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Campingküche: Tipps des Deutschen Camping-Clubs

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Campingküche: Klein, leicht und nicht zu viel

03.06.2015, 11:43 Uhr | dpa-tmn

Campingküche: Tipps des Deutschen Camping-Clubs. Kochen beim Camping. (Quelle: imago)

So einfach kann Kochen beim Camping aussehen. (Quelle: imago)

Das Kochen spielt im Campingurlaub - ob mit Wohnmobil oder mit dem Zelt - eine wichtige Rolle, wollen sich die meisten Camper doch ihr Essen selbst zubereiten. Die Sprecherin des Deutschen Camping-Clubs (DCC), Viktoria Groß, erklärt: "Viele Urlauber greifen nicht zum Camping-Kocher, um Geld zu sparen. Es ist das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, das sie reizt". Worauf man bei der Campingküche achten sollte, damit die Reise zum Camping- platz und das Kochen vor Ort auch gelingt, erzählt die Expertin und gibt Tipps dazu - auch in unserer Foto-Show zur Campingküche.

Komfortable Campingküche: Wohnmobil und Caravan

Zunächst entscheidend ist die Art des Campingurlaubs. "Wer möglichst komfortabel kochen möchte, der sollte sich ein Wohnmobil oder einen Caravan mieten oder kaufen", rät Groß. Der Unterschied zur heimischen Küche ist dann gering: Ein Kühlschrank mit Gefrierfach, ein Gasherd mit drei Flammen und ein Backofen seien meist eingebaut.

Leichtgewichte

"Wer oft unterwegs ist, sollte auf leichte Aluminiumtöpfe und Kunststoffgeschirr aus Melamin umsteigen." Platz sei in den mobilen Unterkünften meist genug, aber das maximale Ladegewicht werde schnell überschritten. Gewürze und Proviant für die ersten zwei Tage sollten Camper vor der Tour besorgen - aber nicht mehr. Danach lassen sie sich lieber auf den Märkten in der jeweiligen Urlaubsregion inspirieren.

Das muss reichen

Wer nur mit Rucksack und Zelt zum Camping fährt, muss dagegen extrem platzsparend packen. "Alle Kochutensilien, die man mitnimmt, sollten dann möglichst leicht und doppelt nutzbar sein", sagt die DCC-Sprecherin. Das Schneidebrettchen ersetze den Teller, das Schneidemesser das normale Besteck. Dazu kommen Streichhölzer, Salz, Pfeffer, ein Gaskocher, ein kleiner Aluminiumtopf, Plastikbecher und Campingbesteck zum Zusammenstecken - das müsse reichen.

Schweres Gas

Ohne Gaskartuschen geht es aber nicht. "Je nachdem, wie oft man am Tag kochen will und wie lange man unterwegs ist, sollte man Ein- bis Fünf-Liter-Kartuschen Gas mitnehmen", empfiehlt Groß. Während der Kocher selbst durchschnittlich nur 77 Gramm wiege, seien die Kartuschen deutlich schwerer. "Am besten geht man in den Fachhandel, nimmt die Kartuschen selbst in die Hand und entscheidet dann, wie viele man tragen kann." Wird das Gas auf der Reise knapp, könnten Campingplatzbesitzer bei der Suche nach Nachschub vor Ort helfen.

Statt Campingküche - Grill mitnehmen

Wer auf das Kochen im Freien nicht verzichten will und weder auf hemdsärmeligen Rucksacktrip noch auf komfortablen Wohnmobilurlaub steht, der kann einen Mittelweg gehen und das Zelt im Auto mitnehmen. Meist sei dann nämlich Platz für einen Holzkohlegrill. "Gasgrills nehmen wegen der Flaschen zu viel Platz weg, aber Holzkohle kann man auf den meisten Campingplätzen kaufen", erklärt Groß. Grillanzünder und kleine Aluschalen, die das Fett auffangen, seien einfach zu verstauen und könnten schon vorher besorgt werden. Eine Kühlbox halte das Fleisch auch bei Hitze einige Zeit frisch.

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