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Harzer Grenzweg: Geschichtsträchtiger Wanderweg

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Harzer Grenzweg: Geschichtsträchtiger Wanderweg

21.03.2013, 09:28 Uhr | hf (CF)

Erleben Sie deutsch-deutsche Geschichte inmitten herrlicher Umgebung. Der Harzer Grenzweg führt knapp 100 Kilometer entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze durch malerische Landschaften und vorbei an eindrucksvollen Relikten unserer Geschichte. Auf dem mittelschweren bis anspruchsvollen Wanderweg können Sie zudem ganz die Landschaft im Harz genießen

Harzer Grenzweg: Auf den Spuren deutsch-deutscher Geschichte

Die abwechslungsreiche Route verläuft vom Grenzturm Rhoden in Osterwieck zum Grenzlandmuseum Tettenborn, einem Ortsteil von Bad Sachsa. Der Harzer Grenzweg ermöglicht nicht nur den Blick in die landschaftliche Vielfalt der Bundesrepublik, sondern auch in ihre politische Vergangenheit. Auf dem 91,5 Kilometer langen Wanderweg geht es von Nord nach Süd durch das sogenannte Grüne Band im Harz, immer entlang der früheren Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland. Mehrere Etappen des Wanderwegs führen über den ehemaligen Kolonnenweg. Von dem Teil der Grenzsperranlagen sind noch viele Kilometer Beton-Platten erhalten. Zeugnisse der deutschen Teilung entdecken Sie zwischendurch am Wegesrand, hinschauen lohnt sich! Im Freilandgrenzmuseum bei Sorge und im Brockenhaus lassen sich weitere Ausstellungsstücke bestaunen.

Die Etappen des Harzer Grenzweges

Starten Sie Ihre Tour über den Harzer Grenzweg am großen Fallstein bei Osterwieck. Über die Okeraue und durch das Tal der Ecker, früher ein Grenzfluss, gelangen Sie zur Talsperre. Während Sie die Staumauer überqueren, achten Sie auf die originalen Grenzpfosten und werfen einen Blick auf die nächste Etappe. Oberhalb des Stausees führt Sie der Wanderweg zum Scharfenstein. Gönnen Sie sich eine kleine Stärkung in der Raststätte, die sich unterhalb der Klippe am Standort der ehemaligen Kaserne und der heutigen Rangerstation des Harzer Nationalparks befindet. Von hier aus windet sich der Wanderweg steil bergauf über den Hirtenstieg zum Brocken, bis auf 1141 Meter. Lassen Sie den Blick schweifen und genießen die hervorragende Aussicht! Weiter unten, am Jägerfleck bei Benneckenstein, markiert der historische Dreiländerstein die Grenze zwischen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Mai 2006 wurde der Harzer Grenzweg an dieser Stelle offiziell eröffnet. 

Talabwärts wandern Sie unterhalb des Wurmbergs zum Grenzöffnungsgedenkstein zwischen Braunlage und Elend. Alternativ können Sie ab der Wurmbergschanze die Wurmbergseilbahn besteigen, mit der Sie innerhalb weniger Minuten Braunlage erreichen. Das Ziel des Wanderweges bildet das Kloster Walkenried, das die große Bedeutung der Zisterzienser für die Entwicklung der Region verdeutlicht.

Hier geht's lang: Die wichtigsten Routeninfos

Der Harzklub hat den kompletten Wanderweg übersichtlich beschildert. Orientieren Sie sich an den Wegkennzeichen mit dem Logo des Grünen Bandes in Form einer hellgrünen Deutschlandkarte und einem dunkelgrünen Streifen. Schautafeln am Rand des Harzer Grenzweges informieren über schützenswerte Biotope und historische Stätten. Nehmen Sie sich genügend Zeit, um in die deutsche Geschichte und Natur einzutauchen! Für die gesamte Route müssen etwa 20 Stunden reine Wanderzeit eingeplant werden.

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