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Nationalpark Harz: Ein Naturerlebnis

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Nationalpark Harz

25.03.2013, 15:37 Uhr | trax.de

Nationalpark Harz: Ein Naturerlebnis. Nationalpark Harz: Romantische Fichtenwälder und Bergbäche soweit das Auge reicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nationalpark Harz: Hier finden Sie traumhafte Fichtenwälder, Granitklippen sowie romantische Bergbäche und Moore. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Nationalpark Harz ist einer der größten Waldnationalparke in Deutschland und erstreckt sich mit seinen Fichten- und Buchenwäldern rund um den Brocken, den höchsten Berg in Norddeutschland. Der Nationalpark bietet tolle Wanderwege vom Hügelland hinauf bis auf die Kuppe des Brockens. Die Wanderwege bieten mit einer Höhendifferenz von mehr als 900 Metern tolle Einsichten in die Vegetation aus sechs verschiedenen Höhenstufen.

Nationalpark Harz: Hintergrund

Der Nationalpark Harz ist einer der größten Waldnationalparke in Deutschland und umfasst etwa zehn Prozent der Gesamtfläche des Harzes rund um den Brocken. Der 1990 in Sachsen-Anhalt und 1994 in Niedersachsen gegründete und dann schließlich 2006 vereinigte Nationalpark Harz schützt und entwickelt auf einer Fläche von insgesamt 24.703 Hektar eine einzigartige Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Mooren und Fließgewässern. Der Nationalpark ist rund um das Jahr geöffnet und zu jeder Jahreszeit ein Naturerlebnis.

Nationalpark Harz: Landschaft und Tiere

Der Nationalpark Harz besteht zu 96 Prozent aus Wald. Vor allem Buchenwälder und Bergfichtenwälder der hohen Lagen mit ihren klaren Gebirgsbächen, Felsen, Blockhalden und Mooren prägen die Landschaft. Die verschiedenen Höhenstufen mit ihren unterschiedlichen Lebensbedingungen und ein nordisches Klima bieten außergewöhnlichen Arten Raum.

Mit etwas Glück kann man hier die Rufe des Wanderfalken hören und die Schneespuren eines Rothirsches oder eines Luchses entdecken sowie geheimnisvolle Waldbewohner wie die Wildkatze beobachten.

Nationalpark Harz: Wanderwege

Der Nationalpark Harz ist beliebt für seine wildromantischen Wandertouren wie zum Beispiel den Borkenkäferpfad durch das Ilsetal oder rund um den Oderteich und um das kleine, historische Dorf Lonau. Im Sommer darf sogar im Südteil des Oderteichs und im Silberteich gebadet werden. Beliebt ist auch der Löwenzahn-Entdeckerpfad bei Drei-Annen-Hohne, der zum Barfuß-Pfad führt oder der Goetheweg, der zum Brocken führt.

Der Brocken stellt aber natürlich die Hauptattraktion im Nationalpark Harz dar und lockt jährlich etwa eine Million Besucher an. Mit 1.141 Metern ist der Brocken die höchste Erhebung des Harzes sowie ganz Norddeutschlands. Viele Wege führen auf seinen baumlosen Gipfel.

Im Winter bietet der Nationalpark Harz mit seinen verschneiten Wäldern eine märchenhafte Kulisse für den Wintersport. Rund um den Acker und Sankt Andreasberg oder Schierke und Braunlage sind bei ausreichender Schneelage 148 km Loipen für den Langlauf mit Ski maschinell gespurt. Wer lieber seinen Füßen vertraut, findet 88 Kilometer Winterwanderwege, die auch bei hoher Schneelage passierbar sind.

Auf Wunsch begleiten Sie die Ranger des Nationalparks beim Wandern, die Ihnen mit geschultem Blick die Vielfalt der Flora und Fauna im Nationalpark Harz zeigen.

Nationalpark Harz: Radwege

Der Nationalpark Harz bietet auf 146 Kilometern verschiedene Radtouren in jedem Schwierigkeitsgrad. Ob eine leichte Rundreise mit dem Fahrrad oder eine harte Strecke voller steiler Anstiege mit dem Mountainbike - alles ist dabei. Besonders anspruchsvoll sind die 29 Kilometer lange Radtour bergauf zum Brocken oder die etwa 40 Kilometer lange Radtour rund um den Gipfel. Wer diese Herausforderung schafft, wird am Ende mit atemberaubenden Aussichten vom Brocken aus belohnt.

Nationalpark Harz: Besonderheit

Zur Besonderheit des Nationalparks Harz gehört eindeutig der Brocken. Der höchste Berg im Norden und das Wahrzeichen des Harzes ist mythenreich und von vielen Sagen umwoben. Dazu hat auch Goethe beigetragen, der selbst dreimal den Brocken bestieg. Daher rührt auch der Name für den Goetheweg, der auf Goethes Spuren durch den Nationalpark zum Brocken führt. Auf dem Brocken herrschen besondere klimatische Verhältnisse, seine Kuppe ist baumlos, jedoch wächst hier die Brocken-Anemone, die deutschlandweit nirgendwo anders zu finden ist. Die Brockenkuppe ist auch mit der nostalgischen Brockenbahn zu erreichen, die bereits seit über 100 Jahren im Einsatz ist.

Neben ausgedehnten Waldgebieten, schroffen Granitklippen und lieblichen Bergbächen ist die besonders ausgeprägte Moorlandschaft des Nationalparks erwähnenswert. Die Oberharzer Moore zählen zu den besterhaltenen deutschen Moorlandschaften.

Nationalpark Harz: Einrichtungen

Auf der Brockenkuppe informiert eine Ausstellung im Brockenhaus über den mächtigen Berg. Wer sich für außergewöhnliche Pflanzen interessiert, sollte sich den Brockengarten nicht entgehen lassen. Der botanische Garten auf der waldfreien Kuppe des Brockens besteht seit 1890 und beherbergt heute mehr als 1800 Pflanzenarten aus allen Hochgebirgen der Erde. Er schützt und bewahrt vom Aussterben bedrohte seltene Pflanzen und zeigt zugleich seinen Gästen aus aller Welt, was ganz oben wächst und blüht.

In den beiden Wildtier-Beobachtungsstationen des Nationalparks bei Bad Harzburg und im Odertal können Sie mit etwas Glück Tiere in der freien Natur beobachten. Hier sollten Sie Zeit und Ruhe mitbringen, da die Tiere manchmal auf sich warten lassen und nur nach Lust und Laune vorbeikommen.

Im Luchsgehege an der Rabenklippe bei Bad Harzburg, wo die beiden Luchse Pamina und Tamino leben, haben Sie dagegen mehr Chancen, diese beim Klettern, Schleichen oder Sonnenbaden zu beobachten.

In den über das gesamte Nationalparkrevier verstreuten Besucherzentren und Nationalparkhäusern kann man sich über den Nationalpark und die Region informieren, sich eine Kunstausstellung oder einen Film anschauen. Die Themenschwerpunkte sind je nach Haus unterschiedlich. Beispielsweise wird in Sankt Andreasberg auf Bergbau und Geologie oder im Haus der Natur in Bad Harzburg speziell auf den Lebensraum Wald eingegangen.

Der Nationalpark bietet vielerorts urgemütliche Waldgaststätten, wo Sie eine kleine Pause auf Ihrer Wandertour oder Skiwandertour einlegen können.

Nationalpark Harz: Unterkunft

In der gesamten Nationalparkregion finden Sie Unterkünfte, die zum sogenannten Gastgeber-Netz des Nationalparks gehören. Diese stimmen mit den Zielen des Parks überein und arbeiten mit ihm eng zusammen. Außerdem bieten Sie ausgezeichnete Qualität, orientieren sich an ökologischer Betriebsführung und unterstützen die umweltfreundliche Mobilität in der Nationalparkregion. Eine Übersicht aller Gastgeber finden Sie auf der Website des Nationalparks.

Weitere Informationen:

Die Website des Nationalparks Harz mit weiteren Informationen erreichen Sie unter: www.nationalpark-harz.de

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