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Aletsch Panoramaweg: Gletscherroute in der Schweiz

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Aletsch Panoramaweg: Gletscherroute in der Schweiz

24.12.2012, 09:39 Uhr | po (CF)

Winterwandern "on the rocks": Der Aletsch Panoramaweg führt auf den Dächern der Schweiz entlang beeindruckender Felsmassive und vorbei an vielen atemberaubenden Aussichtspunkten. Nieder als 2.000 Meter geht es selten. Ob wegen der Höhe oder wegen des spektakulären Ausblicks: Da kann einem manchmal schon die Luft wegbleiben.

Wandern im UNESCO-Weltnaturerbe

23 Kilometer Eis am Stück: Der große Aletschgletscher ist der größte und längste Eisstrom der Alpen. In Tausenden von Jahren hat das Eismassiv eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft geformt, die 2001 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Was die Technik und Kondition anbelangt, sollten Sie als Wanderer schon etwas trainiert sein, wenn Sie auf dem Aletsch Panoramaweg unterwegs sein wollen. Denn mehr als 30 Viertausender rahmen den Aletsch Panoramaweg ein, der am besten zwischen Juni und September begangen werden sollte. Also Winterwandern im Sommer quasi! 

Aletsch Panoramaweg: Die Schweiz von oben

Die Strecke führt über zwei Tage von der Belalp auf 2.094 Metern zur Fiescheralp auf 2.212 Metern über Normalnull. Höchster Punkt des Aletsch Panoramaweges ist die Station Betmergrat auf mehr als 2.600 Metern Höhe. Instabile Moränenhänge sind eine Folge des Klimawandels, die 124 Meter lange Hängebrücke über die fünfzig Meter tiefe Massaschlucht sorgt für eine sichere Wanderwegverbindung von der Belalp zur Riederalp. Dort befindet sich das Eingangstor zum Weltnaturerbe. Im unter Schutz gestellten Aletschwald stehen mehrere Hundert Jahre alte Arven, und Sie können dort eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt entdecken.

Wanderweg mit Postkartenidylle

Nur wenige Minuten von der Bergstation Bettmerhorn entfernt wartet der Aussichtspunkt Gletscherblick. Über Steintreppen und Bergwege führt die Route hinunter in die Rote Chumma. Etwas abenteuerlich windet sich der in den Fels gehauene Bergweg dann zum Märjelensee. Früher befand sich hier eine mächtige Eiswand des Schweizer Aletschgletschers, die den See aufstaute, und auf dem Wasser trieben Eisberge so groß wie Häuser. Heute ist die Polarlandschaft rund um den Aletsch Panoramaweg einer Postkartenidylle gewichen, die sich im Frühling mit seinen Wollgraswiesen von einer malerischen Seite präsentiert. Gerade weil Sie sich auf dem Aletsch Panoramaweg in einem sehr seltenen Schweizer Naturreservoir wandern, sollten Sie behutsam mit diesem empfindlichen Stück Natur umgehen.

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