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Klettersteigschwierigkeitsgrade: Klassifizierung einer Route

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Klettersteigschwierigkeitsgrade: Klassifizierung einer Route

26.04.2012, 09:46 Uhr | fs (CF)

Immer mehr Klettersteige verführen europäische Aktivtouristen zum Aufstieg. Gerade Anfänger sollten sich die Unterschiede bei den Klettersteigschwierigkeitsgraden vor Augen führen, bevor sie eine solche Bergtreppe frohen Mutes bezwingen.

Klettersteige fördern Bergtourismus europaweit

Ein Klettersteig macht auch die steilste Bergpassagen für „Otto-Normal-Kletterer“ zugänglich. Die kleinen, eisernen Stufen im Fels bilden eine Treppe in luftige Höhen. Mittlerweile hat der Trend alle wichtigen Bergregionen Europas erfasst. Jahr für Jahr investieren die Tourismus-Marketinggesellschaften in Österreich, Italien oder Deutschland in neue Klettersteige, die auch weniger sportlichen Touristen die Faszination Berg nahebringen sollen. Einst nahm der Trend in den Alpen seinen Lauf. Die Vorläufer der modernen Klettersteige bestanden noch aus Holz und waren damit weniger stabil. Dennoch verfehlten sie nicht ihre Wirkung und ermöglichten unter anderem das Besteigen der legendären Zugspitze.

Klettersteig: Unterschiede beim Schwierigkeitsgrad erfragen  

Unter den Klettersteigschwierigkeitsgraden gibt es zuweilen sehr große Unterschiede, die gerade übermütige Anfänger häufig unterschätzen. So mahnen vor allem die diversen Bergwachten zur Vorsicht. Sollten Sie bestimmte Klettersteige auf Ihrer Route konkret ins Auge gefasst haben, erkundigen Sie sich im Voraus über den jeweiligen Schwierigkeitsgrad. Einsteiger belassen es bei den Klettersteigschwierigkeitsgraden „Unschwierig“ (trassiert, nur stellenweise steil, mit Sicherung durch Stahlseile und/oder Ketten) und „Mäßig schwierig“ (mäßig steil, mit Sicherung durch Steilseile).

Haben Sie bereits eine gewisse Bergsteigerfahrung, dürfen Sie auch den Schwierigkeitsgrad „Schwierig“ (steil, mit Sicherung durch Steilseile, teilweise Armkraft erforderlich) in Angriff nehmen. Die beiden Klettersteigschwierigkeitsgrade „Sehr schwierig“ (teilweise sehr steil, stellenweise senkrechte Wände, hohes Maß an Armkraft nötig) und „Extrem schwierig“ (extrem steil, trittarmer Untergrund, kaum/wenig Tritthilfen, sehr hohes Maß an Armkraft erforderlich) bleiben schließlich den eingefleischten Profis vorbehalten. Die genaue Bezeichnung kann je nach Region variieren. In der Regel wird der Schwierigkeitsgrad auf einer Warntafel an der Startposition angegeben. Eine gewisse Grundfitness ist sicherlich bei allen Ausprägungen ein unabdingbares Muss. 

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