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Nationalpark Berchtesgaden

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Nationalpark Berchtesgaden

25.03.2013, 15:16 Uhr | trax.de

Nationalpark Berchtesgaden. Der Nationalpark Berchtesgaden hat tolle Wanderwege mit schönen Aussichten auf den Watzmann und den Königssee.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Nationalpark Berchtesgaden hat tolle Wanderwege mit atemberaubenden Aussichten auf die Perlen der Natur wie den Watzmann und den Königssee. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Nationalpark Berchtesgaden ist ein unberührter Naturfleck und der einzige deutsche Nationalpark in den Alpen. Wer hier wandern geht, wird viele Naturschätze entdecken. Den weltberühmten Königssee zum Beispiel. Oder den Watzmann, das Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes. Der Nationalpark ist gleichzeitig auch ein Biosphärenreservat der UNESCO und hat sich neben dem Naturschutz die Erholung seiner Besucher zum Ziel gemacht. Deshalb hat der Nationalpark Berchtesgaden weder Zaun noch Tor, der Zugang kostet keinen Eintritt und seine wunderschöne Bergwelt präsentiert sich jedem, der sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden möchte.

Nationalpark Berchtesgaden: Hintergrund

Der Nationalpark Berchtesgaden liegt im Südosten Bayerns an der Grenze zu Österreich. Ramsau und Schönau sind die nächstliegenden Ortschaften. Die berühmte Mozartstadt Salzburg in Österreich liegt etwa 20 Kilometer davon entfernt. Der Nationalpark ist 1978 gegründet worden und schützt auf einer Fläche von 20.808 Hektar die Natur der Region. Ein weiteres Ziel des Nationalparks sind die Bildung und Erholung seiner Besucher.

Nationalpark Berchtesgaden: Landschaft und Tiere

Der Nationalpark Berchtesgaden ist von schroffen Steilwänden, einladenden Almen und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt geprägt. Der Watzmann stellt mit 2.713 Metern die höchste Erhebung innerhalb des Nationalparks dar. Wenn Sie Glück haben, können Ihnen beim Wandern oder Klettern Rehe, Rothirsche, Gämsen oder Alpensteinböcke begegnen. Auch leben hier etwa 100 Vogelarten wie zum Beispiel der Steinadler - König der Lüfte-, der Kolkrabe oder das Alpenschneehuhn. Sind ihnen die knapp 3.000 Höhenmeter zu wenig? Kennen Sie die höchsten Gipfel Europas?

Der Nationalpark beherbergt den saubersten See Deutschlands, den Königssee sowie den kältesten See Deutschlands, den Funtensee.

Nationalpark Berchtesgaden: Wanderwege

Zum Wandern bietet der Nationalpark Berchtesgaden zahlreiche Wanderwege und Bergtouren auf insgesamt 230 Kilometern. Von der gemütlichen Wanderung durchs Tal bis zur herausfordernden Hochgebirgstour ist für jeden etwas dabei.

Gemütlich und interessant geht's zum Beispiel durch den Geologie-Lehrpfad Wimbachtal. Innerhalb von etwa zwei Stunden lassen sich hier fast 70 Millionen Jahre Erdgeschichte ablesen.

Wer klettern mag, kann sich für die harte Bergtour entscheiden und sich an die fast 2.000 Meter hohe Ostwand des Watzmanns wagen, die längste Kletterwand der Ostalpen, deren gewaltige Felsen eine Herausforderung beim Bergsteigen darstellen.

Auch die Besteigung des Hochecks (2.651 Meter), dem niedrigsten der drei Gipfel des Watzmanns, bereitet Bergsteigern viel Freude. Er ist auf anspruchsvoller Route vom Watzmannhaus aus in etwa zwei Stunden erreichbar. Festes Schuhwerk und Schwindelfreiheit sind notwendig.

Der Rinnkendlsteig bietet ebenfalls eine tolle Wanderung, wenn auch ohne Gipfel. Von der Kührointhütte am Fuß des kleinen Watzmanns führt der Weg fast eben zur Archenkanzel (1.342 Meter), die eine atemberaubende Aussicht auf den 700 Meter tiefer liegenden Königssee bietet. Weiter geht es steil hinab zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Zurück zum Königssee kann man die geräuschlosen und umweltfreundlichen Passagierboote nehmen.

Im Sommer laden die Gewässer des Nationalparks zum Schwimmen ein. Die Seen des Nationalparks, der Königssee, der Hintersee und der Funtensee liegen im märchenhaften Bergpanorama und bieten äußerst sauberes Wasser.

Der Nationalpark Berchtesgaden hält ein reiches Programm an geführten Wanderungen und Themenwanderungen bereit, die sich an die jeweilige Jahreszeit anpassen - zum Beispiel eine Fackelwanderung oder eine Pferdefahrt zur Wildfütterung. Im Winter kann man übrigens wunderbar Schneeschuhwandern oder sich einer geführten Skiwanderung anschließen.

Nationalpark Berchtesgaden: Radwege

Im Nationalpark Berchtesgaden sind zwar nicht alle, aber ausgewählte Wege zum Radfahren freigegeben, darunter sportliche Bergtouren mit dem Mountainbike, aber auch gemütlichere Radtouren. Besonders in Berchtesgaden-Königssee haben sich viele Gastgeber auf die Radfahrer eingestellt und führen ein Radlerfrühstück, Servicematerial für eventuelle Reparaturen oder Kartenmaterial mit Tourenvorschlägen in ihrem Angebot.

Nationalpark Berchtesgaden: Besonderheit

Die faszinierende Bergwelt des Nationalparks Berchtesgaden umfasst mit dem Watzmann das zweithöchste Gebirgsmassiv Deutschlands. Ein besonderer Tipp ist die "Watzmannüberschreitung", eine der schönsten Touren in den Ostalpen. Dabei werden die drei Gipfel des Watzmanns (Hocheck, Mittelspitze und Südspitze) überschritten. Die meisten Alpinisten nehmen sich dafür zwei Tage Zeit und übernachten im Watzmannhaus, einer beliebten Alpenhütte. Von dort aus geht es am nächsten Tag zum Hocheck hinauf und weiter zu Südspitze und dem Gratende, wo sich ein fantastisches Panorama vom Chiemsee bis zum Großglockner eröffnet. Die Tour ist anspruchsvoll, aber absolut lohnenswert.

Nationalpark Berchtesgaden: Einrichtungen

Ab Frühjahr 2013 wird im Nationalpark Berchtesgaden das „Haus der Berge“ eröffnet und vereint unter seinem Dach nicht nur das Informationszentrum mit dem Bildungszentrum, sondern bezieht auch das Außengelände mit ein. Auf dem gesamten Gebiet des Nationalparks finden Sie weitere Nationalpark-Informationsstellen, wo sie sich Tipps für Ihre Wander- oder Bergtouren einholen können. Und wenn Sie zwischendurch eine urgemütliche Pause einlegen möchten, dann machen Sie Halt auf einer Alm! Im Berchtesgadener Land gibt es nämlich noch viele traditionell bewirtschaftete Almen, wo Sie eine einfache, aber herzhafte Brotzeit bekommen.

Nationalpark Berchtesgaden: Unterkunft

Nördlich unterhalb des Hochecks liegt das bereits erwähnte Watzmannhaus. Die Alpenhütte ist mit circa 50 Zimmern die größte und meistbesuchte Hütte in den Berchtesgadener Alpen. Auf einer Höhe von 1.930 Metern bietet das Watzmannhaus schöne Aussichten auf das Berchtesgadener Land. Der Aufstieg zum Watzmannhaus ist unproblematisch, erfordert aber etwas Kondition. Ausgangspunkte zum Watzmann-Aufstieg bilden die Wimbachbrücke in Ramsau oder der Hammerstiel in Schönau am Königssee.

Weitere Informationen:

Die Website des Nationalparks Berchtesgaden mit weiteren Informationen erreichen Sie unter: www.nationalpark-berchtesgaden.de

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