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Marangu-Route: Klettern auf dem höchsten Berg Afrikas

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Marangu-Route: Klettern auf dem höchsten Berg Afrikas

11.04.2013, 09:37 Uhr | eh (CF)

Rund 20.000 Touristen sind jährlich auf der Marangu-Route in Tansania unterwegs, um auf den Kilimandscharo zu klettern. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: den höchsten Berg Afrikas bezwingen.

Faszination Marangu-Route

Mit seinen 5.895 Metern ist der Kilimanjaro ist der höchste frei stehende Berg der Welt – und somit auch Afrikas. Wer sich dieser Herausforderung stellen will, braucht nicht nur eine gute Kondition, sondern auch Mut zum Klettern. Die Marangu-Route führt in sechs bis sieben Tagen zum Gipfel und zurück. Beliebt ist dieser Weg vor allem deswegen, weil in Hütten anstatt Zelten übernachtet wird, die sogar bewirtschaftet sind. 

Aufstieg zum höchsten Berg Afrikas

Die Marangu-Route startet beim Marangu-Gate auf 1.700 Meter Höhe. Nach einem fünfstündigen Marsch durch den Regenwald erreichen Sie die Mandara-Hütte. Bis zum nächsten Camp, der Horombo-Hütte, geht es dann zwölf Kilometer durch Moor- und Heideland. Viele Wanderer legen hier einen Tag Pause zur Akklimatisation ein.

Auf der nächsten Etappe, die zur Kibo-Hütte auf 4.700 Metern führt, wird die Landschaft merklich rauer und steiniger. In der Alpinwüste sind kaum noch Pflanzen oder Tiere auszumachen. Klettern ist hier zwar noch nicht nötig, aber die Marangu-Route wird von nun an beschwerlicher.

Zum Gipfel klettern

Bis zum Gipfel des Kilimanjaro ist es nun nur noch eine Tagesreise entfernt. Starten Sie den Aufstieg am besten vor Mitternacht, spätestens aber in den frühen Morgenstunden, wenn das Lava-Asche-Geröll noch gefroren ist. Vorbei an der Hans-Meyer-Höhle, die nach dem deutschen Erstbesteiger des Kilimandscharo aus dem Jahr 1889 benannt wurde, geht es in Serpentinen steil bergauf. Auf den letzten 50 Höhenmetern bis zum Kraterrand müssen Sie über meterhohe Felsbrocken klettern und sich langsam auf allen Vieren bewegen.

Zwar gilt die Erreichung des Gilmans-Points offiziell bereits als Besteigung des Kilimandscharo. Doch die Spitze des höchsten Bergs Afrikas, Uhuru Peak, ist noch zwei Stunden entfernt. Auf dem Weg entlang des Kraterrandes ist Vorsicht geboten: Wer sich beim Klettern verausgabt hat, setzt hier leicht einen falschen Schritt. Der Ausblick vom Gipfel entschädigt für alle Strapazen. Wer rechtzeitig genug gestartet ist, wird hier den spektakulärsten Sonnenaufgang seines Lebens beobachten dürfen – rund 20.000 Menschen machen sich Jahr für Jahr an diesen Aufstieg, wie die "Welt" in einem Artikel schreibt.

Infos zur Marangu-Route

Mit jeder Etappe der Marangu-Route werden gut 1.000 Höhenmeter überwunden, was die meisten Wanderer spüren werden. Generell gilt daher: immer schön langsam – auch beim Abstieg. Gegen leichte Kopfschmerzen hilft es, viel zu trinken und eine Kappe oder einen Sonnenhut zu tragen. In den höheren Lagen werden Ihnen Bewegungen und selbst das Atmen schwerfallen. 

Falls Ihr Appetit unterwegs nachlässt, sollten Sie dennoch etwas essen. Beim Wandern und Klettern verbraucht der Körper jede Menge Energie. Nachts wird es in Afrika so kalt, dass Thermoschlafsäcke und mehrere Schichten Funktionskleidung unerlässlich sind. Gepäckstücke werden am Startpunkt der Marangu-Route auf Träger verteilt. Mehr als 15 Kilogramm sind nicht zulässig.

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