Granitfelsen entlang. Immer wieder geben sie den Blick frei auf das tiefblaue Mittelmeer und über den Inselsüden bis nach Sardinien. Nur noch einige Serpentinen hinter Zonza und die Passhöhe Col de Bavella ist erreicht: Die Luft auf 1218 Meter Höhe ist klar und frisch. Laricio-Kiefern umrahmen die hoch aufragenden Felsnadeln, weite, blumengesprenkelte Hochwiesen sind ideale Picknick-Plätze zwischen den Wanderstrecken.

Foto-Serie mit 12 Bildern

Wandern im "Bombenloch" und Klettern für Jedermann

Am großen Parkplatz bereiten sich Ausflügler auf ihre Tour vor. Die Hinweistafeln informieren über die Wandermöglichkeiten. Manche Wanderer steuern die spektakuläre Felsformation "Trou de la bombe", das Bombenloch an. Kletterer nehmen zielstrebig den Pfad zu den Haken in den Aiguilles de Bavella, den markanten Kletternadeln. Es gibt für jeden Typ etwas - man muss kein absoluter Crack sein, um dort oben wunderbare Bergstunden zu erleben.

Abkühlung nach erfolgreicher Wandertour

Nach einem Tag im alpinen Gelände warten die legendären Gumpen Korsikas. Über Bocca di Larone geht es in Serpentinen durch dichten Kiefernwald, in dem wie von Riesenhand verstreut Granitfelsen liegen, und weiter am Flusslauf des Solenzara entlang. Dort finden vom Wandern erhitzte Körper in den tiefen Naturbadewannen wohltuende Abkühlung. Jetzt wird die Straße gerader, langsam rückt das Meer wieder näher, bis man schließlich in Solenzara, einem beliebten Badeort, wieder aufs Meer trifft.

Zur Vorsaison leere Traumbuchten im Inselsüden Korsikas

Schon im Frühling locken Sonne und Meer zum Baden. Zugegeben, das Wasser ist mit seinen 18 Grad noch etwas frisch. Dafür klettert die Lufttemperatur auf deutlich über 20 Grad, genau richtig, um sich an einem geschützten Plätzchen schon die ersten Sonnenstrahlen auf die Haut scheinen zu lassen. Etwas nördlich von Bonifacio Richtung Porto Vecchio - etwa auf der Halbinsel La Chiappa - reihen sich Korsikas berühmteste Stranddiven aneinander. Ein Muss ist die berühmte Doppelbucht Plage de Palombaggia, die in der Vorsaison noch wunderbar leer ist. Traumbucht Nummer zwei: Die etwa sechs Kilometer südlich gelegene Bucht von Santa Giulia.

Nach dem Aktivurlaub: Bummeln und Genießen

Nach Sonne und Meer steht ein Spaziergang durch Bonifacio an: Eigenwillig thront Korsikas südlichste Stadt auf einem hohen Kalksteinplateau - so, als bewache sie die Meerenge, die die Insel vom nur etwa 20 Kilometer entfernten Sardinien trennt. 1500 Meter lang und 200 Meter breit ist das Plateau, auf dem Bonifacio II. aus Lucca im neunten Jahrhundert die Zitadelle errichtete. Viele Jahrhunderte war die stolze Schönheit umkämpft, mal von Pisanern, mal von Spaniern, mal von Genuesen belagert. Seit 1768 gehört sie - wie ganz Korsika - zu Frankreich.

Der Lohn des Wanderers

Auch heute noch ist im Gassengewirr der "Ville Haute" mit ihren turmartigen, hohen Häusern, den zahlreichen Brunnen unverkennbar der ligurische Dialekt zu hören - in der Boulangerie mit den köstlichen, in Orangenwasser getränkten Kuchen, in den schicken Boutiquen und in den gemütlichen Straßencafés und -restaurants. Besonders feines Essen bietet Korsika natürlich auch, beispielsweise die Wirtsfamilie Milanini in ihrer Ferme Auberge Pozzi di Mastri zwischen Porto Vecchio und Figari. Warmes Kerzenlicht beleuchtet die langen einladenden Holztische. Ein sanfter Pfirsichwein stimmt auf das Mahl ein. Auf die silbernen Platten kommt alles, was das 80 Hektar große Stück eigene Land hergibt: Lamm, Schaf, Schwein, Kräuter und Gemüse. Der korsische Schafskäse mit Feigenmarmelade als krönender Abschluss duftet fast so gut wie die typisch mediterranen Macchia-Gebüsche beim Wandern...

Weitere Informationen:

Anreise: Mehrere Fährunternehmen bieten Verbindungen ab dem italienischen und französischen Festland nach Bastia an. Corsica & Sardinia Ferries, www.corsica-ferries.de, Moby Lines Europe, www.mobylines.de;
Übernachtungstipp: Die kleine Parkresidenz "U Paviddonu" zwischen Porto Vecchio und den schönsten Stränden Südkorsikas liegt in einem großen, schattigen Park mit Swimmingpool und einen zwischen den Felsen angelegten Strand. Ein Ferienhaus für sechs Personen kostet für eine Woche ab 570 Euro, ein Ferienhaus für vier Personen kostet pro Woche ab 440 Euro (exklusive Kurtaxen), www.paviddonu.com; Ferme Auberge Pozzi di Mastri, Figari, Tel. 0033/495710265, Überraschungsmenü knapp 40 Euro inklusive aller Getränke, Übernachtung möglich, www.pozzodimastri.com;
Weitere Auskünfte: Offizielle Informationsseite über Tourismus in Korsika, info-fr@ctc-atc.com, www.visit-corsica.com;

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal