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Urlaub Australien: Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt

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Fraser Island  

Abenteuerspielplatz für Erwachsene

02.10.2009, 10:01 Uhr

Wirklich puderweicher Sand, dazu Urwald und viel Platz zum Austoben - das ist Fraser Island. (Foto: Imago)Wirklich puderweicher Sand, dazu Urwald und viel Platz zum Austoben - das ist Fraser Island. (Foto: Imago) Wirklich puderweicher Sand, dazu Urwald und viel Platz zum Austoben. Das ist Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt. Sie liegt an der Ostkünste Australiens und lockt besonders jene, die sich mit ihrem Allrad-Fahrzeug im Sand versuchen wollen. Aber auch die vielen Seen im Innern der Insel begeistern Urlauber. Denn die abwechslungsreiche Natur bietet für jeden ausreichend Spaß, wie die Foto-Serie zeigt.

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Foto-Serie Höhepunkte von Fraser Island und Australien
Unterkunft gesucht?

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Wie der "erste Mensch" urlauben

Der Wagen schlingert ordentlich auf dem Sand. Und es gibt eigentlich fast nur Sand hier auf Fraser Island - der größten Sandinsel der Welt. Egal, in welche Richtung der Fahrer das Lenkrad einschlägt - es geht erst einmal trotzdem weiter geradeaus. In der Spur gehalten wird der Jeep durch eine Kombination aus Erfahrung und hohen Furchen, die andere Wagen mit ihrem Allradantrieb in den Sand gepflügt haben. Spuren, durch die es sich mit Vollgas herrlich schliddern lässt. Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt, 190 Kilometer nördlich vom australischen Brisbane gelegen, gilt vielen Urlaubern als riesiger Abenteuerspielplatz. Nicht nur aus Brisbane kommen die Herrschaften mit ihren Golfplatz erprobten Geländewagen, um mal so richtig auf Allrad umzuschalten. Um sich mal so richtig durch den Sand zu wühlen. Und um manchmal so richtig stecken zu bleiben. Hier können sie Dinge machen, die anderswo längst in enge Korsetts von Verboten und Vorschriften gequetscht worden sind: Mit dem Auto durch den Urwald fahren zum Beispiel, am Pazifik entlang brettern, mit Flugzeugen auf dem Strand landen, direkt am Meer parken und dort im Zelt übernachten, in glasklaren Flüssen und Seen baden und sich dabei fühlen wie der erste Mensch.

16 Mal so groß wie Sylt

Fraser Island, das die Aborigines in ihrer Sprache einst "Paradies" tauften, liegt an der australischen Ostküste im Bundesstaat Queensland, knapp 200  Kilometer nördlich von Brisbane. Die Insel ist 120 Kilometer lang, im Schnitt 15 Kilometer breit und umfasst 16 Mal die Fläche von Sylt. Fraser Island gilt als die größte Sandinsel der Welt und gehört seit 1992 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Auf der Insel kommt man praktisch nur mit Allradfahrzeugen voran, die Touristen in den Ortschaften Hervey Bay oder Rainbow Beach mieten können. Der 75-Mile-Beach im Osten der Insel dient für die Fahrzeuge als Highway sowie als Landebahn für Kleinflugzeuge.

Am besten auf eigene Faust erkunden

So fühlen sich vor allem Hobbyabenteurer und Naturliebhaber auf der Insel wohl. Auch wenn sich geführte Touren im (Allrad-)bus oder Rundflüge buchen lassen, am besten erkundet man Fraser auf eigene Faust. In Hervey Bay und Rainbow Beach kann man sich Allradfahrzeuge und Campingausrüstung mieten - allein oder mit Gleichgesinnten. Auf der Insel und am Strand sind Campingflächen ausgewiesen, auf denen man wild campen darf - allerdings dann auch ohne sanitäre Einrichtungen. Wer es gern etwas komfortabler hätte, kann sein Zelt auf einem richtigen Campingplatz gegen Gebühr aufschlagen. So oder so gilt: Bitte den eigenen Müll wieder mitnehmen. Schließlich ist das ein Naturschutzgebiet, und soll auch noch vielen nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.

Baden in türkisblauen Seen

Am Lake McKenzie liegt ein junges Paar im Sand unter einem Baum. Hosen und T-Shirts hängen über einem Ast. Hinter ihnen stehen im Schatten die Rucksäcke. Vielleicht haben die zwei hier übernachtet. In schönerer Kulisse kann man morgens seine Augen jedenfalls nicht öffnen: Der See will einem mit seinem Blau glauben machen, am schönsten Flecken der kroatischen Adria aufgewacht zu sein. Der Urwald ringsum könnte auch in Malaysia stehen. Der Sand kommt so puderfein und weiß daher, als hätten reiche Saudis ihn für irgendein neues Superprojekt erfinden lassen und hergekarrt. Und dabei ist der Lake Mckenzie nur einer von vielen, wunderschönen und oft einsamen Seen im Inselinneren. Weitere Attraktionen der Insel sind das Schiffswrack der Maheno, eines ehemaligen Luxus-Liners, das während eines Zyklons an die Küste geschwemmt wurde sowie die Natur allgemein. Ob Regenwald, farbige Sandformationen oder Dingos - Fraser Island hat Naturfreaks viel zu bieten. Vor allem die Dingos sind in der Zwischenzeit zur echten Touristenattraktion geworden, da sie sich auf der Suche nach Futter oft nah an die Camps wagen. Doch Vorsicht: Wenn es auch selten passiert, können die Wildhunde doch beißen.

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