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Myanmar - Das sind die schönsten Orte in Myanmar

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Traumziel in Südostasien  

Das sind die schönsten Orte in Myanmar

11.04.2014, 14:29 Uhr | Simone F. Lucas , srt

Myanmar - Das sind die schönsten Orte in Myanmar. Myanmar: Der Mergui-Archipel ist ein lange unberührtes Inselparadies an der Westküste von Myanmar. Während der Militärdiktatur in dem südostasiatischen Land war der Archipel von der Außenwelt abgeriegelt. Jetzt ist er für Touristen erreichbar. (Quelle: AP/dpa/Altaf Qadri)

Der Mergui-Archipel ist ein lange unberührtes Inselparadies an der Westküste von Myanmar. Während der Militärdiktatur in dem südostasiatischen Land war der Archipel von der Außenwelt abgeriegelt. Jetzt ist er für Touristen erreichbar. (Quelle: Altaf Qadri/AP/dpa)

Myanmar ist rätselhaft, traumschön und verwirrend. Ein Land, das sich lange gegen Einflüsse der Außenwelt abschottete und nun im Überschalltempo in die Moderne strebt. Es ist kein einfaches Reiseland, weil die Infrastruktur noch nicht an den Bedarf angepasst ist. Und doch ein Land, das man gerade jetzt bereisen sollte, solange es noch nicht vom Massentourismus überrollt wurde. In unseren Foto-Shows sehen Sie die beliebtesten Sehenswürdigkeiten und die noch fast unberührte Inselwelt des Mergui-Archipels.

Shwedagon Pagode, die goldene Pagode, ist ein fast magischer Ort in Yangon, der auch in der modernen Stadt nichts von seinem geradezu mystischen Zauber eingebüßt hat. Vor allem in der Abenddämmerung, wenn all das Gold unter den letzten Sonnenstrahlen schimmert, kann sich kaum jemand der Magie dieser weitläufigen Gebetsstätte um den alten Stupa entziehen. Und noch immer ist auch der Blick von weitem auf diesen Leuchtturm des Glaubens großartig, so wie der englische Literaturnobelpreisträger Kipling es beschrieb: "Da tauchte ein goldenes Mysterium am Horizont auf, ein funkelndes, großartiges Wunder, das in der Sonne glänzte."

In Dallah mit den Hindus feiern

Dallah ist nur eine kurze Überfahrt vom trubeligen Yangon entfernt. Und doch hat man dort das Gefühl, in einer anderen Zeit angekommen zu sein. Der Hindu-Tempel steht neben der Moschee. Im Dorf geht es noch ländlich sittlich zu, Frauen kommen am Dorfbrunnen zum Wasserholen zusammen, Kinder spielen in den kleinen Vorgärten, Ochsenkarren fahren durch die Gassen. Dann plötzlich große Aufregung: Die Hindus feiern ein Tempelfest mit viel Tamtam, Tänzen und einer bunten Prozession.

In Yangon hat die Kolonialzeit Spuren hinterlassen

Das Koloniale Yangon liegt zwischen der Sule-Pagode und dem Sekretariat der britischen Kolonialbehörde, einem imposanten Backsteinbau, in der Pansodan Road und der Strand Road. Auch in einigen der kleineren Straßen dahinter hat sich der englische Kolonialstil erhalten, imposant wie im Secretary, wo gerade Renovierungsarbeiten stattfinden, einladend wie im Strand Hotel, und im pittoresken Verfall begriffen wie in den kleinen Straßen hinter der Pansodan Road.

Beschwerlicher Weg zum Golden Rock

Golden Rock, der goldene Felsen, ist ein ganz besonderer Pilgerort. Allein schon das Hinkommen ist ein Abenteuer. Vom sogenannten Basis Camp in Kipun fahren Kleinlaster auf die halbe Höhe des Berges. In halsbrecherischen Serpentinen werden die rund 50 Menschen auf der offenen Ladefläche ganz schön durcheinander geschüttelt und klammern sich an die schmalen Bänke, auf denen sie dicht gedrängt sitzen. Von der nächsten Station aus heißt es für Touristen: laufen. Das Ziel ist noch rund vier Kilometer entfernt, der gepflasterte Weg führt steil bergan. Wer es bequemer mag, der kann sich auf einer Sänfte hochtragen lassen wie es die Vietnamesen machten, die mit uns im Kleinlaster saßen. Der Anblick des goldenen Felsens, der kurz vor dem Absturz zu stehen scheint und nur direkt über dem Abgrund balanciert, ist verblüffend und nach Sonnenuntergang fast dramatisch.

Schwimmende Gemüsegärten im Inle See

Langboote mit Außenbordmotor knattern übers Wasser. Die für den Inle See im Shan-Hochland typischen Einbeinfischer holen ihre Netze ein. In den schwimmenden Gemüsegärten kommt der Gärtner mit dem Boot. Am Ufer wechseln sich die Pfahlbauten der Hotels ab mit kleinen Dörfern. Wacklige Bambuskonstruktionen überbrücken die Zuflüsse. Ein exotisches Kloster spiegelt sich im See, über den buddhistische Gesänge wehen wie ein fernes Echo.

Eines der touristischen Hauptziele am Inle-See sind die Pagoden von Indein, malerisch über einen Hügel verstreut, verfallen die meisten, andere eher stümperhaft mit Zement stabilisiert. Wie im kambodschanischen Angkor hat sich die Natur den Bauplatz zurückgeholt, Bäume wurzeln in den alten Steinen und sprengen die Stupas. Stuckteile liegen im Gras, kleine Buddhafiguren. Auf dem Hügel thront inmitten von neuen, golden übertünchten Zementstupas die Shwe Indein Pagoda.

Das Pagodenfeld Kakku wirkt wie ein verzauberter Wald

Mühsam ist die Fahrt zum Pagodenfeld von Kakku, das für die Pa O eine der wichtigsten heiligen Stätten ist. Hinter Taunggyi wird das durchlöcherte Betonband der Straße schmal wie ein Feldweg. Jedes entgegenkommende Auto bedeutet ein kompliziertes Ausweichmanöver. Die Straße schlängelt sich durch eine sanfte Landschaft, in der oft noch alte Pa-O-Häuser stehen, mit Wänden aus Bambus. Cebus weiden auf den Wiesen, blau blühen die Yacaranda-, rot die Flamboyant-Bäume. Und dann rückt das Pagodenfeld in den Blick, mehr als 2000 Stupas ragen in den Himmel wie ein verzauberter Wald aus Stein.

Irrawaddy - der Schicksalsfluss von Myanmar

Der breite Strom wird heute vor allem von kleinen Kreuzfahrtschiffen und riesigen Holzfrachtern befahren. In der Vergangenheit war der Irrawaddy Aufmarschgebiet für die britischen Invasoren, deren mächtige Kriegsflotte die Burmesen wenig entgegen zu setzen hatten. Für den Historiker Thant Myint-U ist der Ayeryarwady, wie der Fluss in Myanmar genannt wird, nicht die touristische "Road to Mandalay", sondern der "Fluss der verlorenen Fußspuren", an dem sich die Geschichte des Landes entschieden hat. Im Dorf Yandabo wurde der erste anglo-burmesische Friedensvertrag unterzeichnet.

Heute machen die Touristenschiffe hier Station, die Passagiere können den Frauen des Dorfes beim Töpfern zuschauen und ein Gefühl für den Dorfalltag bekommen. 1500 Menschen leben hier fast noch so wie ihre Urväter. Noch mehr aus der Zeit gefallen wirkt das Dörfchen Shwe Pyi Thar, wo die Menschen sich ihre Hütten mit Hühnern und Schweinen teilen. Strom gibt es nicht, aber immerhin ein paar Solar-Paneele und Frischwasserquellen. Die Kinder laufen zusammen, wenn Touristen ins Dorf kommen, denn die halten ihre Schule, die aus Spendengeldern finanziert wird, am Laufen. Dafür gibt's ein Liedchen auf Englisch.

Das legendäre Mandalay ist nur noch ein Schatten

Die letzte Hauptstadt des birmanischen Königreiches hat immer noch einen klangvollen Namen, aber von der alten Stadt ist nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg durch Japaner und Briten kaum noch etwas übrig geblieben. Sehenswert ist die Kuthodaw Pagode, auch das größte Buch der Welt: 729 Stupas mit den in Stein gehauenen Lehren Buddhas. Einen Besuch lohnt auch der Gold gepanzerte Mahamuni Buddha. Die Statue, die unter der massiven Goldschicht fast verschwindet, soll der Legende nach schon zu Lebzeiten Buddhas entstanden sein. Das Mandagandayon Kloster ist ein Pilgerort besonderer Art. Dorthin werden Touristen in Massen gekarrt, um die morgendliche Speisung der geduldig wartenden Mönche zu fotografieren.

Die längste Teakholzbrücke der Welt

Die über einen Kilometer lange U Bein Brücke auf hohen Stelzen gilt als längste Teakholzbrücke der Welt. Gut 1000 Teakholzstämme wurden 1874 für den Bau der Brücke verarbeitet. An Feiertagen wälzen sich Menschenmassen über die wackligen Holzbohlen, vom See aus wirken sie vor der Sonne wie Scherenschnitte.

Kutschfahrt zum schiefen Turm von Ava

Jahrhunderte lang war Ava (Inwa) die Stadt der birmesischen Könige. Doch der alte Glanz der auf einer Insel gelegenen Königsstadt ist längst verblasst. Eine kleine Fähre bringt die Besucher über den Myittha-Kanal nach Ava. Das Ruinenfeld lässt sich am besten mit einer Pferdekutsche erkunden. Eine Kutschfahrt für zwei kostet 9000 Kyat (umgerechnet rund 6,70 Euro). Dafür holpert man durch Felder und Wiesen zum "schiefen Turm von Ava", dem letzten Überbleibsel des Königspalastes. Seit dem Erdbeben von 1838 steht der Nanmyin-Wachturm schief. Menschenleer wirkt das Bagaya-Kloster, das von 267 gewaltigen Teakholzstämmen getragen wird. Wunderschön sind die Schnitzereien an Fenstern und Türen. Mitten in den Feldern widerstehen ein paar Stupas dem Verfall.

Die Tempelanlage von Bagan ohne Rummel entdecken

Wenn das Abendlicht das Tempelfeld von Bagan erglühen lässt, dann wirken die Tempel und Stupas, die hier aus dem sandfarbenen Boden wachsen, wie aus einer anderen Welt. Aber seit der Öffnung Myanmars gehört auch Bagan zu den Pilgerzielen der internationalen Tourismusindustrie. Busse laden ihre Fracht vor den größten und schönsten Tempeln ab, die von Händlern belagert sind. Wer mit dem Rad, der Pferdekutsche oder im Auto unterwegs ist, der kann dem Rummel entgehen und so manchen Tempel auch in meditativer Stille erleben.

Ngapali - ein fast menschenleeres Strandparadies

So weit, so weiß, so leer sind Strände selten. Und das, obwohl Ngapali der erste Strand war, den ausländische Touristen für sich entdeckten. Doch bis heute gibt es hier keine Strandbars und keine Abzocke. In den meisten Hotels sind Liegen und Sonnenschirme inklusive. Hin und wieder kommt die Obstfrau vorbei, auf dem Kopf balanciert sie einen Korb mit frischen Früchten, die sie für wenig Geld verkauft. Souvenirs gibt es in den Läden entlang der Straße. Hier findet man auch reihenweise günstige Restaurants, in denen man gut essen kann und freundlich bedient wird. Während der Saison müssen die Menschen hier genug verdienen, um die Monsunzeit zu überstehen. Von Mitte Mai bis Mitte Oktober sind sie in Ngapali unter sich.

Einzigartige Inselwelt des Mergui-Archipels

Der Mergui-Archipel besteht aus von rund 800 dicht bewaldeten Inseln in der Andamanensee an der Westküste von Myanmar. Während der Militärdiktatur in dem südostasiatischen Land war die Region von der Außenwelt abgeriegelt. Dank der jahrelangen Isolation gilt der Mergui-Achipel als eine der letzten weitgehend unberührten Insellandschaften der Welt und weist eine einmalige Artenvielfalt auf. Lange lebte dort nur das Volk der Moken, die auch als Seenomaden bezeichnet werden. Besuchern war der Zugang bis 1997 verboten, heute finden Touristen dort Übernachtungsmöglichkeiten und können Tauchtouren und Yacht-Cruises buchen.

Weitere Informationen zu Myanmar

Reiseanbieter: Myanmar ist seit der politischen Öffnung der Shootingstar bei den Fernreisen. Große und kleine Anbieter haben das asiatische Land, das früher Burma hieß, im Programm, unter anderem TUI, Gebeco, Studiosus oder Geoplan (www.geoplan-reisen.de).
Anreise: Der Flughafen Yangon wird angeflogen von unter anderem Thai Airways, Singapore Air, Austrian Airlines, Air Berlin und Condor.
Hoteltipps:

  • The Governor's Residence: In dem Luxushotel fühlt man sich wie zu Kiplings Zeiten, nur komfortabler (www.governorsresidence.com).
  • Myanmar Inle Treasure Resort: Von den Pfahlbauten in der ersten Reihe hat man den schönsten Blick auf den Sonnenuntergang (www.myanmartreasureresorts.com/inle.html).
  • RV Paukan 2007: gemütliches Boutique-Schiff mit Platz für 55 Passagiere (www.paukan.com).
  • Amazing Ngapali Resort: gut geführtes Hotel in schöner Gartenanlage mit Essen zu vernünftigen Preisen mit Blick aufs Meer (www.amazingngapaliresort.com).
  • Ngapali Bay Villas & Spa: außergewöhnlich geschmackvolles und komfortables Strandhotel in einer üppigen Gartenlandschaft mit großzügigem Pool und schönsten Aussichten (www.ngapalibay.com)
  • Amazing Bagan Resort: etwas abseits der Tempel am Golfplatz gelegen. Marionettenvorführungen am Abend, aufmerksamer Service (www.bagangolfresort.net).

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