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Bahntrassenradeln: Mit dem Fahrrad an alten Gleisen entlang

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Bahntrassenradeln: Mit dem Fahrrad an alten Gleisen entlang

24.08.2012, 16:35 Uhr | sk (CF)

Bahntrassenradeln ist eine entspannte Art des Fahrradfahrens auf alten Bahnstrecken, die zu hochwertigen Radwegen umfunktioniert wurden. Die Fahrten entlang stillgelegter Gleise haben optisch einiges zu bieten. Nicht selten begegnen Sie Deutschlands erlebter Geschichte.

Fahrradwege auf alten Bahnstrecken

Seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurde das Schienennetz in Deutschland beständig ausgebaut, doch viele dieser alten Strecken wurden inzwischen stillgelegt. Seit einigen Jahren hat der Fahrradtourismus diese Routen für sich entdeckt und inzwischen sind knapp 500 Radwege auf alten Bahntrassen angelegt. Diese ziehen sich in unterschiedlicher Länge durch die gesamte Bundesrepublik und gelten nach Ansicht des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) als architektonische Meisterleistung, da sie unbeirrt selbst durch Berge oder tiefe Täler führen. Zahlreiche Möglichkeiten zum Bahntrassenradeln sind aus Bürgerinitiativen hervorgegangen, und noch immer plädieren viele Rad- und Schienenfreunde dafür, weitere ungenutzte Gleise zu Radwegen umzufunktionieren.

Entspanntes Bahntrassenradeln

Das Radfahren auf alten Bahnstrecken ist deshalb so beliebt, weil die damaligen Züge keine hohen Neigungsgrade überwinden konnten - auf Ihren Radtouren erwarten Sie daher selten mehr als 2,5 Prozent Steigung. Dies macht Bahntrassenradeln äußerst anfänger- und familienfreundlich. Über Brücken, Viadukte und Tunnel können Sie beinahe mühelos selbst hügelige Landschaften durchqueren und das Panorama genießen, ohne sich um den Straßenverkehr Sorgen zu machen. Die Radwege sind meist gut asphaltiert und mindestens 2,5 Meter breit – für Komfort und Sicherheit ist also gesorgt. Dies lässt genügend Zeit, Sehenswürdigkeiten aus Natur und Kultur auf sich wirken zu lassen.

Empfehlenswerte Routen von Ruhrgebiet über Eifel bis zur Mosel

Leider gibt es bisher nur eine geringe Zahl an offizielle Karten und Reiseführer zum Bahntrassenradeln, doch können Sie im Internet Infos zu einigen Routen finden. Besonders beeindruckend ist die Erzbahntrasse, die zur Route der Industriekultur gehört und zwischen Gelsenkirchen und Bochum mitten durchs Ruhrgebiet führt. Dort fahren Sie neun Kilometer lang auf 15 Meter hohen Dämmen und Brücken, flankiert von Hochöfen, Fördertürmen und Zechensiedlungen.

Deutlich idyllischer geht es beim Bahntrassenradeln auf dem 51 Kilometer langen Maare-Mosel-Radweg zu. Dieser führt Sie auf einer romantischen Strecke mit abwechslungsreichen Landschaften von der Eifel bis ins Moselgebiet. Wenn Sie auch eine mehrtägige Fahrradtour nicht scheuen, sollten Sie den BahnRadweg Hessen von Hanau bis Bad Hersfeld entlangradeln, der aus mehreren Bahntrassen zusammengefügt wurde. Die 245 Kilometer lange Strecke ist gut beschildert und bietet viele architektonische Sehenswürdigkeiten. Ganz Mutige können die Fahrradstrecke auch zu einem 400 Kilometer langen Rundkurs ausweiten.

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