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Vier-Quellen-Weg: Jüngst eröffneter Wanderweg in der Schweiz

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Vier-Quellen-Weg: Jüngst eröffneter Wanderweg in der Schweiz

06.09.2012, 09:25 Uhr | sj (CF)

Vier-Quellen-Weg: Jüngst eröffneter Wanderweg in der Schweiz. Aufstieg von der Vermigel-Hütte zum Sellapass. (Quelle: Armin Furrer, Luzern.)

Aufstieg von der Vermigel-Hütte zum Sellapass. (Quelle: Armin Furrer, Luzern.)

Die Schweiz ist seit wenigen Wochen um einen Wanderweg reicher: den Vier-Quellen-Weg. Er wurde am 5. August 2012 feierlich eröffnet und führt durch das Gotthardmassiv – dabei verbindet er die Quellen von Rhein, Reuss, Ticino und Rhone.

Wanderweg durch das Gotthardmassiv

Rund 600 Besucher kamen laut der Schweizerische Depeschenagentur zu den Eröffnungsfeierlichkeiten des Vier-Quellen-Wegs, obwohl es teilweise regnete. Doch Outdoor-Freunde kann ein bisschen Regen nicht davon abhalten, einen neuen Wanderweg kennenzulernen. Eingeweiht wurde der Vier-Quellen-Weg mit einem Wegweiser, der beim Gotthard-Hospiz aufgestellt wurde: Er soll künftig Wanderern vom Gotthard aus den Weg über die etwa 85 Kilometer lange Strecke weisen. Für den Bundesrat Ueli Maurer ist der Vier-Quellen-Weg ein Symbol, das an die Wurzeln, Werte und Weitsicht der Schweizer erinnere, wie er in seiner Rede betonte.

Vier-Quellen-Weg: Familienfreundliche Touren

Besonders Wanderer mit Kindern dürften sich über den Vier-Quellen-Weg freuen: Laut der Schweizerischen Depeschenagentur gilt die Tour als sehr familienfreundlich, auch wenn sich das Höhenprofil zwischen 1400 Metern bei Obergoms und 2776 Metern bei Piz Giübin bewegt. Die Strecke ist in fünf Etappen aufgeteilt, die jeweils als Tagestouren oder Teil einer fünftägigen Wanderung erkundet werden können. Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke sowie eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ermöglichen es, dass Sie die Tour individuell planen können.

Den Ausgangspunkt der Wanderung bildet der Oberalppass, von dem es über den Maighelspass, den Gotthardpass, die Piansecco-Hütte und Obergestein bis zum Rhonegletscher geht. Dabei erkunden Sie die Ursprünge der Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone, die hier entspringen.

Schweizerische Gletscherwelt erkunden

Auf dem Weg durch das Gotthardmassiv können Sie die einzigartige Landschaft mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt entdecken, die von dem allgegenwärtigen Wasser profitiert. So kommen Sie auf Ihrer Tour Alpenweiden und Wälder entlang, durchqueren ausgedehnte Feuchtgebiete mit Bächen, Seen und Tümpeln und können zudem die unterschiedlichen Gesteinsarten bestaunen – besonders oberhalb der Waldgrenze. Doch auch den menschlichen Einfluss auf die Region können Sie gerade im Zuge der letzten Etappe erkennen: Die Gegend um den Rhonegletscher galt bereits Mitte des 19. Jahrhunderts als touristische Attraktion. Heute können Sie daher noch stille Zeugen jener Zeiten entlang des Wanderweges bestaunen, beispielsweise die Dampfbahn Furka-Bergstrecke und einige historische Hotels.

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