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Wanderwege: Zehn neue Qualitätswanderwege "Wanderbares Deutschland"

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Zehn neue Qualitätswanderwege "Wanderbares Deutschland"

13.09.2013, 10:08 Uhr | trax.de

Wanderwege: Zehn neue Qualitätswanderwege "Wanderbares Deutschland". Qualitätswanderwege Wanderbares Deutschland September 2013. (Quelle: Baiersbronn Touristik)

Reizvolle Landschaften und vorbildlich markierte Wege, dafür steht das Siegel "Wanderbares Deutschland". (Quelle: Baiersbronn Touristik)

Ausgezeichnet wandern lässt es sich auf den vom Deutschen Wanderverband (DWV) zertifizierten Qualitätswegen "Wanderbares Deutschland": Sie sind nicht nur gut markiert und möglichst naturbelassen, sondern bieten landschaftlich wie kulturell Abwechslung. Auf der soeben zu Ende gegangenen Messe TourNatur in Düsseldorf sind jetzt neben vier Wanderwegen, die zum wiederholten Mal prämiert wurden, zehn Routen erstmals ausgezeichnet worden. Damit gibt es jetzt 101 Qualitätswege in elf Bundesländern mit insgesamt 11.180 Kilometern Länge. Die zehn neuen Qualitätswanderwege sehen Sie in unserer Foto-Show.

Wanderwege mit Auszeichnung: "Wanderbares Deutschland"

Bereits zum vierten Mal ausgezeichnet wurde der Eggeweg in Ostwestfalen-Lippe. Zum dritten Mal dürfen sich der Goldsteig im Bayerischen und Oberpfälzer Wald, der Wiedweg im Westerwald und der Rhein-Burgen-Weg im Rheintal mit dem Prädikat "Wanderbares Deutschland" schmücken. Die Zertifizierung gilt jeweils für drei Jahre. Im folgenden stellen wir die Wanderwege vor, die vom Deutschen Wanderverband neu aufgenommen wurden.

Ahrsteig blau

Zu den beliebten Flusswanderwegen sind im November 2012 die beiden mit blauen beziehungsweise roten Markierungen gekennzeichneten Teilabschnitte des Ahrsteigs dazugekommen. An der Quelle der Ahr im Westen startet die blau markierte, 58 Kilometer lange Wegstrecke. Von Blankenheim aus geht es in vier Etappen zwischen rund 11 und knapp 19 Kilometern zunächst zum Freilinger See und weiter über Aremberg und Insul bis kurz vor Altenahr. Besonders spektakulär ist die anspruchsvolle dritte Etappe. Enge und versteckte Pfade führen an schroffen Felswänden entlang unter anderem zum höchsten Punkt des gesamten Ahrsteigs, der Schlossruine Arenberg auf 623 Metern Höhe. Für weniger geübte Wanderer empfehlen sich dagegen eher die erste und zweite Etappe.

Ahrsteig rot

Vier mögliche Routen verbinden den Ahrsteig blau mit dem Ahrsteig rot im Osten. Die kürzeste (rund 17 Kilometer) und leichteste Strecke mit wenigen Höhenmetern ist der Ahrtalweg, reizvoll und schaffbar ist auch der Rotweinwanderweg. Die beiden Ahrsteigverbindungen sind etwas knackiger, vor allem der AV 1 (fast 20 Kilometer) empfiehlt sich nur für geübte Wanderer. Auf den beiden Etappen des rot markierten Ahrsteigs dürften sich dagegen auch Genusswanderer wohlfühlen. Vom Weindörfchen Walporzheim geht es knapp über 12 Kilometer ins mondäne Bad Neuenahr. Wem das nicht reicht, der kann sich gegen Ende der Etappe im Waldkletterpark austoben. Die zweite Etappe führt über fast 18 Kilometer in die Barbarossa-Stadt Sinzig. Für die wenigen steilen An- und Abstiege entschädigen weite Ausblicke über die sanften Ausläufer des Ahrgebirges, das Ahrtal und die Rheinebene.

Bergischer Panoramasteig

Zwölf Etappen zwischen knapp über 16 bis fast 25 Kilometer Länge warten auf Wanderer auf dem 244 Kilometer langen Rundweg im Naturpark Bergisches Land. Die Route führt natürlich nicht nur durch die gewundenen Täler von Agger und Wupper, sondern - wie der Name es schon vermuten lässt - immer wieder über die typischen Höhenzüge der Region, die von einem ganzen Netz an Stauseen geprägt ist, etwa der zweitgrößten Trinkwassertalsperre Deutschlands (Dhünn) oder der Wiehltalsperre, die aus einer TV-Werbung für eine Biermarke fast jeder schon mal gesehen hat. Am Rand der Strecke gibt es immer wieder etwas zu entdecken, wie verschiedene Tropfsteinhöhlen, das Freilichtmuseum Lindlar und natürlich die zum Teil auf eine lange Geschichte zurückblickenden Orte.

Natursteig Sieg

Ganz den landschaftlichen Reizen des naturnahen Flüsschens Sieg hat man sich auf den acht Etappen des Natursteigs Sieg verschrieben. Das Erkunden der vielfältigen Biotope und Ökosysteme, in die der Weg die Wanderer entführt, setzt größtenteils keine besondere körperliche Fitness voraus, die einzelnen Streckenabschnitte werden überwiegend als leicht und mittel eingestuft - ausdrücklich will man mit dem Wanderweg auch Familien mit Kindern ansprechen. Lediglich die siebte Etappe, die auf die Burg Windeck hinaufführt, verlangt etwas Trittsicherheit und Kondition. Viel Abwechslung und besondere Eindrücke verheißt das letzte Teilstück, auf dem es auf etwas über 17 Kilometern Strecke an insgesamt zehn Flussschleifen der Sieg entlang geht.

Sauerland-Höhenflug

Auf die Ausblicke von ihren Bergkämmen sind die Sauerländer so stolz, dass sie Wanderer auf diesem Weg gar nicht mehr von den Höhen runterlassen. Auf den 250 Kilometern zwischen den Einstiegen in Altena oder Meinerzhagen und Korbach geht es über die Gebirgszüge von Homert und Hunau nur selten tiefer als 400 Meter. Dafür beweisen vier Achthunderter, am höchsten und wohl bekanntesten der Kahle Asten mit 841 Metern, dass für Hochgefühle auch in der nördlichen Hälfte Deutschlands die geologischen Voraussetzungen gegeben sind. Und die Chancen stehen gut, auf dem durch vier Naturparke führenden Höhenflug, der Leitfigur des Wanderwegs zu begegnen: einem in der Thermik segelnden Rotmilan, der hier im Gegensatz zu anderen Regionen noch intakte Rückzugs- und Lebensbedingungen vorfindet.

Seensteig Baiersbronn

Als Rundweg angelegt sind die in fünf Etappen unterteilten 91 Kilometer des Wanderwegs im nördlichen Schwarzwald. Neben den namensgebenden Karseen der Region, wie dem weithin bekannten Mummelsee auf der relativ flachen dritten (15 Kilometer), dem verträumt daliegenden Buhlbachsee auf der anspruchsvolleren zweiten (17 Kilometer) oder dem sagenumwobenen Huzenbacher See auf der ebenfalls fordernden dritten Teilstrecke (18 Kilometer), bietet die Route weitere landschaftliche Highlights wie die Sankenbach-Wasserfälle auf dem kurzen (12 Kilometer) ersten Teilstück, den Dreifürststein, mit 1153 Metern der höchste Punkt Württembergs, auf der langen (22 Kilometer) zweiten Etappe - oder die Feuchtheideflächen der "Grinden", auf denen ein herrliches Vogesenpanorama den stimmigen Rahmen für die Wandertour schafft.

Spalter Hügelland-Tour

Ebenfalls ein Rundweg, lässt sich die Route im Fränkischen Seenland allerdings in einem Stück erwandern. Die knapp 22 Kilometer führen durch eindrucksvolle Felsenschluchten und Täler wie das Müllersloch, die Massendorfer Schlucht oder das Schnittlinger Loch, in dessen Nähe die mächtige, 300 Jahre alte Schnittlinger Eiche mit ihrer 30 Meter breiten Krone Ehrfurcht in den Wanderern erweckt. Kulturelle Zeugnisse aus weiter zurückliegenden Zeiten legen die romantische Burg Wernfels und Reste noch älterer Befestigungsanlagen wie der keltischen Bärenburg oder der frühgeschichtlichen Alten Bürg ab. Die Strecke lässt sich auch abkürzen, auf nahezu direktem Weg geht es dann südwestlich von Wernfels zurück nach Spalt.

Uckermärker Landrunde

Und weiter mit einem Rundweg: Die 167 Kilometer lange Tour startet vorzugsweise in Prenzlau, Angermünde oder Templin, ist aber auch von vielen anderen Einstiegspunkten aus möglich. Die sechs Etappen des Wanderwegs reichen von knapp 17 bis über 36 Kilometer Länge und verlaufen auf fast der ganzen Strecke durch den Naturpark Uckermärkische Seen und das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. In der weiten, sanften Hügellandschaft wechseln sich freundliche Kiefern- und Buchenwälder ab mit geheimnisvollen Mooren und idyllischen Wiesenlandschaften. In dem dünn besiedelten Gebiet bilden die verträumten historischen Ortschaften mit ihren Feldsteinkirchen und Fachwerkhäusern eine willkommene Abwechslung. Abkühlung an heißen Tagen bieten die vielen Seen in der wasserreichen Region.

Veischeder Sonnenpfad

Herzliche Aufnahme garantiert ist auf dem inzwischen etwas über 37 Kilometer langen Rundweg im südlichen Sauerland: Schließlich gehen die Planung, Anlage und ständige Verbesserung des Veischeder Sonnenpfads auf eine Initiative örtlicher Gastronomen zurück. Entsprechend bemüht ist man neben stimmungsvollen Einkehrmöglichkeiten wie der Burg Bilstein, die als Jugendherberge auch eine günstige Übernachtungsmöglichkeit darstellt, um eine gute Infrastruktur mit Ruhebänken, Rastplätzen und Schutzhütten. Bei über 1000 Höhenmetern, die es auf dem Weg durch Wälder und Wiesen des Veischedetals zu überwinden gilt - die höchsten Punkte wie der Aussichtsturm Hohe Bracht liegen auf fast 600 Metern Höhe -, ist eine Stärkung zwischendurch auch willkommen. Kein Problem: Auf den Infotafeln sind sogar Entfernung und Öffnungszeiten der nächsten Gasthäuser vermerkt.

Werra-Burgen-Steig

Auf eine ganz besondere Geschichte blickt dieser Wanderweg zurück. Bereits 1885 wurde die Route von Hann. Münden bis zur Wartburg angelegt - um in jüngerer Vergangenheit für Jahrzehnte durch die innerdeutsche Grenze geteilt zu werden. Gepflegt wurden die Trassen aber hüben wie drüben und die fast 500 Kilometer lange Gesamtstrecke zählt sicher auch heute noch zu den attraktivsten Fernwanderwegen Deutschlands. Der nun zertifizierte hessische Teil X5 H mit leichten bis anspruchsvollen Abschnitten führt dem groben Verlauf der Werra folgend durch den Naturpark Meißner-Kaufunger Wald und das Hochplateau des Ringgaus bis zur Tannenburg bei Nentershausen. Die Natur- und Kulturschätze am Wegesrand aufzuzählen, würde hier in der Tat komplett den Rahmen sprengen. Fahren Sie doch einfach mal hin...

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