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Zu Pferd unterwegs im Land der Gauchos

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Zu Pferd unterwegs im Land der Gauchos

20.07.2012, 15:30 Uhr | Barbara Reeder, trax.de

. Unberührte Natur im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile. (Quelle: Barbara Reeder)

Unberührte Natur im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile. (Quelle: Barbara Reeder)

„Da hinten liegt Chile“, erklärt uns T.A., unser Guide, am Mittag des dritten Tages. Man kann fast die Hand ausstrecken. Der höchste Punkt unseres Treks ist erreicht, jetzt liegen die steilen Hänge aus Vulkangestein und die saftig grünen Täler unter uns. Auf 2150 Metern Höhe ist die Aussicht atemberaubend – die schneebedeckten Berggipfel der umliegenden Dreitausender ragen direkt in den strahlend blauen Himmel hinein. Wo wir hinsehen zeugt lavahaltiges Geröll vom vulkanischen Ursprung des Lake District. Weder Büsche noch Gräser wachsen noch in dieser Mondlandschaft. „Ich bin der König dieser Welt“, möchte man rufen angesichts dieser Naturerfahrung. Drei Tage lang hat sich eine Karawane aus zwölf Menschen, dreizehn Pferden und zwei Mulis auf schmalen Pfaden und steilen Hängen über nicht enden wollende Bergketten der argentinischen Anden geschlängelt. Eine knappe Woche sind wir insgesamt in den Weiten der Pampa unterwegs, verbringen Nächte unter sternenklarem Himmel. Kein Handy, das hier noch ein Netz finden würde, kein Rasierer, der sich aufladen ließe. Keine Duschen, keine befestigten Toiletten. Eben Natur pur. So sieht Ranchurlaub in Argentinien aus – sehen Sie traumhafte Bilder in unserer Foto-Show.

Vulkangestein soweit das Auge reicht

Den ganzen Vormittag haben sich unsere Pferde, überwiegend landestypische Criollos, durch das lockere Vulkangestein gekämpft. Die kleinen, stämmigen und wendigen Tiere mit den typischen ramsnasigen Köpfen sind in den Bergen aufgewachsen und trittsicher wie Gemsen. Sie haben sich eine Pause verdient und so können wir das Panorama ausgiebig auf uns wirken lassen. Begonnen hat das Anden-Abenteuer in Ranquilco, einer wunderschön gelegenen Estancia, wie die Farmen in Argentinien genannt werden, mitten in der Einsamkeit des Lake Districts. Schon der Weg hierher führte nur zu Pferd. Ein paar Tage konnten wir die Gastfreundschaft auf Ranquilco genießen und uns mit unserem Pferd für die Reise durch die Berge vertraut machen. Dann hieß es, die notwenigsten Dinge zusammen packen, damit die Maultiere beladen werden können.

Travel light lautet die Devise

„Nehmt bloß nicht zuviel mit“, mahnt T.A., denn das müssen Rita und Rolo, die geduldigen Maultiere, alles durch die Berge schleppen. Wir, das sind fünf Touristen aus Großbritannien, Kanada und Deutschland und sieben Mitarbeiter von Ranquilco, die ebenfalls aus Nordamerika und Europa kommen. T.A. macht es vor – eine lange Hose, ein Paar Shorts, Hemd und eine leichte Weste – viel mehr scheint er tatsächlich nicht eingepackt zu haben. Bei Regengüssen hüllt er sich in einen schwarzen Poncho, der ihn aussehen lässt wie Darth Vader. Dabei sieht er eigentlich aus wie die Reinkarnation von Robert Redford in der Pferdeflüsterer: Braungebrannt und wettergegerbt, mit einem verschmitzen Lächeln um den Mund. Er spricht wenig, doch den wachen blauen Augen entgeht nichts.

Gehobene Küche in den Bergen

Die erste Etappe ist ein „long arse day“, ein langer Tag, den der Hintern im Sattel verbringt. Doch die Schmerzen am Abend werden gelindert von den Eindrücken der kargen, aber spektakulären Landschaft, die wir passiert haben, eines grandiosen Menüs, das Simon, der Koch, aus Pasta, Käse, ein bisschen Gemüse und viel Liebe gezaubert hat, sowie jeder Menge Cavic, dem köstlichen Rotwein aus der Tüte, der schnell zum Leibgetränk wird. Wir leisten Abbitte an Rita und Rolo, die das alles tragen müssen und geloben, die Vorräte schnell zu vernichten.

Reitnovizen und Profis kommen auf ihre Kosten

T.A. ist zum großen Teil in Argentinien aufgewachsen und hat auch schon Überlebenstrainings geleitet. Er hat jahrelange Erfahrung als Guide und weiß genau, was er seinen Pferden und auch den Reitern zumuten kann. Es gibt einige Passagen, da brauchen die Reiter mehr Zuspruch als die Pferde – wenn es steil bergab geht oder wir auf schmalen Pfaden entlang einer Bergkuppe balancieren. Aber auch Reitnovizen mit einer Portion Abenteuerlust können sich jederzeit sicher fühlen. Da wir alles Gepäck zu Pferd und auf den Mulis mitführen, ist bei dem Terrain Schritt die vorherrschende Gangart. Dennoch gibt es immer wieder Gelegenheit, einen kleinen Galopp einzulegen.

Kondore am Himmel

Bei der Mittagsrast beäugt eine Gruppe Kondore misstrauisch jeden Bissen, den wir zu uns nehmen. Die riesigen Vögel kreisen so dicht über unseren Köpfen, dass wir uns schon fragen, ob sie im nächsten Augenblick herabstürzen und sich ein Stück Salami klauen. Es ist ein faszinierender Anblick, den Vogel mit der größten Flügelspannweite der Welt, aus kurzer Entfernung zu sehen. Kurz darauf begegnen wir einer Herde Criollos. Die Gauchos lassen die Tiere im Sommer frei laufen und treiben sie erst zusammen, wenn sie frische Pferde für die Arbeit brauchen. Angestachelt vom Anblick der berittenen Artgenossen jagt die Herde durch die Pampa. Unsere Pferde bleiben jedoch ganz gelassen.

Sättel aus Holz und vielen Decken

Gewöhnungsbedürftig sind die Gaucho-Sättel. Sie bestehen aus mehreren Schichten – zwischen vielen Decken liegt das eigentliche Sattelgestell, ein Holzbaum mit Steigbügeln dran. Für den Gemütlichkeitsfaktor sorgt ein dickes Schaffell, das über die ganze Konstruktion geschnallt wird. So ist der Sattel nicht nur zum Reiten urbequem, sondern bietet auch eine kuschelige Unterlage für die Nacht. Am zweiten Tag schlagen wir schon nachmittags das Lager an einem Fluss auf – gute Gelegenheit für eine Erfrischung in dem glasklaren Wasser und ein bisschen Körperpflege. Simon ergänzt das Abendessen mit frisch gefangenen Fischen und natürlich gibt es Steak. Nicht umsonst heißt es, dass Argentinier am Tag fast ein Kilogramm Fleisch essen. Die Gauchos starten schon zum Frühstück mit der ersten Fleischration. Für Gringos aus Übersee gibt es aber auch Müsli, Fladenbrot und „Dulce de Leche“ – was für Deutsche Nutella ist, ist für Argentinier die karamellisierte Milchcreme, zur ersten Mahlzeit des Tages.

Mate-Tee-Zeremonie

Das Packen ist mittlerweile Routine geworden. Schon kurz nach dem Frühstück machen wir uns an den steilen Aufstieg zum Cierro Negro. Der steckt am Abend nicht nur den Vierbeinern in den Knochen. Zum Glück gibt es ganz in der Nähe unseres Nachtlagers heiße Quellen, die unsere geschundenen Knochen durchwärmen. Und Simons köstliche Makkaroni wecken die Lebensgeister für den kommenden Tag. Nur manchmal unterbricht ein Puesto, ein kleines Gehöft der Gauchos, die unaufgeregte Einsamkeit. Hier kommen normalerweise weder Touristen noch Einheimische vorbei. Weil Kontakte so spärlich sind, freuen sich die Gauchos über jeden Besucher und laden gleich auf einen Mate-Tee ein. Ohne Frage ist Mate das argentinische Nationalgetränk. „Die richtige Menge an Teeblättern zu verwenden und mit Wasser der richtigen Temperatur aufzubrühen ist eine Wissenschaft für sich“, erzählt uns T.A.. Vor allem muss man den Tee schnell trinken, sonst wird er bitter. Außerdem warten die anderen Gäste sonst lange auf ihre Ration, denn Mate trinken alle aus demselben Becher beziehungsweise mit demselben silbernen Trinkhalm. „Ein Glück hat T.A. uns gestern erklärt, dass beim Zurückgeben des Bechers, der Halm in Richtung des Gastgebers zeigen sollte“ berichtet Stefan, der Filmemacher aus Kanada. Auch wenn uns Gringos die Unwissenheit nachgesehen wird, freut es unsere Gastgeber, dass wir ein paar Gepflogenheiten ihres Landes kennen.

Baden im See

Tag Vier, wir erreichen die Laguna Negra. Schon bei der Mittagsrast konnten wir einen Blick auf den glasklaren See werfen, der sich inmitten der Berge ausbreitet. Hier erfüllt sich ein Kindheitstraum – Schwimmen mit dem Pferd. Bei 30 Grad und strahlend blauem Himmel ist das Bad nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Vierbeiner eine willkommene Erfrischung. Mittlerweile mischen sich immer mehr grüne Einsprengsel aus Gras und Büschen in die raue Landschaft. Und wir treffen auch wieder auf Ziegenherden. Eine ihrer Artgenossen wird heute Abend auf unserem Asado, dem argentinischen Grill, braten. „Dass die Tiere hier ein traumhaftes Leben haben, bevor sie am Spieß landen, schmeckt man mit jedem Bissen“, sinniert Stefan zwischen zwei großen Stücken Fleisch. Dazu noch ein Glas Cavic am Lagerfeuer während wir Geschichten über Pferde und Reisen austauschen und das Glück ist vollkommen. Weil es am See so schön ist, bleiben wir gleich noch eine Nacht. Grillen, Reiten, Baden - so könnte es ewig weitergehen. Am Tag darauf müssen wir uns aber doch wieder auf den Heimweg machen, schweren Herzens, aber mit der Gewissheit, dass wir dieses Abenteuer nicht so schnell vergessen werden. 

Willkommen im Gaucho-Leben

„Das hier ist das richtige Gaucho-Leben“ empfängt mich Jane auf ihrer Estancia Huechahue. Keine Frage, hier bin ich richtig, denn ich möchte erleben, wie sich die tägliche Arbeit der Gauchos anfühlt. 400 Kilometer von Ranquilco entfernt ist die Landschaft deutlich karger und trockener und der normalerweise tiefblaue Himmel trägt einen leichten Grauschleier. Vor einigen Monaten ist in Chile der Vulkan Puyehue ausgebrochen. Was die Aschewolke in Europa durch den Ausbruch des Eyjafjallajökull, ist in Argentinien die Aschewolke des Puyehue. Sie führte dazu, dass einer der wichtigsten Flughäfen des Landes in Bariloche für Monate gesperrt werden musste. Doch die Anreise ist ungleich eindrucksvoller, denn erst die 20-stündige Busfahrt von Buenos Aires aus vermittelt ein Gefühl für die endlose Weite dieses Landes. Und dazu sind die Busse ungemein komfortabel, die Sitze lassen sich fast zu einem Bett ausklappen und ein Steward sorgt für das leibliche Wohl.

Die Chefin packt mit an

Jane, die Besitzerin von Huechahue, ist mit Bombachos, den bequemen, leichten Reithosen, Faja, der wollenen Schärpe, die den Rücken stützt, und Hut, gekleidet wie ein echter Gaucho. Auf ihrer Farm gibt es 70 Pferde, 200 Rinder und noch eine Reihe von Ziegen, Schafen und Hunden. Es ist eine „Working Cattle Ranch“, auf der noch ganz klassisch Rinderzucht betrieben wird. Die Chefin packt dabei immer persönlich mit an. Touristen können sich ebenfalls im Kuhtreiben versuchen oder auch nur auf dem wunderschönen Gelände entspannen, im fischreichen Fluss angeln, schwimmen gehen oder Vögel beobachten.

Peitsche, Messer und leichte Reithosen

Vor unserem ersten Ausritt bekomme ich eine Rebenque in die Hand gedrückt. Neben Bombachos und einem scharfen Messer, das in der Faja steckt und in erster Linie dazu dient, mächtige Streifen von Fleisch vom Grill zu schneiden, ist die kurze Peitsche wichtigstes Utensil für einen Gaucho. Damit werden Rinder auf Abwegen wieder zurück zur Herde getrieben. Heute Nachmittag müssen lediglich 26 Rinder zusammen getrieben werden. Sie sollen am Tag darauf geimpft werden. Die Vorarbeit ist schon gemacht. Die Herde befindet sich auf einem kleineren Gelände von etwa fünf Quadratkilometern. Zum Vergleich: Der englische Garten in München ist eine der größten Parkanlagen der Welt und hat 3,75 Quadratkilometer.

Mit Peitschengeknall die Rinder einsammeln

Wir teilen uns auf. Die Gauchos Domingo und Elias suchen den oberen Teil des Geländes ab. Jane und ich bleiben im unteren Teil. Die erfahrenen Gauchos haben meist ein gutes Gespür, wo die Tiere zu finden sind. Oft machen die Viecher ihnen auch einen Strich durch die Rechung und verstecken sich an den unmöglichsten Stellen. Jane und ich haben Glück – wir finden drei kleine Gruppen in einer Senke. Hier hat sich Feuchtigkeit gesammelt und Pinien spenden Schatten. Wir pfeifen und lassen die Rebenques knallen, damit sich die dösenden Rinder in Bewegung setzen. Auch die Gauchos hatten gleich den richtigen Riecher und kommen uns bereits mit den restlichen Rindern entgegen. Die wiedervereinigte Herde lässt sich brav in Richtung Corral treiben. Dabei müssen wir einen Bach durchqueren und da gerät die schöne Ordnung völlig durcheinander. Die Tiere wollen nicht durch das Wasser und springen in alle Richtungen. Jane, Elias und Domingo jagen hinterher und schneiden ihnen die Richtung ab. So können sie nicht anders als schließlich doch durch das Wasser zu waten und zum Rest der Herde aufzuschließen.

Im Galopp über die Aussichtsroute

„So ist es immer“, sagt Jane, „wenn man denkt, sie gehen hier durch den Fluss, bricht die Herde plötzlich aus und kommt ganz woanders wieder heraus.“ Das ist natürlich kein Beinbruch – nur schade fürs Fotomotiv. Dafür gibt es am nächsten Tag genug Gelegenheit für bleibende Erinnerungen. 64 Rinder müssen von einem zehn Kilometer entfernen Gelände zusammengetrieben und zur Estancia gebracht werden. Um sechs Uhr klingelt der Wecker. Schließlich wollen wir um sieben unterwegs sein. Wie lassen uns Zeit und nehmen die „Aussichtsroute“. Es ist ein kühler, klarer Morgen, die Pferde sind ausgeruht. Kein Pferd wird an mehreren aufeinander folgenden Tagen geritten – es sei denn, das Herz des Reiters hängt an dem Tier. Aber auch dann bekommt es nach einigen Tagen seine verdiente Pause. Die Tiere liegen Jane am Herzen, das merkt man an ihren ausgeglichenen Charakteren und den runden Bäuchen unter dem glänzenden Fell. Kaum irgendwo in Argentinien wird man schönere Tiere finden als in Huechahue. Und aus der riesigen Auswahl findet Jane für jede Könnensstufe einen passenden Gefährten.

15 Quadratkilometer - die Kühe können überall sein

Wir starten mit einem schnellen Morgengalopp und auch unterwegs nutzen wir jede Gelegenheit, Tempo zu machen. Wenn wir erst die Rinder treiben, ist dagegen Schritt angesagt. „Schließlich wollen wir, dass die Rinder schön fett bleiben, da jagen wir sie natürlich nicht durch die Gegend“, lacht Jane. Erst einmal müssen wir die Rinder aber finden und das ist auf dem 15 Quadratkilometer großen Gelände gar nicht so einfach. Wieder teilen wir uns auf und kämmen Hügel und Senken ab. Mittlerweile ist es Vormittag. Die Sonne brennt schon vom Himmel – der Alltag eines Gauchos ist kein Zuckerschlecken. Die Rinder spüren wir schließlich wieder unter schattigen Baumgruppen auf.

Gaucho gegen Rind

Drei Gruppen haben wir schon zusammen getrieben, aber noch fehlen 12 Tiere.  Die Gauchos verschwinden im Galopp über den nächsten Hügel. Dahinter fließt ein kleiner Bach, da stehen die Chancen gut, die Vermissten zu finden. Tatsächlich, wir hören an dem Gepfeife und Gejohle, dass sie einige Tiere zusammen treiben. Kurz darauf erscheint die Gruppe über dem Hügel. Jetzt müssen sie sie nur noch zur Herde navigieren. Immer wieder versuchen ein paar Rinder den Ausbruch, dann schneiden Elias und Domingo ihnen den Weg ab. Als die Herde zusammen getrieben ist, geht es in ruhigem Tempo zurück nach Huechahue.

Auf der Flucht

Die Sonne steht jetzt senkrecht am Himmel, das lähmt auch die Abenteuerlust der Rinder und wir kommen zügig voran. Am Gatter, das uns zum nächsten Weidestück führt, stellen die Gauchos ihr ganzes Können unter Beweis: Vier Jungtiere sollen von der Herde getrennt werden. Sie sind noch nicht dran mit Impfen. Das passt den Muttertieren gar nicht. Sie versuchen immer wieder zu ihren Nachkommen zu entwischen. Endlich haben wir 60 Rinder auf der einen Seite des Zauns und vier Jungtiere auf der anderen – dachten wir zumindest. Eine Mutterkuh hat eine Kuhle unter dem Zaun entdeckt, wirft sich auf den Boden und robbt unter dem Zaun hindurch. Ein schlauer Plan, allerdings führt sie der Fluchtweg nicht zurück zu ihrem Kälbchen, sondern zur Schnellstraße. Verzweifelt galoppiert sie am Zaun auf und ab. Wir können im Moment nichts tun; schließlich müssen wir den Rest der Herde rechtzeitig zurück zur Farm bringen.

Asado nach der Arbeit

Drei Stunden später kehren wir staubüberzogen und ausgehungert zurück zur Ranch. Ein Glück hat Maria, die Perle und heimliche Chefin von Huechahue, schon das Asado angeworfen. Nach dem Genuss einer halben Ziege und ein paar Bechern Bier dazu kehren die Lebensgeister zurück und wir machen uns auf den Weg die bedauernswerte Kuh einzusammeln – diesmal jedoch mit dem Wagen. Wir finden sie an der Koppel. Jane und Elias öffnen das Gatter während ich versuche, die Kuh langsam in die richtige Richtung zu dirigieren. Als ich sie schon fast in Sicherheit wähne, wirft sich das sture Tier herum und galoppiert wie angestochen am Gatter vorbei. Erst als einige zufällig vorbei fahrende  Nachbarn anpacken gelingt es, die Abtrünnige auf die Weide zu dirigieren. Abends falle ich erschöpft ins Bett mit dem guten Gefühl heute wirklich etwas getan zu haben, aber auch der Erkenntnis, dass ich für den Gaucho-Job langfristig vermutlich nicht geeignet wäre. Aber einen Urlaub lang Gaucho spielen – jederzeit.

Weitere Informationen:

www.ranquilco.com und www.heuchahue.com

Preise auf Anfrage.

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