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Conrad Maldives Rangali Island: Eins der schönsten Fleckchen der Malediven

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Malediven  

Trockenen Fußes unter Wasser

13.11.2014, 11:33 Uhr | Karsten-Thilo Raab, srt

Conrad Maldives Rangali Island: Eins der schönsten Fleckchen der Malediven. Unvergesslicher Essgenuss: Dieses Restaurant des Conrad Maldives Rangali Islands liegt unter Wasser. (Quelle: Rangali Island)

Unvergesslicher Essgenuss: Dieses Restaurant des Conrad Maldives Rangali Islands liegt unter Wasser. (Quelle: Rangali Island)

Die weit verbreitete Wetterlüge wird gleich nach der Ankunft entlarvt. Kaum hat das Wasserflugzeug nach dem knapp 30-minütigem Flug von Malé zum Ari Atoll sanft auf den noch sanfteren Wogen des Indischen Ozeans aufgesetzt, fallen doch tatsächlich ein paar Regentropfen vom Himmel. Von wegen 365 Tage Sonnenschein im Jahr. Vielleicht sind es aber auch nur Freudentränen, die hier in einem der schönsten Flecken der Malediven als eine Art Begrüßungsritual fließen. Das Sechssterne-Resort "Conrad Maldives Rangali Island" im Indischen Ozean besteht aus zwei durch eine 500 Meter lange Brücke miteinander verbundenen Inseln. Ein paar Eindrücke von der Trauminsel präsentieren wir Ihnen auch in unserer Foto-Show.

Zwar liegt Rangali gerade 100 Kilometer von der Hauptstadt Malé entfernt, und doch ist es in jeglicher Hinsicht eine eigene Welt - voller schöner Dinge, voller Luxus, voller Wärme, ohne Gedränge und ohne Autos. Hier ist der Stresslevel extrem niedrig. Schon nach zwei, drei Stunden kennen selbst sonst Rastlose mit ausgeprägtem Forscherdrang die beiden Inseln, und die Erholung kann beginnen. Die einzigen Geräusche, die hier zu vernehmen sind, sind neben dem Klang der Wellen das Piepsen der Vögel, das Rascheln der Blätter im Wind und das fast schon meditative Flattern einiger Ventilatoren.

Per Tauchschiff "Nemo" die Unterwasserwelt erkunden

Die Nähe zum Äquator garantiert ein gleichbleibend warmes Klima mit Tagestemperaturen um 30 Grad Celsius und im Mittel mehr als sieben Stunden Sonnenschein pro Tag. Gleichzeitig weht vom Meer her immer eine leichte Brise. Und das Meer ist nie weit weg. Rangali ist 750 Meter lang und 75 Meter breit, während das benachbarte Rangalifinolhu knapp 300 Meter lang und 650 Meter breit ist. Ungeachtet der überschaubaren Größe haben die beiden üppig grünen "Sandhaufen" einiges zu bieten: Das Resort verfügt auf beiden Inselteilen zusammen über 150 Wohneinheiten in verschiedenen Kategorien mit 50 bis 304 Quadratmeter Fläche - genügend Platz, um in der Abgeschiedenheit der eigenen Strand- oder Wasservilla die eigene Persönlichkeit entfalten zu können. Mit dem Resultat, dass beim Sonnenbaden am eigenen Strandabschnitt die Nachbarn fast schon mit dem Feldstecher gesucht werden müssen.

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Das eigentlich faszinierende am "Conrad Maldives Rangali Island" ist neben der kulinarischen Vielfalt, die durch gleich elf Restaurants und Bars garantiert wird, die Tatsache, dass hier auch diejenigen, die nicht tauchen können oder mögen, auf zwei verschiedene Arten und Weisen einen atemberaubenden Einblick in das buntes Kaleidoskop der Unterwasserwelt in diesem Teil der Malediven erhalten können. Zum einen bietet das Conrad als erstes Resort des Landes Unterwasser-Exkursionen in einem kleinen U-Boot an. Das in Deutschland konstruierte Tauchschiff "Nemo" bietet neben dem Kapitän zwei Hobbyforschern Platz. Drei Acrylglas-Glocken ermöglichen den Mitfahrern einen 360-Grad-Rundumblick während der bis zu 30 Meter tiefen Tauchfahrt durch die herrliche Rifflandschaft des Atolls, in der farbenfrohe Fischschwärme und Korallen, aber auch Stachelrochen, Muränen, Riffhaie und Wasserschildkröten zu sehen sind.

Essgenuss im schönsten "Fischkino" der Malediven

Wer unter Klaustrophobie leidet oder aus sonstigen Gründen nicht auf den Spuren von Jacques Cousteau wandeln möchte, kann sich dennoch einen Eindruck vom Riffleben der Malediven verschaffen: Das kleine, aber feine Ithaa Unterwasser-Restaurant, das lediglich ein gutes Dutzend Plätze vorhält, bittet fünf Meter unter dem Meeresspiegel zu Tisch. Unter der neun Meter langen und fünf Meter breiten Acrylglaskuppel ist eine ungetrübte Sicht auf die Schönheit des Indischen Ozeans garantiert. Mit etwas Glück lugt dann auch mal ein Riffhai auf den Teller oder ein Rochen verdunkelt für einen Moment mit seinen riesigen "Flügeln" Teile des Fensters.

Einziger Nachteil dieses famosen "Fischkinos" mit dem 180-Grad-Panoramablick auf die Flora und Fauna der umgebenden Korallengärten ist die Tatsache, dass die Plätze für ein abendliches Dinner überaus begehrt und nicht selten Monate im Voraus ausgebucht sind. Daher empfiehlt es sich schon bei der Buchung, ein Abendessen im Unterwasserrestaurant zu ordern. Was gibt es Schöneres, als am herrlichen weichen Sandstrand mit einem gut gekühlten Getränk in der Hand den Sonnenuntergang zu beobachten? Motto: "Feet in the sand, cocktail in the hand." Und nach zwei, drei Gläschen merkt auch niemand mehr die abendliche Gier der Moskitos. Aber irgendeinen Stich hat nun mal jedes Paradies.

Weitere Informationen:

Allgemeines: Die Malediven liegen südwestlich des indischen Subkontinents im Indischen Ozean und bestehen aus 26 Atollen mit zusammen rund 1200 Inseln, von denen 200 bewohnt sind und 90 als Hotel Resorts fungieren. Das Ari Atoll ist mit knapp 2200 Quadratkilometern das drittgrößte der Malediven. Insgesamt umfasst das Atoll neben Rangali und Rangalifinolhu 103 weitere Inseln.
Klima: Geprägt wird das Klima von zwei Monsunen bei Jahresdurchschnittstemperaturen von 28 Grad Celsius. Von Dezember bis März/April ist die Luft trocken und warm, von Mai bis November gibt es gelegentliche Schauer und eine höhere Luftfeuchtigkeit.
Sprache: Landessprache ist Dhivehi, Englisch ist weit verbreitet.
Währung: Die Landeswährung ist Rufiyaa. Ein Rufiyaa entspricht etwa 0,046 Euro, ein Euro entspricht etwa 20,75 Rufiyaa. Nahezu überall kann mit US-Dollar bezahlt werden. Auch Kreditkarten sind meist nutzbar.
Noch mehr Informationen: Conrad Maledives, 20077 Rangali Island South Ari Atoll, Telefon 00960-6680629, www.conradhotels.com. Die günstigsten Bungalows gibt es ab etwa 750 Euro pro Nacht.

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