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Gruppenreisen mit dem Fahrrad: So verhalten Sie sich richtig

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Gruppenreisen mit dem Fahrrad: So verhalten Sie sich richtig

30.08.2012, 09:29 Uhr | kf (CF)

Bei einer Gruppenreise sind Sie gleich mit mehreren Radfahrern unterwegs: Entweder genießen Sie mit Freunden und der Familie die Landschaft, oder Sie haben eine geführte Tour mit dem Fahrrad gebucht. Doch ganz gleich, mit wem Sie unterwegs sind – Sie sollten unbedingt wissen, wie Sie sich als Teil einer Gruppe verhalten sollten, damit auch alle am Ziel ankommen.

Grundregeln für das gemeinsame Fahrradfahren

Zu den wichtigsten Grundregeln bei einer Gruppenreise mit dem Fahrrad gehört, dass jeder Teilnehmer für sich verantwortlich ist und auf eigene Gefahr fährt. Dies sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, auf andere Mitglieder der Gruppe zu achten – denn sie sind ja gemeinsam unterwegs, um zusammen Spaß zu haben. Daher sollte sich die Gruppe beim Tempo an dem langsamsten Fahrer orientieren, damit die Tour für die weniger trainierten Radler nicht zur Tortur wird und diese abgeschlagen zurück bleiben. Treten Sie also von Zeit zu Zeit auf die Bremse und lassen Sie die Nachzügler aufholen. Halten Sie zudem immer Sichtkontakt zu den Mitgliedern, die vor und hinter Ihnen fahren. Wichtig ist auch die Kommunikation untereinander: Warnen Sie die Gruppenmitglieder hinter Ihnen, wenn Gefahren wie Schlaglöcher auftauchen, andere Radfahrer zurückbleiben oder es einen Unfall gab.

Bei einer Gruppenreise im Verband fahren

Für Gruppenreisen mit 16 Radfahrern oder mehr gibt es laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) die Möglichkeit, gemäß Paragraf 27 der Straßenverkehrsordnung einen geschlossen Verband zu bilden. Das bedeutet, Radfahrer dürfen zu zweit nebeneinander fahren und müssen nicht den Radweg nutzen. Diese Regelung bringt außerdem mit sich, dass eine Gruppe von Radfahrern im Straßenverkehr als ein Fahrzeug verstanden wird – Sie dürfen also an Kreuzungen oder Einmündungen geschlossen durchfahren.

Das sollte Sie aber jedoch nicht daran hindern, die Sorgfaltspflicht einzuhalten: Fahren Sie als Verband nicht über eine Ampel, wenn diese bereits auf Rot gesprungen ist – falls ein Teil der Gruppe bereits vorbeigefahren ist, sollten diese Mitglieder auf den Rest warten. Zudem sollten Sie nicht zu dicht hintereinander fahren, damit es nicht zu Unfällen kommt – eine gute Faustformel ist es, wenn Sie zu Ihrem Vordermann etwa drei bis fünf Meter Abstand einhalten.

Besonders auf Kinder achten

Gerade bei Gruppenreisen mit dem Fahrrad, bei denen Sie mit vielen Kindern unterwegs sind, sollten Sie darauf achten, dass die Kleinen sich gegenseitig nicht ständig überholen wollen und Wettkämpfe austragen, wer am schnellsten mit dem Rad ist. Um das zu vermeiden, sollten Sie laut dem ADFC eine feste Reihenfolge der Radfahrer festlegen. Doch auch abseits davon sollten Sie sich immer fragen, was Sie von einer Gruppe Fahrradfahrer erwarten, wenn Sie Fußgänger wären – nehmen Sie also Rücksicht auf andere Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer.

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