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Wandern im Herbst: Fünf Hüttentipps in den Bayrischen Alpen

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Wandern im Herbst  

Fünf Hüttentipps für den Herbsturlaub

20.10.2016, 12:03 Uhr | Stefan Herbke, srt

Wandern im Herbst: Fünf Hüttentipps in den Bayrischen Alpen. Wie aus dem Bilderbuch: Die Dalfazalm ist ein kleines Almdorf. Es sieht aus, als sei es in der Zeit stehen geblieben. (Quelle: SRT /Stefan Herbke)

Wie aus dem Bilderbuch: Die Dalfazalm ist ein kleines Almdorf. Es sieht aus, als sei es in der Zeit stehen geblieben. (Quelle: Stefan Herbke/SRT )

Wenn auf den hohen Gipfeln schon der erste Schnee liegt, dann beginnt die Hochsaison für Wanderer. In Höhenlagen knapp unter 2000 Meter ist die Sonne im Herbst noch relativ stark. Wir nennen fünf Alpenhütten, auf denen die Wandersaison bis in den November hinein dauert. Sehen Sie die Hütten auch in unserer Foto-Show.

Berchtesgadener Alpen: Carl-von-Stahl-Haus (1733 Meter)

Die mit Holzschindeln verkleidete Hütte des Österreichischen Alpenvereins steht auf dem Torrener Joch direkt an der Grenze der Bundesländer Bayern und Salzburg. Für Touren ist die Lage optimal: zwischen Schneibstein und Hohem Brett, direkt am Rand des Nationalparks Berchtesgaden. Viele wählen die Hütte aber auch als leichtes Ausflugsziel, das vom nahen Jenner in knapp einer Stunde auf einem breitem Wanderweg bequem zu erreichen ist. Und das bis zum Ende der bayerischen Herbstferien Anfang November, so lange ist die in Königssee beginnende Jennerbahn jedes Jahr in Betrieb. Das Carl-von-Stahl-Haus selbst ist bis auf Heiligabend ganzjährig bewirtschaftet.

Chiemgauer Alpen: Hochgernhaus (1461 Meter)

Das private Hochgernhaus hat einen regelrechten Logenplatz auf der Südseite des gleichnamigen Gipfels in den Chiemgauer Alpen. Hans Sima bewirtschaftet die ganzjährig geöffnete Hütte mit ihrer wunderbaren Sonnenterrasse. Der Anstieg von Marquartstein beziehungsweise Unterwössen dauert knapp zweieinhalb Stunden. Er führt über die im Herbst an schönen Wochenenden bewirtschaftete Agergschwendtalm. Konditionsstarke Bergliebhaber fahren auch gerne mit dem Mountainbike zur Hütte. Absolut lohnend ist der Weiterweg auf den Wiesengipfel des Hochgern (1748 Meter), der mit einer fantastischen Rundsicht punktet. Die Tour ist vor allem im Herbst traumhaft. Dann kühlt es im Tal unter einer Nebeldecke schon unangenehm ab - doch oben am Hochgernhaus wärmen noch die Strahlen der Herbstsonne.

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Bayerische Voralpen: Tegernseer Hütte (1650 Meter)

Die Tegernseer Hütte hat die vielleicht schönste Lage aller bayerischen Hütten. Die Alpenvereinshütte steht südwestlich des Tegernsees zwischen Ross- und Buchstein. Die schmale Terrasse klebt am Haus und hängt schon fast über dem Abgrund. Der Platz ist knapp, doch genau das macht die Tegernseer Hütte so liebenswert. Hier rücken alle gerne zusammen, genießen die exponierte Lage und beobachten auf der Bierbank sitzend die Kletterer. Die plagen sich im senkrechten Fels der gegenüberliegenden Rosssteinnadel. Geübte Wanderer unternehmen einen Abstecher durch rutschige Felsrinne auf den Buchstein. Alle anderen dürfen mit dem Rossstein Vorlieb nehmen und steigen dem dankbaren Aussichtsgipfel über seinen schmalen, aber einfach zu gehenden Gipfelrücken aufs Haupt. Die beliebte Hütte hat bis zum 1. November geöffnet, für den Anstieg von Bayerwald muss man zweieinhalb Stunden einplanen.

Rofangebirge: Dalfazalm (1693 Meter)

Auf der Suche nach einer Bilderbuchalm stößt man unweigerlich auf die Dalfazalm hoch über dem Achensee. Die Alm in exponierter Lage am Westrand des Rofangebirges wird bis Anfang November bewirtschaftet. Im Grunde handelt es sich um ein kleines, malerisches Almdorf mit wunderschönen Holzhütten, die Dächer mit Holzschindeln und Steinen beschwert. Hier gibt es viel zu sehen und zu entdecken: 30 Milchkühe, 50 Kälber, vier Schweine und 40 Schafe - sowie eine alte Sennhütte aus dem Jahre 1664. Wanderer erreichen das traumhafte Ausflugs- und Wanderziel von der Bergstation der Rofanseilbahn in weniger als einer Stunde. Sehr zu empfehlen ist auch der zweistündige Anstieg von Buchau vorbei am malerischen Dalfazer Wasserfall.

Ammergauer Alpen: August-Schuster-Haus (1564 Meter)

Früher nächtigte hier König Max II. Joseph, der Vater des Märchenkönigs Ludwig II., auf seinen Jagdausflügen. Heute pilgern täglich zahlreiche Wanderer herauf, um vom Rücken des Pürschlings den Blick über das Graswangtal zu genießen. Von der Bergstation der in Oberammergau startenden Kolbensesselbahn führt ein Weg in rund eineinhalb Stunden Alpenvereinshütte. Vielen ist sie auch als Pürschlingshaus bekannt. Hier genießen Besucher den Sonnenunter- und -aufgang oder wandern zur benachbarten Brunnenkopfhütte, einer weiteren Jagdhütte des Wittelsbacher Königs. Das August-Schuster-Haus hat bis auf November und April ganzjährig geöffnet.

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