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Wakeboarden: Hohe Sprünge an der langen Leine

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Wakeboarden: Hohe Sprünge an der langen Leine

19.06.2013, 11:18 Uhr | Heidi Siefert, srt, trax.de

Wakeboarden: Hohe Sprünge an der langen Leine. Wakeboarder in Freiburg. (Quelle: Peter Falb)

Wakeboarder in Freiburg. (Quelle: Peter Falb)

Es ist wie Snowboarden, Wellenreiten und Wasserski fahren in einem und der absolute Trend für junge Wassersportler. Was vor wenigen Jahren noch ratlose Blicke auslöste, ist heute der Trendsport des Sommers: Wakeboarden, eine dynamische Mischung aus Snowboarden, Wellenreiten und Wasserski, die sportliche Wasserratten in Scharen an Seen und Flüsse treibt und Wasserski-Lift­Anlagen einen wahren Boom beschert. Und das nicht nur im Sommer: Der Kite- und Wakeboarder Andy Hurdman traut sich sogar in Alaska aufs Brett - und das bei Minusgraden. Beeindruckend und fast bizarr wirkt es, wenn er mit dem Wakeboard über Eisschollen springt - sehen Sie Andy Hurdman selbst im Video und in unserer Foto-Show, die auch einige Wakeboard-Anlagen in Deutschland vorstellt.

Foto-Serie mit 9 Bildern

Die USA sind Wakeboard-Geburtsland

Wie so viele Sporttrends hat auch das Wakeboarden seine Wurzeln in den USA. Als Alternative zum Surfen erfunden, wenn dazu die perfekte Welle fehlte, feierte der rasante Wassersport 1990 seine Geburtsstunde. Auf dem flachen, wendigen Hyperlite-Board von Herb O’Brien ließen sich die ersten Boarder hinter Booten übers Wasser ziehen. Die Heckwelle – wake - nutzten sie dabei als willkommene Rampe für Tricks und Luftsprünge. Als die ersten Freaks mit ihren kantigen Boards auf europäischen Gewässern auftauchten, fanden sie im Nu begeisterte Nachahmer. Längst haben die Wakeboader die klassischen Wasserskifahrer abgelöst, die mit ihren breiten Ski vergleichsweise schwerfällig wirken. Und dieser Trend ist seit Jahren ungebrochen.

Wakeboarden in Deutschland

Von April bis Oktober ist Saison an den gut 60 Liftanlagen zwischen Damp und Freiburg, Zirkow und Kiefersfelden. Dabei haben sich die ehemals nüchternen Liftanlagen längst zu trendigen Freizeitanlagen gemausert. Im Wasser gibt es Rampen, Schanzen und allerlei Elemente für spektakuläre Sprünge. An Land sorgen Läden, Restaurants, Liegewiesen und Beachvolleyballplätze für Abwechslung. Hier werden Sport und Party zelebriert. Wakeboarden kann jeder, der Schwimmen kann und etwas Gleichgewichtsgefühl hat. Mit ein bisschen Üben hat man den Dreh schnell heraus. Besonders, wenn man als Neuling auf einer Easy-Start-Anlage übt. In Aschheim bei München gibt es die erste dieser Art in Deutschland. So lernt man ganz schnell, wie es mit dem bisweilen etwas kniffligen Start klappt.

Mit Übung scharfe Kurven kratzen

Auch die anfangs so gefürchteten Kurven verlieren mit etwas Übung bald ihren Schrecken. Dann gibt es nur noch Boarden pur und vielleicht schon bald den ein oder anderen übermütigen Hüpfer. Anregungen zu den angesagtesten Airs kann man sich beim Zuschauen überall holen. Denn in der großen Familie der Wakeboarder erhält jeder Tipps vom Profi quasi nebenbei. Für den Anfang braucht man nicht mehr als eine Badehose. Boards und Schwimmwesten sind in der Regel in den Liftkarten inbegriffen (Tageskarte für Erwachsene zwischen 33 und 36 Euro). Für einen geringen Obolus kann man sich auch Neoprenanzüge ausleihen. Wen das Wakeboard-Fieber erfasst hat, der wird bald mit einem eigenen Board (ab 250 Euro) liebäugeln. Denn wenn das Brett perfekt zum Boarder passt, dann hat der deutlich mehr Möglichkeiten, als mit einem Leihgerät. Schließlich muss das für möglichst viele Fahrertypen geeignet sein.

Wakeskaten: Als Skater auf dem Wasser

Eine angesagte Alternativen zum Wakeboard ist das Wakeskaten. Das Prinzip des Sich-Ziehen-Lassens ist identisch mit dem Wakeboarden. Im Unterschied zum etablierten Boarden steht man bei dieser Variante jedoch nicht mit einer Bindung fest fixiert auf dem Brett. Dieses ist etwas länger als ein Wakeboard, hat keine Finnen und eine raue Oberfläche für guten Stand. Die Tricks gleichen denen beim Skateboarden. Dabei werden zwar die Knie entlastet. Knifflig an der Sache ist jedoch, nach dem Sprung wieder sicher auf dem Brett zu landen. Doch das zu üben, liegt ein langer Sommer vor den trendbewussten Wassersportlern.

Weitere Informationen zu ausgewählten Wakeboard-Anlagen:

Wasserskipark Aschheim, geöffnet April bis 3. Oktober von 12 bis 19 Uhr, im Juni und August bis Sonnenuntergang. Adresse: Am Eventpark 30, 85609 Aschheim. www.wasserskipark-aschheim.de. Tageskarte für 36 Euro

Wasserskilift Freiburg, Öffnungszeiten orientieren sich am Wetter, momentan von 14 bis 19 Uhr, am Wochenende von 13 bis 20 Uhr. Adresse: Seestrasse 28, 79108 Freiburg-Hochdorf, www.wavecamp.eu. Tageskarte für 30 Euro

Wasserski Hamburg, geöffnet von 12 Uhr bis Sonnenuntergang, am Wochenende schon ab 10 Uhr. Adresse: Am Neuländer Baggerteich 3, 21079 Hamburg, www.wasserski-hamburg.de. Tageskarte für 35 Euro

Eine nicht ganz aktuelle, aber umfangreiche Auflistung weiterer Wasserski-Anlagen nach Bundesländern sortiert bietet das Blog www.surf-kite-wake.de

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