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Radfahren ohne Grenzen: Cycle West

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"Cycle West": Radfahren ohne Grenzen

28.06.2012, 13:40 Uhr | trax.de, dpa-tmn

Radfahren ohne Grenzen: Cycle West. Völkerverständigung per Rad. (Quelle: Cycle West / Tim Pestridge)

Völkerverständigung per Rad: Neue Radrouten verbinden England und Frankreich über den Ärmelkanal hinweg. (Quelle: Cycle West / Tim Pestridge)

In einem gemeinsamen Projekt wachsen England und Frankreich zusammen - per Fahrrad. Unter dem Namen "Cycle West" richten die Länder zu beiden Seiten des Ärmelkanals drei grenzüberschreitende Fahrradrouten durch Südwestengland, die Bretagne und die Normandie ein. Bis zum Sommer 2013 sollen alle komplett fertig gestellt werden. Der erste Radweg wird bereits Ende Juni eröffnet und wartet auf aktive Pedaltreter. Entdecken Sie die Reize des Radfahrens in Südengland, der Bretagne und der Normandie in unserer Foto-Show.

Neue Radrouten lassen Ärmelkanal schrumpfen

"Cycle West" ist ein transnationales Projekt, das Frankreich und England touristisch näher aneinanderrücken und den Fahrradtourismus auf beiden Seiten des Ärmelkanals stärken soll, teilten die Initiatoren mit. Dazu werden drei neue und einzigartige Fahrradrouten ins Leben gerufen, die durch Südwestengland, die Bretagne und die Normandie führen werden. Das Gesamtprojekt hat eine Länge von 1840 Kilometern und ist unterteilt in drei Touren.

Radfahren ohne Grenzen: Frankreich und England verbunden

Bereits am 30. Juni eröffnet die erste Fahrrad-Strecke, die „Velodyssey“, bis Sommer 2013 sollen dann zwei weitere folgen: Die „Tour de Manche“ sowie die „Petit Tour de Manche“. Die drei Strecken können sowohl ganz, als auch in Teilabschnitten befahren werden. Start kann dabei jeder beliebige Punkt der Routen sein. Immer wenn Radfahrer dabei auf den Ärmelkanal treffen, ermöglichen Fährverbindungen das Übersetzen ins jeweils andere Land, das Fahrrad kann problemlos mit an Bord genommen werden.

Cycle West macht es Urlaubern möglich, mit diesen drei Fahrradstrecken in nur einem Urlaub unterschiedliche Landschaften, Länder und Kulturen zu entdecken, die Sehenswürdigkeiten und Orte entlang der Routen zu besuchen und auf einfache Weise einen Urlaub mit Abenteuer-Charakter zu verbringen.

Die drei Fahrradstrecken im Detail

Die Velodyssey führt auf insgesamt 440 Kilometern durchs englische Devon und die französische Bretagne. Den Ärmelkanal überqueren Radfahrer von Plymouth bis Roscoff. Die Route führt größtenteils durchs Landesinnere, ist dabei zu 80 Prozent verkehrsfrei und eignet sich daher vor allem für Familien und Hobby-Radfahrer.

Die Tour de Manche führt in einer 700 Kilometer langen Rundtour vom englischen Poole durch Devon und Dorset bis Plymouth. Dort wird umgestiegen auf die Fähre nach Roscoff, von wo aus es durch die Bretagne und die Normandie bis Cherbourg und wieder zurück über den Ärmelkanal nach Poole geht. Die anspruchsvollste der Routen eignet sich für Aktivtouristen, die eine sportliche Herausforderung suchen.

Die Petit Tour de Manche ist mit 428 Kilometern eine kürzere Version der Tour de Manche und damit die richtige Route für alle, die weniger Herausforderung suchen, jedoch die landschaftliche Schönheit der Tour de Manche nicht verpassen möchten. Sie führt bereits einige Kilometer westlich von Poole, von Weymouth aus, über den Ärmelkanal nach Saint-Malo. Dabei passiert sie Jersey, die größte der Kanalinseln, die ebenfalls zu einer Radtour rund um die Insel einlädt.

Der Vorreiter unter der Lupe

Da die erste Route der drei Rad-Strecken von Cycle West bereits Ende Juni eröffnet wird, soll sie hier näher beleuchtet werden: Die 440 Kilometer lange Velodyssey führt auf alten Eisenbahnlinien und entlang von Kanalwegen durch die englische Grafschaft Devon und die französische Bretagne, vorbei an alten Schlössern, Nationalparks, Surfstränden und Moorlandschaften. Größtenteils verkehrsfrei und ohne große Steigungen kommen hier vor allem Genussradler auf ihre Kosten. Sie ist dabei die einzige der drei Routen, die nicht als Rundstrecke konzipiert ist, sondern im englischen Ilfracombe, ganz im Norden Devons, startet und bis in die Bretagne nach Nantes führt.

Dabei wird zunächst Devon von Nord nach Süd durchquert, anschließend führt ein Fährverbindung von Plymouth nach Roscoff über den Ärmelkanal. Auf der französischen Seite durchfährt die Velodyssey dann die Bretagne bis Nantes. Auf der englischen Seite bietet sich zudem die Möglichkeit, entlang des „Camel Trail“ einen Abstecher nach Cornwall zu machen. Dieser folgt einer ehemaligen Bahnstrecke und ist bei Radfahrern wegen seines flachen Verlaufs, aber auch des Entspannungspotenzials, das er bietet, sehr beliebt.

Die Velodyssey folgt außerdem dem Eurovelo 1, einem europäischen Radfernweg, der vom Nordkap nach Portugal führt. Besonders ambitionierte Radfahrer können ihm nach Abschluss der Velodyssey in Nantes oder Ilfracombe weiter folgen. 

Highlights der englischen Etappe

In England erwartet die Fahrradfahrer eine abwechslungsreiche Landschaft: Neben atemberaubenden Küstenfelsen rund um Ilfracombe gibt es hier die besten Surf-Sports Englands mit langen, goldenen Sandstränden bei Woolacombe. Außerdem lockt der Dartmoor National Park, der wegen seines Granitmassivs, der unberührten Moorlandschaft und den wildlebenden Ponys beliebt ist. Der Radweg führt hier zunächst an der Küste entlang, dann durch Laubwälder und auf ruhigen Kanalwegen durchs Landesinnere bis die Küste und die historische Hafenstadt Plymouth erreicht werden, von wo einst die Pilgerväter mit der Mayflower zu ihrer Reise nach Amerika ablegten.

Auf ihrem Weg durch die Grafschaft Devon können Urlauber auch der Vergangenheit der Region näher kommen: etwa durch die Ruinen eines alten Castles oder die ehemalige Bergbau-Stadt Tavistock, Geburtsort des Abenteurers und Entdeckers Sir Francis Drake.

Highlights der französischen Etappe

Bereits bei der Ankunft in Roscoff befinden sich die Fahrrad-Urlauber mitten an der rosa Granitküste, die mit ihren roten Felsen einen einmaligen Anblick bietet. Ein weiteres landschaftliches Highlight: Vom Atlantik bis ins hügelige Inland erstreckt sich der Naturpark der Region Armorique, der durch Heidekraut, Stechginster und Felskämme bestimmt wird und vom Gebirgsmassiv der Monts d’Arrée durchzogen ist.

Zudem lohnt sich das Städtchen Pontivy mit seinem französischen Charme: Das Zentrum bildet das imposante mittelalterliche Schloss der Familie Rohan, das von kleinen gepflasterten Sträßchen und Fachwerkhäusern umgeben ist. Außerdem laden zahlreiche Cafés und Pâtisserien dazu ein, die Spezialitäten der Bretagne zu kosten. Im Landesinneren folgt die Velodyssey dem Nantes-Brest-Kanal, der durch den Guerlédan-See hindurchführt. Dieser See mit seinen bewaldeten Ufern bietet erholsame Stunden oder eine kleine Erfrischung vom Fahrradfahren.

Weitere Informationen:

www.cycle-west.com

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