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Michi Wohlleben - "Dornröschen": Erstbegehung am Wetterwandeck

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Abenteuer dahoam: Michi Wohlleben und die Erstbegehung von "Dornröschen"

17.03.2014, 12:18 Uhr | Johanna Stöckl, trax.de

Michi Wohlleben - "Dornröschen": Erstbegehung am Wetterwandeck. Michi Wohlleben: Erstbegehung "Dornröschen". (Quelle: Michi Wohlleben)

Unerwartete Risiken: Zwei Versuche, die Route "Dornröschen" zu bezwingen, mussten Michi Wohlleben und Fritz Miller abbrechen. (Quelle: Michi Wohlleben)

Michi Wohlleben, Deutschlands jüngster Profibergsteiger, hat eine weitere große Herausforderung gemeistert. Nicht im Himalaya, nicht in Patagonien, sondern hier, in den bayerischen Alpen, genauer gesagt im Wettersteingebirge. Am 2698 Meter hohen Wetterwandeck gelang dem 23-Jährigen gemeinsam mit seinem Kletterpartner Fritz Miller eine Erstbegehung, auf die er stolz sein kann, denn die 1100 Meter hohe Wand erwies sich risikoreicher, als es zunächst den Anschein hatte. Sehen Sie Bilder der Erstbegehung "Dornröschen" in unserer Foto-Show.

Brüchiger Fels und eine kalte Nacht im Hängebiwak

"Mit der Realisierung dieser Route geht ein Traum für uns in Erfüllung", so Michi Wohlleben, "eine große Wand in schnellem Stil im Winter zu bewältigen, auch noch zu Hause, praktisch vor der Haustür, das ist schon etwas Besonderes."

Dabei begann das Projekt alles andere als vielversprechend. Zwei Versuche missglückten, eine Direttissima an der Südlichen Wetterspitze zu eröffnen. Mitte Dezember 2013 meisterten die beiden Bergsteiger zwar drei Viertel der Wand, entschieden sich aber nach einer kalten Biwaknacht angesichts der miserablen Felsqualität in der Headwall zur Umkehr. Eine Woche später kehrten die beiden Kletterer für einen weiteren Versuch in die Wand zurück, scheiterten aber erneut am äußerst brüchigen Fels.

Schneller Durchstieg auf geänderter Route

"Das Risiko in der direkten Linie war uns insgesamt einfach zu groß. Im Hinterkopf hatten wir eine leichtere Route, die einsteigt wie die bisherige, dann aber über Bänder und Schwachstellen im Fels zum Gipfel des Wetterwandecks führt."

Am 26. Februar 2014 gelang Wohlleben und Miller bei perfekten Bedingungen in gut fünf Stunden der Durchstieg der neuen Linie, welche sich im Mittelteil nach eigenen Angaben an der Schmidführe und der Laßberg/Leberle-Führe orientiert.

Route "Dornröschen"
Bewertung: 1100m 50°/7- /M5

www.michiwohlleben.de
www.fritz-miller.de

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