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St. Anton am Arlberg: Wandern über leere Skipisten

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St. Anton: im Winter Rummel, im Sommer noch Geheimtipp

16.05.2013, 09:09 Uhr | Günter Reimann, srt

St. Anton am Arlberg: Wandern über leere Skipisten. Wandern am Arlberg. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Winter überfüllt, im Sommer ruhig: St. Anton am Arlberg ist in den warmen Monaten noch immer ein Geheimtipp. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Berühmt ist St. Anton am Arlberg für sein Skigebiet, doch wer volle Hütten, großen Rummel und Menschen- mengen vermeiden möchte, kommt statt im Winter im Sommer nach St. Anton, denn zur warmen Jahreszeit ist das Alpendorf noch ein echter Geheimtipp: Kaum Touristen verirren sich auf die grün gewordenen Pistenabhänge, in den Hütten am Arlberg findet sich immer ein schöner (Sonnen-)Platz und fast menschenleere Wanderwege führen zu herrlichen Panoramaaussichten. Sehen Sie sich den Sommer in St. Anton am Arlberg in unserer Foto-Show an.

Volle Hütten im Winter, leere im Sommer

Die Schirmbars sind zugeklappt, und der Anton aus Tirol hält vermutlich seinen Sommerschlaf. Der Mooserwirt, in dem sich von Dezember bis April Kampftrinker Schulter an Schulter vom Disco-Sound durchrütteln lassen, hat geschlossen - der Wirt zählt wahrscheinlich immer noch sein Geld. Auf der Terrasse der Sennhütte, im Winter ein stets überfüllter Treffpunkt zum Sehen und Gesehenwerden, kann man sich gemütlich einen Platz in der Sonne aussuchen.

Grünes St. Anton: im Sommer ein Geheimtipp

St. Anton, der Wintersportort am Arlberg mit Weltruf und Touristenrummel, ist im Sommer ein Geheimtipp für alle, die die Berge lieben und Ruhe in gesunder Höhenluft suchen. Und es ist der perfekte Platz, um sich einmal persönlich davon zu überzeugen, ob es sich bei sommerlichen Skipisten dank des winterlichen Kunstschnees wirklich um total ramponierte Berghänge handelt.

Und das ist auch das Erste, worüber der Gast bei der Ankunft staunt. Grün, wohin das Auge blickt, Blumenteppiche auf Hängen, über die im Winter Hunderttausende mit ihren Snowboards und Skiern schrammen. "Im Winter wissen wir kaum, wohin mit unseren Gästen, und im Sommer haben wir eigentlich zu wenig", bedauert Wilma Himmelfreundpointner. Die stellvertretende Direktorin des Tourismusverbandes St. Anton ist natürlich überzeugt davon, dass der Ort, in dem 2001 die Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden, auch im Sommer seinen ganz besonderen Reiz hat.

Wellness auf ehemaligen Gleisen in idyllischer Landschaft

Die Einheimischen haben das schon lange erkannt, genießen den prächtigen Wellness-Tempel mit dem sperrigen Namen "Arlberg-well.com" samt Schwimmbad, Saunen und Fitness. Errichtet wurde der übrigens auf dem - zur Ski-WM - stillgelegten ehemaligen Bahngelände. Wo einst die Schnellzüge schnauften, sind heute Kinderspielplätze angelegt, Enten schnattern in einer idyllischen Teichlandschaft.

Wanderwege mit Panorama rund um den Arlberg

Wer in St. Anton wohnt, der lebt fast immer vom Tourismus. Doch jetzt im Sommer ist Zeit, mit Kind und Kegel selbst die Bergbahnen zu benutzen. Von den Bergstationen von Galzig und Gampen aus brechen die Ortsansässigen zu sonnigen Wanderungen auf blumengesäumten Panoramawegen hoch über dem Tal auf oder radeln immer am Wildbach entlang ins romantische Verwalltal bis hinauf zur Konstanzer Hütte in 1600 Metern Höhe.

Jetzt, in der warmen Jahreszeit, gehört die Landschaft wieder ihnen, und deshalb sind auch nicht alle Einheimischen von der Idee begeistert, mehr Urlauber im Sommer anzulocken. Doch das vom Tourismusverband initiierte aufwändige Kulturprogramm mit Theater und Konzerten, sportlichen Events, Dorffesten und dem jährlichen Bergfilm-Festival im Herbst sind natürlich auch Attraktionen für sie. Für die Urlauber hat der Tiroler Bergsommer noch einen anderen Reiz. Im Winter sind sie Zimmerpreise bis jenseits der 300 Euro gewohnt, im Sommer gibt es dagegen dieselbe Leistung für nicht mal die Hälfte des Geldes.

Weitere Informationen:

Tourismusverband St. Anton am Arlberg, Informationsbüro, Dorfstr. 8, A-6580 St. Anton am Arlberg, Tel. 0043/5446/22690, Fax 2532, www.stantonamarlberg.com.
Hotelempfehlung: Das 4-Sterne-Hotel "Bergschlössl", Mitglied der Hotelvereinigung "Schlosshotels und Herrenhäuser in Österreich", wurde von seiner Besitzerin Johanna Moosbrugger liebevoll restauriert, Doppelzimmer ab 165 Euro. Wer's ausprobieren will: Tel. 0043/5446/2220 oder www.bergschloessl.at.

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