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Fünf Tipps für unfallfreie Wandertouren

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Achtung am Abgrund  

Fünf Tipps für unfallfreie Wandertouren

25.09.2015, 14:43 Uhr | dpa/tmn

Fünf Tipps für unfallfreie Wandertouren . Vorsicht beim Wandern! (Quelle: dpa)

Vorsicht beim Wandern! (Quelle: dpa)

Wandern ist ein Volkshobby, wird aber immer wieder unterschätzt. Oft sind die Aktiven nur einen Schritt vom Unglück entfernt. Wir verraten, woraus Sie achten müssen.

Fünf Tipps für eine unfallfreie Wandertour:

Tipp 1 - Vorbereitung

Gut vorbereiten. Wanderer sollten ihre Touren gut planen: Wie ist die Wetterlage, wie lang die Etappe, wie viele Höhenmeter sind zu überwinden und wie gut ist die Kondition? Anfänger sollten ausschließlich leichte bis mittelschwere Wanderrouten auswählen. Wolfgang Wabel vom Deutschen Alpenverein (DAV) rät: "Wer sich nicht sicher ist, kann immer auf den Hütten anrufen. Die Wirte kennen die Wege und können Auskunft über das Wetter in den Bergen geben."

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Tipp 2 - Ausrüstung

Die richtige Ausrüstung mitnehmen. Am wichtigsten sind gute Wanderschuhe, die schon ein wenig eingelaufen sind. "Man sollte auf keinen Fall eine lange Wandertour mit neuen Schuhen machen", sagt Thomas Griesbeck von der Bergwacht Bayern. In jeden Wanderrucksack gehören eine Wanderkarte oder ein GPS-Gerät, ein Handy für den Notfall, eine Erste-Hilfe-Tasche, Sonnenschutz, genügend Proviant und ausreichend Flüssigkeit. Griesbeck rät an heißen Wandertagen zu mindestens drei Litern. "Isotonische Getränke sind neben Wasser sinnvoll. Sie füllen den Salzhaushalt auf. Das Bier sollte man allerdings lieber nach der Tour trinken." In seinem Wanderrucksack ist außerdem immer ein Feuerzeug, ein Taschenmesser und eine Taschenlampe für den Notfall zu finden.

Tipp 3 - Aufmerksamkeit

Stolpern vermeiden. "Augen auf. Wanderwege sind nicht asphaltiert. Man sollte sehr genau gucken, wo man hintritt", rät Wolfgang Wabel. Sein Tipp: Nicht auf wackelnde Steine treten, sondern immer dazwischen. Wer müde ist, stolpert prinzipiell mehr. Wabel empfiehlt deshalb, kleinere Touren zu planen. Für den sicheren Halt können Wanderstöcke helfen. "Sie schonen die Gelenke und helfen beim Abstieg."

Tipp 4 - Locker bleiben

Herz-Kreislauf-Problemen vorbeugen. Oft wird die Anstrengung beim Wandern unterschätzt: Herz-Kreislauf-Probleme gehören mit zu den häufigsten Unfallursachen. "Man sollte generell besser unter- als übertreiben", sagt Wabel. Vor allem ist es wichtig, schon vor der Wandertour seine Kondition zu trainieren. Längere Spaziergänge, die Treppe statt den Aufzug nutzen oder kleine Wanderungen querfeldein bereiten auf eine Tour in den Bergen vor.

Tipp 5 - Besonnen sein

Klaren Kopf beim Unfall bewahren. Das ist die wichtigste Regel, wenn es beim Wandern zum Sturz kommt. "Man sollte direkt einen Notruf absetzten, die Mobilnetzabdeckung ist eigentlich gut in den Bergen", beruhigt Wabel. Bis die Rettungskräfte kommen, sollten die Begleiter den Verletzten warmhalten. "Währenddessen gut zureden."

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