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Bochumer Bruch: Kletterparadies für Naturliebhaber

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Bochumer Bruch: Kletterparadies für Naturliebhaber

07.02.2013, 09:59 Uhr | eh (CF)

Kletterfreunden in Nordrhein-Westfalen dürfte der Bochumer Bruch nicht unbekannt: Der ehemalige Steinbruch liegt südwestlich der Bochumer Stadtmitte und wird seit einigen Jahren zum Klettern verwendet. Allerdings darf jeden Tag nur eine begrenzte Zahl an Kletterern das Gelände betreten.

Zunächst mit Probephase: Klettern seit 2004 möglich

In Nordrhein-Westfalen gibt es so manch eine Möglichkeit zum Klettern: etwa im Teutoburger Wald, der Nordeifel oder eben im Bochumer Bruch. Dieser liegt 30 Kilometer Richtung Südwesten von der Bochumer Stadtmitte entfernt und war, wie es der Name erahnen lässt, ursprünglich ein Kalksteinbruch. Das 16 Hektar umfassende Areal im Kreis Mettmann wurde schon 1958 stillgelegt und 2006 von dem Deutschen Alpenverein (DAV) erworben – eine Klettertestphase wurde zwei Jahre zuvor gestartet. Von der Charakteristik her erwartet Sie eine steile beziehungsweise leicht überhängende Wandkletterei, wofür Griffe und schmale Leisten angebracht wurden.

Strenge Auflagen im Bochumer Bruch

Wenn Sie im Bochumer Bruch klettern wollen, müssen Sie einige strenge Auflagen befolgen. Sie müssen sich auf der offiziellen Webseite anmelden, um Zugang zu dem abgesperrten Gelände zu erhalten. Denn: Zum Schutz des Geländes und für die Sicherheit der Kletterer wird jeden Tage nur eine begrenzte Zahl an Kletterer auf das Areal gelassen – das Bergsportportal "Bergleben.de" schreibt, dass nur zwischen 20 und 50 Kletterer zugelassen werden. Die genaue Zahl hängt mit dem Monat und der Jahreszeit zusammen.

46 Routen in bis zu 55 Meter Höhe

Insgesamt gibt es 46 Routen, deren Wandhöhen durchschnittlich 34 bis 55 Meter betragen und die Namen wie Laokoon, Stabilitätspakt, Griechische Staatsanleihen und M.f.G. M.A. tragen. Laut "Bergleben.de" beträgt der Schwierigkeitsgrad der unterschiedlichen Routen zwischen drei und neun minus. Sie dürfen nur die gekennzeichneten Wege und Zustiege nutzen – Abkürzungen sind nicht erlaubt; auch dürfen Sie keine Griffe und Tritte eigenmächtig anbringen. Ebenso gilt, dass Sie die nicht explizit freigegebenen Flächen nicht betreten und die Pflanzen nicht beschädigen dürfen. Was selbstverständlich sein sollte: Natürlich herrscht auf dem Areal Helmpflicht, da die Steinwände von der Festigkeit her einen alpinen Charakter haben und es zu Steinschlag kommen kann. Zudem muss der Bochumer Bruch vor Einbruch der Dämmerung verlassen werden.

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