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Wandern in den "Verfluchten Bergen" - der Peaks of the Balkans Trail

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Wandern in den "Verfluchten Bergen" - Unterwegs auf dem Peaks of the Balkans Trail

21.03.2014, 16:58 Uhr | trax.de, dpa-tmn

Wandern in den "Verfluchten Bergen" - der Peaks of the Balkans Trail. Unberührte Natur auf dem Peaks of the Balkans Trail. (Quelle: Stanislava Pavlovic Kosovic)

Unberührte Natur erwartet Wanderer auf dem Peaks of the Balkans Trail. (Quelle: Stanislava Pavlovic Kosovic)

Unter den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens und der angrenzenden Staaten des Balkans konnten sich in den letzten zwei Jahrzehnten eigentlich nur Kroatien und ein Stück weit auch Slowenien als Urlaubsregionen etablieren. Eigentlich schade, denn die Region hat abseits der Adriaküste so viel mehr zu bieten. Ein atemberaubender Wanderweg im Dreiländereck Kosovo, Albanien und Montenegro soll nun Touristen in die ursprünglichen Hochregionen der Dinarischen Alpen locken. Der Peaks of the Balkans Trail (Gipfel-des-Balkans-Weg) wurde dabei nicht nur mit einer bemerkenswerten Leidenschaft der Helfer vor Ort, sondern auch mit deutscher Hilfe realisiert. Und die Mühe hat sich gelohnt: In Abu Dhabi wurde der Weg mit dem WTTC Tourism for Tomorrow Award ausgezeichnet. Bilder vom Peaks of the Balkans Trail sehen Sie in unserer Foto-Show: Wandern in den "Verfluchten Bergen".

Wandern zu den Gipfeln der Dinarischen Alpen

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton würdigte das Projekt bei der Verleihungszeremonie des Welt-Tourismus-Preises 2013 als vorbildliche Initiative für Frieden und und Unabhängigkeit. Die 192 Kilometer lange Strecke berührt alle drei Länder in der ehemaligen Konfliktregion und führt durch eine spektakuläre Gebirgslandschaft, wie Ute Dannenmann von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erklärt, die das Projekt maßgeblich unterstützt hat. Der Peaks of the Balkans Trail (Gipfel-des-Balkans-Weg) reicht dabei auf 10 Etappen in Höhen von bis zu 2300 Metern und führt vorbei an schroffen Zinnen und kristallklaren Bergseen, durch abgelegene Bergdörfer und grüne Täler.

"Es ist nichts für Anfänger", so Dannenmann, auch wenn die Schwierigkeit des Trails weitgehend als "leicht" bis "mittelschwer" eingestuft wird. Schließlich geht es auf den in der Summe rund 20.000 Höhenmetern Differenz zum Teil durch komplett unbewohnte Gebirgsregionen - neben einer guten Kondition und entsprechender Ausrüstung wird daher empfohlen, die Tour nicht alleine zu gehen, sondern entweder in einer Gruppe oder mit lokalen Bergführern, die vom Deutschen Alpenverein (DAV) geschult wurden und mit Gelände und Trails bestens vertraut sind.

Grenzen überwinden in den "Verfluchten Bergen"

Eingekehrt und übernachtet wird in den Dörfern entlang des Wegs: zum Teil in Schäferhütten, in "Kulas" - traditionellen steinernen Wohntürmen -, aber auch in Hotels. Die Region, die von Einheimischen "Verfluchte Berge" genannt werde, sei vollkommen abgeschieden und wegen der politischen Abschottung Albaniens lange Zeit nicht zugänglich gewesen, erzählt Ute Dannenmann. Es habe weder Wanderwege noch Grenzübergänge gegeben. Inzwischen wurde der Landstrich in allen drei Ländern zum Nationalpark erklärt.

Mit rund 310.000 Euro aus Deutschland hat die GIZ bei der Anlage des Wanderwegs geholfen, für Beschilderung und Karten gesorgt, mit Grenzbehörden über vereinfachten Grenzübertritt verhandelt. Ziel des GIZ-Engagements sei es, den Menschen Einkommensmöglichkeiten zu schaffen, damit sie in der Region bleiben können, so Dannenmann. Etliche Familien hätten sich bereits dazu entschlossen und wollten an dem Projekt mitarbeiten. Mit großem Engagement haben Freiwillige für die Markierung des Weges gesorgt und das Material zu Fuß auch noch an die entlegensten Ecken gebracht. Ende 2011 war der Wanderweg schließlich fertig, 2012 seien bereits 350 Touristen in Gruppen unterwegs gewesen. Und nicht zuletzt hat der Weg auch die Menschen in dem Dreiländereck einander näher gebracht...

Weitere Informationen finden Sie unter www.peaksofthebalkans.com.

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