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Vom Devil's Pool zur Himmelspforte: Orte mit mystischem Touch

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Vom Devil's Pool zur Himmelspforte

15.02.2013, 10:21 Uhr | Christian Haas, srt

Vom Devil's Pool zur Himmelspforte: Orte mit mystischem Touch. Devil's Tower in Wyoming. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der "Devil's Tower" in Wyoming wirkt geradezu unwirklich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

"Himmlisch schön" ist es an manchen Orten auf der Welt. Woanders dagegen ist es einfach nur "teuflisch gut". Aber es gibt daneben auch Orte, die Himmel und Hölle gleich im Namen tragen, wie etwa die "Himmelspforte", die "Teufelskanzel" oder der "Devil's Tower" - und in vielen Fällen ist das ein Indiz dafür, dass es sich hier um eine besonders bemerkenswerte Sehenswürdigkeit handelt. Wir stellen eine Auswahl markanter Ziele rund um den Globus vor. Erfahren Sie mehr in unserer Foto-Show: An diesen Orten herrscht ein Hauch von Jenseits.

Göttliches Skivergnügen im Tiefschnee

Nomen est omen: Für Skifahrer ist das Heavenly Ski Resort wirklich der Himmel auf Erden. Die Nummer eins in Kalifornien/Nevada allemal. Bestnoten gibt es für Ausblick, Landschaft, Service - und auch die Pisten bieten alles, was das Skifahrerherz begehrt. Zum Beispiel die mehr als acht Kilometer lange Talabfahrt. Doch richtig berühmt ist Heavenly für sein Tree Skiing, das in Europa illegale, in den USA aber erlaubte Offpiste-Fahren im lichten Unterholz. Das Beste: Wer aus den Wäldchen wieder auf die präparierte Piste gelangt, der bekommt eine wahrhaft atemberaubende landschaftliche Schönheit geboten, mit Blick auf die legendären blauen Gewässer des Lake Tahoe.

Auf himmlischen Pfaden zum Gipfel

Von Amerika nach Österreich, genauer gesagt an den Wolfgangsee, der "Perle des Salzkammerguts". Dort erhebt sich die 1783 Meter hohe Schafbergspitze, deren Gipfelpassage passenderweise "Himmelspforte" heißt. In der Tat kommt es dem einen oder anderen Bergwanderer nach dem steilen Aufstieg beim Erreichen der Anhöhe vor, als handele es sich um den Eingang zu Höherem. Nach dem Durchschreiten wartet jedenfalls ein himmlischer 360-Grad-Blick über sieben Seen und das gesamte Salzkammergut.

Mit einer erhabenen Aussicht hat auch eine andere Sehenswürdigkeit zu tun: Die "Himmelsleiter" von Heidelberg leitet aufstiegswillige Besucher über eine 1200 Stufen zählende Treppe direkt vom Schloss hinauf zum 568 Meter hohen Königstuhl. Dort erwarten die wackeren Läufer neben der Landessternwarte und einer Falknerei ein Café-Restaurant, ein Aussichtsturm und ein Märchenparadies. "Himmelsleitern" gibt es indessen einige: Eine Aussichtsplattform in Niederösterreich etwa trägt ebenso diesen Namen wie ein Berg im Thüringer Schiefergebirge.

Hier geht es mit dem Teufel zu

Auch wenn bei manch "himmlischem" Ort gehörig der Schweiß läuft, tut er das bei Regionen, die das Wort Teufel oder Tod im Namen führen, erst recht. Bestes Beispiel ist das "Death Valley" in der Mojavewüste. Heißer als im Death-Valley-Nationalpark geht es in den USA kaum - der Rekord liegt bei 56,7 Grad Celsius! Selbst der Nachtrekord - 2012 gemessen - bringt einen mit 41 Grad zum Schwitzen. Kein Wunder also, dass sich dort der Teufel wohl fühlt. Doch auch der muss sich mal abkühlen, und das tut er vermutlich vornehmlich im "Devil's Hole", einem unterirdischen Wasserreservoir rund 30 Kilometer nordwestlich von Pahrump. Über einen Felseinstieg von etwa drei auf sieben Meter gelangen Abenteurer in ein unterirdisches Höhlensystem. Es ist mit Wasser gefüllt, und seine Ausmaße sind noch nicht vollständig erforscht.

Die "Devil's Marbles", "Murmeln des Teufels", mögen bei Australien-Touristen nicht so bekannt sein wie der als Ayers Rock bekannte Uluru, aber bei den Aboriginal People genießt die Felsformation im Northern Territory ebenfalls eine hohe Bedeutung. Das absolut sehenswerte Gebiet umfasst einige tausend runde Granitfelsen. Meterhoch und herrlich rund - bei manchen der roten, verwitterten Phantasiegestalten bekommen Betrachter das Gefühl, die Steine könnten jederzeit zusammenkrachen. Was zweifellos einen teuflischen Krach zur Folge hätte. Aber keine Sorge: Wanderern ist noch nie etwas passiert.

Höllischer Nervenkitzel inklusive

Ein anderes teuflisch gutes Wunderwerk der Natur befindet sich am Rand der Bear Lodge Mountains und der Black Hills im US-Bundesstaat Wyoming. Es handelt sich um den Monolithen "Devil's Tower", einen einsamen Riesenfelsen mit einer Höhe von 265 Metern und einem Durchmesser von beinahe 150 Metern. Der steinerne Riese wird von mehreren Völkern der Prärieindianer als Wohnsitz des Grizzlybären betrachtet und stellt für sie einen heiligen Ort dar. Kletterer hievten die äußerst schwierig zu erklimmenden Säulen des "Teufelsturms" ebenfalls in den Rang eines Heiligtums.

Schwimmen mit Nervenkitzel - im "Devil's Pool" an den berühmten Victoria-Wasserfällen an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia ist es möglich. Aber nur in der Trockenzeit, wenn sich die Wassermassen etwas zurückhalten. Dann gibt es eben jene Stelle direkt über dem 110 Meter hohen Abgrund, an dessen Rand man wie bei einem normalen Swimmingpool schwimmen kann, ohne hinunter geschwemmt zu werden - den ruhigen Strömungen an dieser Stelle und einer felsigen Kante sei Dank. Eine Gewähr gibt es freilich nicht: Wer dem teuflischen Pool nicht widerstehen kann, der planscht auf eigene, möglicherweise tödliche Gefahr.

Wo Goethe schon Dämonisches ersann

Auch Deutschland kann Teufel. Teufelskanzel und Hexenaltar - so heißen die bekanntesten Gesteinsformationen des Harzes. Diese beiden Granitklippen auf dem Gipfel des Brocken haben sogar Eingang in die Weltliteratur gefunden. Als Goethe im Winter 1777 seinen ersten Brockenaufstieg vornahm, war er von diesen beiden Rudimenten des Erdmittelalters so fasziniert, dass sie ihn für die Walpurgisszene im "Faust" inspirierten. Der Sage nach treffen sich in jener besonderen Nacht an diesen beiden Felsformationen die Hexen und Teufel.

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