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Rochlitzer Berg: Wo der Stein der sächsischen Könige herkommt

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Rochlitzer Berg: Wo der Stein der sächsischen Könige herkommt

27.09.2012, 09:30 Uhr | sk (CF)

Der Rochlitzer Berg ist ein beeindruckendes, von der Natur geformtes Gebilde, das an der Zwickauer Mulde in Sachsen liegt und seinen Ursprung einem Vulkanausbruch verdankt. Wenn Sie hier wandern, kommt Ihnen auch der leuchtend rote Porphyr unter die Füße. Der "Sächsische Marmor" ist auf jeden Fall ein geschichtsträchtiger Höhepunkt dieser Region – und Bestandteil zahlreicher historischer Statuen, Denkmäler und Bauten.

Porphyr-Gestein vom Rochlitzer Berg

Rochlitz wird auch das „Land des Roten Porphyr“ genannt. Dieser Name stammt vom großen Wahrzeichen der Region – dem Rochlitzer Berg und seinem leuchtend roten Porphyr-Gestein. Entstanden vor mehr als 275 Millionen Jahren aus der Asche eines Vulkans, hat der Rochlitzer Berg schon etwas Ehrfürchtiges. Mit einer Höhe von ungefähr 353 Metern ragt der Berg aus den umliegenden Nadelwäldern markant hervor. Die schöne Farbe und die Stabilität machten das Porphyr-Gestein bereits im 10. Jahrhundert zu einem beliebten Baumaterial – besonders die damaligen sächsischen Könige benutzten den Porphyr für Ihre Burgen und Schlösser. So finden Sie heute noch in der Umgebung des Rochlitzer Bergs zahlreiche Bauten, die aus diesem Material gefertigt wurden, beispielsweise Burg Kriebstein oder den 1860 errichteten Friedrich-August-Turm.

Wandern auf dem Porphyrlehrpfad

Wenn Sie sich zu einer Wandertour entscheiden, wird der Weg über den 2,7 Kilometer langen Porphyrlehrpfad ein Erlebnis sein. Denn das Wandern auf dem Rochlitzer Berg bedeutet auch, ein Stückchen Geschichte zu erleben. Es gibt daneben zahlreiche andere Touren, die Sie unternehmen können – einer der Ausgangspunkt hierfür ist beispielsweise der Keller von Burg Kriebstein. Neben vielen Infos über die Geschichte des Berges und den Abbau des Gesteins erhalten Sie außerdem noch einen tollen Panoramablick, erste Schnappschüsse können dann schon mal eingeplant werden. 

Natürliche und künstliche Sehenswürdigkeiten

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählt unter anderem das Denkmal Königshöhe, das an die Rückkehr des Königs Friedrich August I von Sachsen erinnert. Faszinierend ist auch der Nachbau des Gleisbergbruchs: An dieser Stelle bekommen Sie einen Einblick in die damalige Tätigkeit der Steinmetze und die Steinverarbeitung. Im Inneren des Bruches können Sie Porphyrwände bestaunen, die 70 Meter in die Tiefe reichen und mit eingehauenen Jahreszahlen der Steinmetze versehen sind. Die Tour hat aber auch noch Waldwege und andere schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten, die etwas Geheimnisvolles an sich haben und Wanderer in Ehrfurcht versetzen, weswegen sich das Wandern auf dem Rochlitzer Berg sowohl für Naturfreunde als auch für Interessenten sächsischer Geschichte empfiehlt.

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