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Nationalpark Sächsische Schweiz

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Nationalpark Sächsische Schweiz

26.03.2013, 13:41 Uhr | trax.de

Nationalpark Sächsische Schweiz. Nationalpark Sächsische Schweiz: Die Bastei ist eine Felsformation auf dem rechten Elbufer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nationalpark Sächsische Schweiz: Die Bastei ist eine Felsformation auf dem rechten Elbufer und die meistbesuchte Touristenattraktion der Sächsischen Schweiz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Nationalpark Sächsische Schweiz im berühmten Elbsandsteingebirge liegt etwa 40 Kilometer von Dresden entfernt und lockt jährlich über zwei Millionen Menschen zum Wandern, Radfahren und Klettern in den Südosten Sachsens. Sächsische Schweiz wird der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges genannt, ein durch jahrtausendelange Erosion stark zerklüfteter Canyon. Die kargen Felsen, romantischen Wälder und Täler der Sächsischen Schweiz haben schon viele Künstler zu ihren Werken inspiriert, unter anderem Caspar David Friedrich, den wohl bedeutendsten Maler der deutschen Romantik. Auf seinen Spuren kann man heute auf dem Malerweg die Naturschätze der Sächsischen Schweiz bewundern.

Nationalpark Sächsische Schweiz: Hintergrund

Der Nationalpark Sächsische Schweiz liegt etwa 40 Kilometer südlich von Dresden, der Landeshauptstadt Sachsens, und ist in das Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz eingebettet. Im Südosten grenzt der Nationalpark an den tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz. Der Nationalpark wurde im Jahre 1990 gegründet, auf einer Fläche von 9.292 Hektar schützt er die einzigartige Wald-Felslandschaft der Region.

Nationalpark Sächsische Schweiz: Landschaft und Tiere

Den Nationalpark Sächsische Schweiz prägen zerklüftete Sandsteinfelsen und dichte Buchen-Eichen-Wälder, die sich nicht nur entlang der Elbe erstrecken. Das berühmte Elbsandsteingebirge, das während der Kreidezeit (vor etwa 90 Millionen Jahren) entstand und heute ein Produkt jahrtausendelanger Ablagerungen und Erosion darstellt, ähnelt eher einer Schluchtenlandschaft als einem Gebirge. Die starke Gliederung der Landschaft und geologische Störungen im Sandstein haben hier eine besondere Vegetation mit skurrilen Kiefern und tief eingeschnittenen Wildbächen hervorgebracht. Farne, Flechten und Moose fühlen sich in der Sächsischen Schweiz ebenso wohl wie Orchideen und verschiedene Bergwaldpflanzen. Auch zahlreiche Vogel- und Fledermausarten nennen das Elbsandsteingebirge ihr Zuhause. So kann man beim Wandern Eulen, Habichten oder Schwarzstorchen begegnen.

Nationalpark Sächsische Schweiz: Wanderwege

Im Nationalpark Sächsische Schweiz gibt es über 400 Kilometer markierte und meist gut ausgebaute Wanderwege, die durch märchenhafte Wälder und mystische Täler, bizarre Felsriffe und über luftige Höhen führen. Die Wanderungen werden durch einen ständigen Wechsel von Ebenen, Schluchten, Wald- und Felsrevieren nie langweilig, historische Berggaststätten laden zur Rast ein. Es ist sehr schwer, hier beim Wandern die Orientierung zu verlieren, denn alle Wandertouren des Nationalparks sind gut ausgeschildert und mit farblichen Markierungen versehen. Darüber hinaus gibt es im Nationalpark 16 Kilometer Bergpfade und speziell markierte Kletterwege.

Wer den Nationalpark Sächsische Schweiz besucht, sollte unbedingt eine Wanderung über den Malerweg unternehmen. Der Malerweg wurde schon mehrmals als schönster und beliebtester Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet. Denn hier kann man auf den Spuren der Romantiker wie Caspar David Friedrich die faszinierende Inspiration nachempfinden, die sie im Elbsandsteingebirge für ihre Werke fanden. Die 112 Kilometer lange Wandertour führt in acht Tagesetappen über die schönsten Punkte der Sächsischen Schweiz. Praktisch alles, wofür die Region berühmt ist, findet sich auf dem Malerweg wieder: die Festung Königstein, die Felsformationen von Pfaffenstein, Barbarine, Kuhstall, den Affensteinen, Schrammsteinen oder der Bastei, das Kirnitzschtal, Burg Hohnstein, die Felsenbühne Rathen und vieles mehr. Die überwältigende Dichte an landschaftlichen und historischen Attraktionen macht den Malerweg zum König aller Wanderwege. Und machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie nicht so viel Zeit mitbringen, denn jede Etappe der Wanderroute bietet einen guten Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel, so dass Sie sich einzelne Abschnitte des Malerwegs auch ideal als Tagestour vornehmen können.

Nationalpark Sächsische Schweiz: Radwege

Der Nationalpark Sächsische Schweiz bietet auf 50 Kilometern Gesamtlänge gut ausgebaute und ausgeschilderte Radtouren. Diese sind an einigen Stellen zwar recht schmal und weisen ordentliche Steigungen auf. Dazu kommen auf den Gefälleabschnitten teilweise auch tiefere Bodenwellen oder querliegende Hölzer, die zur Wasserabführung angelegt sind. Aber wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann den Nationalpark wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Natürlich vor allem mit dem Mountainbike, wenngleich man herausfordernde Mountainbike- und Downhill-Strecken hier leider nicht finden wird. Die Radtouren des Nationalparks liegen in Anbindung an den Elberadweg, einen der beliebtesten Radwege Deutschlands, und an das böhmische Radwege-Netz, so dass die Radtouren nach Lust und Laune verlängert werden können.

Nationalpark Sächsische Schweiz: Besonderheit

Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist aufgrund seiner vom Elbsandsteingebirge geprägten Felslandschaft ganz besonders. Nicht nur Wandern und Radfahren, sondern auch Klettern in der Sächsischen Schweiz ist ein eindrucksvolles Erlebnis. Im Nationalparkgebiet gibt es über 700 zugelassene Gipfel zum Klettern und mehr als 12.000 Kletterwege. Diese sind durch Sondermarkierungen im Gelände gekennzeichnet. Kletterer und Bergsteiger werden begeistert sein und unvergessliche Ausblicke genießen.

Einen Besuch wert ist auch die Bastei, eines der ältesten und berühmtesten Naturdenkmäler der Sächsischen Schweiz. Dieses Felsmassiv bei Rathen mit der 305 Meter hohen Felskanzel ragt 194 Meter über die Elbe empor und bietet einen beeindruckenden Panoramablick. Eine steinerne Brücke verbindet die Bastei mit der Felsenburg Neurathen aus dem 13. Jahrhundert. Das gesamte Basteigebiet steht unter Naturschutz und ist ganzjährig frei zugänlich.

Nationalpark Sächsische Schweiz: Einrichtungen

Im Nationalpark Sächsische Schweiz gibt es entlang der Wanderrouten mehrere Informationsstellen, die sich jeweils auf ein Thema konzentrieren und Sie über den Nationalpark und sein Gebiet informieren. In der Stad Bad Schandau empfiehlt sich ein Besuch im Nationalparkzentrum. Hier finden regelmäßige Ausstellungen über die Natur und Kultur der Sächsischen Schweiz statt. Mehrere Erlebnis- und Informationsbereiche, ein Café und Restaurant laden ein zum Studieren, Informieren oder Entspannen.

Weitere Informationen:

Die Website des Nationalparks Sächsische Schweiz mit weiteren Informationen erreichen Sie unter: www.nationalpark-saechsische-schweiz.de

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