Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reiseziele >

Unbekanntes Paradies

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Palau  

Unbekanntes Paradies

11.05.2009, 10:03 Uhr | Z. Tomsic/S. Ewald

Palau: Jelly Fish Lake (Quallensee) (Foto: Palau Tourism Authority)Palau: Jelly Fish Lake (Quallensee) (Foto: Palau Tourism Authority)

Was ist eigentlich der, die, das Palau? Noch nie gehört? Kein Wunder, es handelt sich um einen echten Geheimtipp: Die westlichste Inselgruppe Mikronesiens, 700 Kilometer östlich der Philippinen gelegen besteht aus insgesamt 350 Inseln, nur 12 davon sind bewohnt - gute Voraussetzungen für einen paradiesischen Urlaub abseits der Touristenmassen. Mit seiner ursprünglichen Natur, vielseitiger Kultur und Abgeschiedenheit bietet der kleine Inselstaat Urlaubsmöglichkeiten vom Feinsten. Und Wasserratten können ganz neue Erfahrungen beim Baden im Quallensee machen. Aber auch Abenteurer oder Landratten finden im Paradies am Ende des Regenbogens, wie Palau auch genannt wird, ihr ganz persönliches Eldorado - sehen Sie selbst in unserer Foto-Serie.



Anzeige 1 Woche Palau im 5-Sterne Hotel inkl. Flug ab 1999,- Euro
Wichtige Informationen Online-Reiseführer weltweit
Top oder Flop? Hotelbewertungen von Urlaubern lesen

"Unterwasserweltwunder" Palau

Zwischen Guam, den Philippinen und Papua-Neuguinea gelegen, beheimatet der 700 Kilometer lange Archipel mit den Rock Islands eines der einzigartigsten Naturwunder der Welt. Diese Ansammlung pilzförmiger Inseln und Inselchen ist weitestgehend unbewohnt und liegt inmitten einer großen, geschützten Lagune, die durch ihre Vorkommen an Korallen, Fischen und anderen Meerestieren beeindruckt. Die Taucher-Organisation CEDAM International zählt Palau zu den „sieben Unterwasserweltwundern". Die erstaunliche Vielfalt dieser Region hat in den letzten Jahren auch andere Aktivitäten populär werden lassen, darunter Kajakfahren, Parasailing und Sportangeln.

Jede Woche neue Urlaubsideen Reise-Newsletter testen

Willkommen im Tauchparadies

Taucher können in Palau zwischen 75 genau bezeichneten sowie zahlreichen weniger bekannten Tauchplätzen wählen. Wo auch immer der Aquanaut ins glasklare Wasser eintaucht, entdeckt er Korallen, Fische und Muscheln und genießt eine Sicht von etwa 70 Metern. Tiefe Höhlen, spektakuläre Steilwände, bunte Korallengärten und nicht zuletzt mehrere Dutzend alte Schiffswracks bilden eine ganz außergewöhnliche Unterwasserwelt und laden zu immer neuen Entdeckungen ein. Ein weiteres beliebtes Tauchziel ist die ebenfalls in der Nähe der Insel Ngemelis gelegene so genannte „Blue Corner“. Dank ihrer dichten Konzentration an marinem Leben wird auch diese Stelle zu den schönsten Tauchplätzen der Welt gezählt. Nur wenige Minuten entfernt lädt der „German Channel“ zum Tauchen ein, der für sein regelmäßiges Vorkommen an Mantarochen bekannt ist, die majestätisch durch das Wasser schweben. Neben den Naturwundern sind es auch von Menschen geschaffene Relikte, die interessante Tauchgänge bescheren, darunter versunkene japanische Schiffe und Flugzeuge. Rund um die „Rock Islands“ finden abenteuerlustige Taucher die Reste von über 75 Militärschiffen aus dem Zweiten Weltkrieg, sowie japanische Wasserflugzeuge.

Im sogenannten "Quallensee" baden

Viele der Sehenswürdigkeiten unter Wasser können auch von Schnorchlern erschlossen werden. Die Seen auf den Inseln bieten weitere Möglichkeiten für überraschende Einblicke und Abenteuer. Der „Jelly Fish Lake“ auf den „Rock Islands“ zum Beispiel gehört zu den ganz besonderen Naturphänomenen der Erde. Die unzähligen Quallen in diesem Brackwassersee, die seit Jahrmillionen von ihren Vorfahren im offenen Meer abgeschnitten sind, haben im Laufe der Evolution die Giftnesseln ihrer Artverwandten verloren. Schnorchler können mit den Millionen von Quallen auf Tuchfühlung gehen und so ein einzigartiges Schauspiel buchstäblich hautnah erleben.

Vielfalt an Pflanzen und Tieren

Tropische Wälder bedecken den Großteil der Inseln. Eisenholz-, Feigen- und Gummibäume sowie Kokos- und Schraubenpalmen sind hier zu finden. In anderen Gegenden herrschen Mangrovenwälder und mancherorts sogar Grassavannen vor. Nicht von ungefähr erhielten die Inseln den Beinamen „Green Gardens“: Tropische Regenwälder schaffen märchenhafte Szenerien; mystische Höhlen, Seen und von tropischen Gewächsen überwucherte Felsformationen versetzen den Besucher in eine andere Welt. Auch die Tierwelt zeigt sich sehr vielfältig. Gezählt werden insgesamt 50 verschiedene Strandvogel-Arten, darunter die Fruchttaube, der Nationalvogel Palaus.

Am Rande dichter Wildnis

Auf Babeldaob, der größten Insel des Landes, sind inmitten abgelegener Wasserfälle und Wanderwege des wuchernden Dschungels Natursuchende genau richtig. Zum Abenteuertrip lädt aber nicht nur die üppige Landschaft ein, sondern auch die gut erhaltenen, typischen Dörfer Palaus. Besucher finden sich hier oft in der Rolle des Gastes wieder, der mit einem herzlichen Lächeln begrüßt und zu einem hausgemachten Mahl aus schmackhaftem Fisch und frisch geerntetem Gemüse eingeladen wird.

Traditionsbewusstsein gut erhalten

Trotz jahrelanger Fremdherrschaft hat die Bevölkerung ihre traditionelle Kultur sorgsam gepflegt. Verschiedene Zeremonien begleiten den Palauaner bei wichtigen Ereignissen im Leben. Gefeiert wird aber auch die jüngst gewonnene Unabhängigkeit: Am 1. Oktober 1994 unterzeichnete Palau den "Compact of Free Association" mit den USA und setzte damit der über 200 Jahre anhaltenden Fremdherrschaft durch Spanien, Deutschland, Japan und die USA ein Ende.

Weitere Informationen

Erreichen lassen sich diese paradiesischen Gefilde über die Philippinen, Japan, Taiwan oder die USA. Per Kleinflugzeug geht es von dort aus weiter nach Koror, die Hauptstadt Palaus. Die offiziellen Sprachen sind Palauanisch und Englisch. Auf Grund der langen japanischen Präsenz in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts sprechen viele ältere Bewohner auch Japanisch. Die Währung ist der US-Dollar, in den meisten Einrichtungen werden die gängigsten Kreditkarten akzeptiert. Ganzjährig liegen die Wassertemperaturen zwischen 27 und 29 Grad Celsius, die Lufttemperaturen zwischen 25 und 32 Grad Celsius. Es genügen ein gültiger Reisepass und die Dokumente für die Rück- bzw. Weiterreise (Flugticket). Wer länger als 30 Tage in Palau bleibt, benötigt eine Verlängerungserlaubnis der Einwanderungsbehörden. Kosten: 50 US-Dollar. Die Flughafensteuer bei der Ausreise beträgt 20 US-Dollar. Impfungen: Eine Hepatitis-B-Impfung empfiehlt sich für Reisende, es besteht jedoch keine Pflicht. Eine Malariaprophylaxe ist nicht notwendig, Internet: www.visit-palau.com.

Anzeige 1 Woche Palau im 5-Sterne Hotel inkl. Flug ab 1999,- Euro


Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Vertrauensbruch 
Pflegerin ahnt nichts von der versteckten Kamera

Nach einem Anfangsverdacht installieren Verwandte das Gerät, die Aufnahmen sind erschreckend. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Reisethemen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal