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Das sind die schönsten Radwege am Wasser

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See und mehr  

Die schönsten Radreviere am Wasser

16.08.2016, 14:53 Uhr | Armin Herb/srt

Das sind die schönsten Radwege am Wasser . Der Brienzersee im Berner Oberland. (Quelle: imago/eq images)

Der Brienzersee im Berner Oberland. (Quelle: imago/eq images)

An Seen gibt's fast alles für Radler: Badestrände satt, unberührte Auenwälder zum Entspannen und sehenswerte Schlösser und Städtchen für den Kulturstopp zwischendurch. Wir präsentieren Ihnen sechs attraktive Seenreviere zwischen Havel und Genfersee - auch in unserer Foto-Show.

Fünf-Seen-Land: Bayerische Biergarten-Runde

Die Münchner haben schon ein Glück mit ihrem Umland. Südlich der bayrischen Landeshauptstadt breitet sich ein Naherholungsgebiet der ganz besonderen Art aus - das Fünf-Seen-Land. Alles ist vorhanden, was man sich in der Freizeit wünscht: liebliche Landschaft, Badeseen, Biergärten und auch kulturelle Sehenswürdigkeiten. Und bei Föhnwetter reicht der Blick bis zu den Alpen. Wir starten unsere 50-Kilometer-Runde in Herrsching am Ammersee. Die "Kleinen", das heißt der Pilsensee und der Wörthsee sind bald erreicht. Viele Radler legen hier schon den ersten Badestopp ein. Eifrige machen noch einen Abstecher zum Weßlinger See.

Wer langsam unterwegs ist, der sollte sich die langen Pausen etwas aufsparen. Denn die Strecke führt noch um den ganzen Ammersee herum, meist in Ufernähe. Verlockendes Ziel ist der gemütliche Biergarten des Klosters Andechs auf einer kleinen Anhöhe. Aber Vorsicht, das Kloster-Bier schmeckt wirklich sehr süffig, vor allem nach Schweiß treibenden Radel-Kilometern. Und am nächsten Tag wartet ja noch die große Runde um den Starnberger See. 

Havelseen: Viel Natur und Nostalgie rund um Potsdam 

Schilfbesäumte Ufer, weite Seen verbunden durch den ungebändigten Flusslauf der Havel, dazu eine in weiten Teilen nur wenig besiedelte Wiesenlandschaft prägen im Südwesten von Berlin die Landschaft der Potsdamer und Brandenburger Havelseen. Über dieses weitläufige, noch recht ursprüngliche Naherholungsgebiet freuen sich nicht nur die Wassersportler und Naturliebhaber aus der Hauptstadt, sondern natürlich auch die Radfahrer. Denn rund um viele Seen führen gut ausgebaute, flache Radwege, mitten durchs Seengebiet verläuft der Havel-Radweg.

Auf die Kulturreisenden warten die "königliche" Landeshauptstadt Potsdam, das romantische Werder und Brandenburg an der Havel mit ihren historischen Stadtkernen. Auch einen Besuch wert sind die kleineren Anrainerorte wie Caputh, bekannt für sein Schloss und als ehemaliges Feriendomizil von Albert Einstein, der Malerort Ferch und das nette Fischerdorf Ketzin sowie Lehnin mit dem überregional bekannten Kloster. 

Fränkisches Seenland: Künstlich geformtes Ferienparadies 

Sieben künstlich angelegte Seen bilden das Fränkische Seenland, etwa 50 Kilometer südwestlich von Nürnberg. Die Seen entstanden vor 30 Jahren (bis zum Oktober gibt es noch Jubiläumsveranstaltungen) in erster Linie mit der Donau-Main-Überleitung zwischen dem wasserreichen Süden zum wasserarmen Norden Bayerns. Heute bilden vor allem der Große Brombachsee und der Altmühlsee beliebte Naherholungsgebiete mit Badestränden, Wassersportzentren und Ausflugslokalen - und vielen Radwegen unterschiedlicher Länge.

Mit Startort Gunzenhausen oder Muhr am See bieten sich alleine mindestens zehn Rundwege um den Altmühlsee und durch die benachbarte Frankenregion. Wer neben dem Badevergnügen auch noch etwas in Kultur und Geschichte eintauchen möchte, dem empfiehlt sich ein Schwenk zum Beispiel ab Gunzenhausen auf den Limes-Radweg, der hier auf 130 Kilometer der ehemaligen römischen Grenzbefestigung (UNESCO-Weltkulturerbe) folgt und noch zahlreiche Zeugnisse römischer Besiedlung zeigt. 

Schweizer Seenroute: Mehr See geht nicht 

Diese Strecke ist die Königstour für Liebhaber schöner Seen. Nicht weniger als 16 große und kleine Seen berührt die 500-Kilometer-Route quer durch die Schweiz - natürlich durchgehend beschildert. Los geht's in Montreux oder Vevey am Genfersee. Auf den Radreisenden warten rund zehn Etappen mit insgesamt 4200 Höhenmetern. Nicht allzu viel, allerdings sind die Höhenmeter nicht gleichmäßig verteilt, so dass es hin und wieder kräftige Steigungen zu bewältigen gilt. Wer sich das nicht zutraut oder antun will, der findet an diesen Stellen meist Abhilfe durch Veloverladung in die Bahn oder den Bus. Es wäre ja zu schade, müsste man wegen ein paar Steigungen auf die vielen Seen-Highlights verzichten: die grandiosen Panoramen am Thuner- und Brienzersee, die schilfbewachsenen Ufer des Zugersees und die Felswände der Churfirsten am Walensee. Oder auf den würzigen Greyerzer-Käse am Lac de Gruyeres. 

Salzburger Seenland: WM-erprobte Radregion 

Das Seengebiet nördlich von Salzburg zählt zu den Urlaubsklassikern in Österreich - auch bei den Radtouristen. Im Salzburger Seenland warten die wärmsten Badeseen des Alpenlandes. Spätestens seit dort im Jahr 2006 die Straßenrad-WM stattfand, ist die Region auch als beliebtes Radrevier über die Grenzen hinaus bekannt. Auch wer intensiver in die Pedale treten möchte, der hat die Wahl unter einigen interessanten Themenradwegen, die durch die liebliche Region verlaufen, wie z.B. der Mozart-Radweg (410 km), der Bajuwaren-Erlebnis-Radweg (127 km), die Barock-Tour (71 km) und insbesondere der berühmte Salzkammergut-Radweg (345 km). Und Salzburg - als kulturelles Highlight - ist ja auch nicht weit entfernt. 

Chiemsee und Co.: Oberbayern aus dem Bilderbuch 

Wenn Mozart schon ein Fahrrad gehabt hätte, wäre er bestimmt damit durch diese Region gefahren. Auf jeden Fall liebte er das Chiemgau mit seinen Seen, den schmucken Dörfern und Klöstern und der Kulisse der nahen Alpen. Der große Vorteil heutzutage: Diese fast kitschig-schöne Landschaft durchzieht ein ansprechendes Netz verschiedener Radwege, mittendrin die beliebte 55 Kilometer lange Paraderunde ums Bayerische Meer, den Chiemsee, daneben die Eggstätter Seenplatte, der Simssee, der Waginger See und einige andere. Dazu kommt die gastliche Infrastruktur mit urigen Biergärten, Ferien auf dem Bauernhof und vielen natürlichen Bademöglichkeiten. Allerdings wissen um diese Vorzüge mittlerweile schon viele Radler, so dass manches Hotel im Hochsommer auch mal kein Zimmer mehr frei hat. Der Trost: Ein sonniger Herbst hat im Chiemgau den Genussradlern ebenso viel zu bieten. 

Weitere Informationen: 

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