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Oberschwäbischer Pilgerweg: Alternative zum Jakobsweg

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Oberschwäbischer Pilgerweg: Alternative zum Jakobsweg

30.05.2013, 10:06 Uhr | rk (CF)

Der Oberschwäbische Pilgerweg verbindet mehr als 100 Wallfahrtsstätten, Klöster und geistliche Zentren miteinander. Hier können Sie wirklich die Seele baumeln lassen und versuchen, zu sich selbst zu finden. Wenn Sie allein wandern, begegnet Ihnen manchmal stundenlang keine andere Person.

Wandern auf sieben Schleifen

Der Oberschwäbische Pilgerweg ist genau genommen nicht nur ein Weg. Vielmehr setzt er sich aus sieben Schleifen zusammen, die Sie zu den unterschiedlichsten Orten bringen. Zusammen sind das etwa 1.000 Kilometer, in denen Sie zu den verschiedensten geistlichen Orten gelangen können. Daran sehen Sie schon, dass der touristische Aspekt beim Wandern auf dem Oberschwäbischen Pilgerweg nur ein Nebeneffekt ist.

In erster Linie geht es darum, dass Sie zu sich selbst finden und wieder in sich selbst ruhen können, wie dies bei vielen Pilgerwegen der Fall ist. Dazu kommt, dass der Wanderweg erst 2009 eröffnet wurde und längst noch nicht so ausgetreten ist wie zum Beispiel der Jakobsweg in Spanien. Wenn Sie hier wandern gehen, werden Sie manchmal stundenlang auf keine Menschenseele treffen und sich ganz Ihren Gedanken hingeben können. Wenn Ihnen das zu viel Einsamkeit ist, haben Sie aber auch die Möglichkeit, an geführten Touren auf dem Oberschwäbischen Pilgerweg teilzunehmen.

Wallfahrtsstätten auf dem Oberschwäbischen Pilgerweg

Sie können zu einigen heiligen Orten wandern, wenn Sie auf dem Oberschwäbischen Pilgerweg unterwegs sind. So zum Beispiel der Berg Bussen, der mit seinen 767 Metern der höchste zwischen der Donau und dem Bodensee ist. Auf seinem Gipfel steht eine Kirche, der Anstieg dahin soll an den Weg Jesu auf den Golgatha erinnern.

Wenn Sie bei der Kirche auf dem Gipfel ankommen, werden Sie verstehen, warum die Einheimischen sagen, dass sich hier Himmel und Erde berühren: Von unten sah der Berg gewaltig aus, von oben aber sieht nun alles andere klein und winzig aus.

Dieser Berg ist aber nicht der einzige heilige Ort auf dem Oberschwäbischen Pilgerweg. In Zwiefalt beispielsweise steht eine der schönsten Barockkirchen Süddeutschlands. Dazu kommen noch einige Klöster, wie das Zisterzienserinnenkloster Heiligkreuztal, in dem schon so mancher Zuflucht gesucht hat, der aus dem Gleichgewicht geraten war. Auf jeder der sieben Schleifen gib es solche besonderen Orte, die die Pilgertour lohnen.

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