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Fürst-Pückler-Weg: Fahrradroute auf adligen Spuren

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Fürst-Pückler-Weg: Fahrradroute auf adligen Spuren

28.11.2013, 13:11 Uhr | ks (CF)

Der Fürst-Pückler-Weg ist so vielseitig wie sein Namensgeber. Vorbei an einigen der schönsten Parkanlagen Europas durch die bizarren Mondlandschaften des alten Lausitzer Braunkohlereviers führt Sie der 500 Kilometer lange Radweg bis in den idyllischen Spreewald.

Vielseitiger Rund-Radweg durch die Lausitz

Im Jahr 2005 wurde der Fürst-Pückler-Radweg unter dem Motto „500 Kilometer durch die Zeit“ im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land eröffnet. Benannt nach dem adligen Weltreisenden, Landschaftsarchitekten, Autor und Lebemann Fürst Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau, der nicht nur für die nach ihm benannte Eiskreation berühmt ist, sondern neben vielen Verdiensten  auch für die Gestaltung des Fürst-Pückler-Parks in Bad Muskau.

Der Fürst-Pückler-Weg führt über 500 Kilometer durch den Süden Brandenburgs, teilweise auch durch das nördliche Sachsen. Die Spuren, welche die abwechslungsreiche Geschichte in der Lausitz hinterlassen hat, werden auf diesem Radweg nachvollzogen.

Von märchenhaften Parkanlagen ins Braunkohlerevier

Der Fürst-Pückler-Weg startet in Cottbus und führt Sie gleich zu einigen der schönsten Parkanlagen Europas, die dem historischen Fürst Pückler zu verdanken sind: Die Fürst-Pückler-Parks in Branitz und in Muskau. Auf dem Weg passieren Sie die alte Tuchmacherstadt Forst und den landschaftlich reizvolle Muskauer Faltenbogen, dessen Erdschichten durch eiszeitliche Gletscher zu Falten aufgeworfen wurden. Weiter geht der Radweg durch das alte Lausitzer Braunkohlerevier zu den Denkmälern der Industriekultur, wie dem Besucherbergwerk F60 Lichterfeld mit seiner 500 Meter langen Förderbrücke. Danach fahren Sie auf dem Fürst-Pückler-Weg durch das Naturschutzgebiet Calauer Schweiz, vorbei an der Slawenburg Raddusch und über Luckau in Richtung Spreewald.

Der Spreewald ist als eine der schönsten Naturlandschaften Europas durch ein gigantisches Wassernetzwerk aus Kanälen geprägt. Hier können Sie die malerische Natur entlang der befahrenen Fließe genießen, bevor Sie in Burg, der Hauptstadt des Spreewalds, ankommen. Der letzte Streckenabschnitt führt Sie vorbei an den Auenlandschaften des Spreewalds und der Festungsstadt Peitz, bevor Sie das Ende des Rund-Radweges in Cottbus erreichen.

Tipps zum Fürst-Pückler-Weg

Die Wege auf dem Fürst-Pückler-Weg sind zum größten Teil asphaltiert, daher können Sie den Radweg mit jedem Fitness- oder Crossbike gut bewerkstelligen. Da auf einigen Abschnitten die Straßen unbefestigt sind oder Wurzelschäden aufweisen, sollten Sie mit einem Rennrad vorsichtig fahren. Die Strecke ist größtenteils eben und laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club auch bestens für Kinder geeignet.

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