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Northern Territory: Land unter in Australien

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Australien  

Northern Territory: Keine Panik bei Land unter

28.12.2011, 14:22 Uhr | Zeljka Tomsic

Northern Territory: Land unter in Australien. Northern Territory: Ein Krokodil hält Siesta (Foto: Zeljka Tomsic)

Northern Territory: Ein Krokodil hält Siesta (Foto: Zeljka Tomsic)

Land unter im Northern Territory: Am Himmel sorgen Blitze für eine Lightshow, es strömt wie aus Kübeln hinunter. Schon bald tauchen fahrende Autos in ein Meer aus Wasser und die Bäume fangen an zu schwimmen. Doch die Panik bleibt aus. Zwischen November und April gehört dieser Anblick zur Tagesordnung. In Australiens tropischem Norden herrscht Regenzeit, die Einheimische einfach nur "The Wet" nennen. Für Touristen eine einmalige Chance, den beliebten Landstrich von einer völlig anderen Seite kennenzulernen. Grüner als sonst und ganz ohne Rummel - sehen Sie selbst in unserer Foto-Show.

Die Region blüht auf

Tagein, tagaus konstante 35 Grad, auch nachts. Außerhalb der gekühlten Hotelmauern gibt es kein Entkommen vor der brütenden Hitze. Binnen weniger Minuten sind die Klamotten durchnässt, die Schminke zerlaufen, die Besucher aus der Puste. Und im nächsten Moment kann es durchaus passieren, dass einen ein monsunartiger Regenguss erfasst. Dennoch: Das Northern Territory zeigt sich gerade zu dieser Jahreszeit von seiner prachtvollen, sattgrünen Seite. Überall sprießt und blüht es, bedingt durch die vielen Regenfälle. So auch in dem beliebtesten Teil des Northern Territory, dem Kakadu Nationalpark. Das insgesamt 19.000 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet ist vor allem für seine Aborigines-Felsmalereien bekannt, die einen Einblick ins Leben der Ureinwohner liefern. Zudem birgt die Jahreszeit einen weiteren Vorteil. "Während der trockenen Saison sind bis zu acht Busse gleichzeitig da, in der feuchten Zeit hat man die Naturschönheiten fast für sich alleine", sagt unser Guide Sab Lord. In der Tat! Während der Erkundungstour durch den Park laufen uns kaum Touristen über den Weg. Stattdessen herrscht endlose Stille, die hin und wieder vom Vogelgezwitscher unterbrochen wird.

Vorsicht, Krokodile in Sicht!

Der australische Naturbursche mit dem weißen Strohhut entpuppt sich als wahre Crocodile Dundee-Kopie. Seine Geschichten wären durchaus gute Vorlagen für eine gelungene Fortsetzung des Kino-Klassikers. Während er über seine Abenteuer erzählt, weicht ihm sein Strahlen nicht aus dem Gesicht. Ja, man sieht es auf Anhieb, er liebt seinen Beruf. Selbst als er die drei Schlangenbisse erwähnt, die seine Biographie bereichern. Doch für Sab Lord noch lange kein Grund, seinen Job als gefährlich zu bezeichnen, geschweige denn ihn an den Nagel zu hängen. Im Grunde genommen droht auch keine Gefahr von Seiten der schlängelnden Reptilien, vielmehr besteht eine erhöhte Begegnungsrate mit Krokodilen. An fast jeder Ecke warnen Schilder davor, nicht ins Wasser zu gehen. Dabei ist dies in der "Wet Saison" nicht einmal vonnöten. Bei starken Überschwemmungen kommen sie bis ans Ufer heran.

Volle Kraft voraus auf der Hochebene

Aus diesem Grund werden die Übernachtungsgäste des Bamurru Plains bei geplanten Ausflügen auf dem Wasser per Jeep vorgefahren, um danach mit den Hovercraft-Boot hinterm Horizont zu verschwinden. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 60 Kilometern pro Stunde düsen sie über die überschwemmte Flusslandschaft der Mary River Wetlands, vorbei an seltenen Vögeln, Magpie-Gänsen oder Wasserbüffeln. Letztere sind keine Seltenheit, schließlich wurde das auf halbem Weg zum Kakadu Nationalpark gelegene Luxus-Camp auf dem Gebiet einer Rinderfarm erbaut. In der Trockenzeit sind Teile der Hochebene mit Allradwagen befahrbar, nun genießen die Besucher die Sicht aus einer völlig anderen Perspektive. Zunächst gleiten sie noch über Schilfgras, um dann in einem verwunschenen Wald abzutauchen. Ja, die Jahreszeit bringt selbst Bäume zum Schwimmen! Man freut sich über die Schatten spendenden Riesen, aber auch über die erfrischenden Getränke, die John O'Shea, Verwalter der Bamurru Plains, reicht.

Den Krokodilen ungefährlich nah kommen

Nur eines hat gefehlt: die Krokodile. Weit und breit war nichts zu sehen. Während der Jumping Crocodile Cruise auf dem Adelaide River muss man darauf nicht warten, geschweige denn suchen. An gewohnten Stellen werden Angeln mit riesigen Fleischködern ausgeworfen und bereits im nächsten Augenblick schleicht sich ein Salzwasserkrokodil an, springt in die Höhe und schnappt genüsslich zu. Immer wieder das gleiche Bild, das für genügend Futter für die Fotoapparate sorgt. Am Ende sind nicht nur die Salties satt, sondern auch die Touristen zufrieden, die Reptilien aus nächster Nähe gesehen zu haben. Ein weiterer Garant für Krokodile ist das Crocosaurus Cove in Darwin. Auf drei Etagen verteilt dreht sich hier alles um die Tierwelt des Northern Territory, darunter auch 14 Krokodilarten aus aller Welt. In einem der Becken findet sich sogar ein alter Bekannter wieder: das Krokodil Burt aus der 1986 gedrehten Komödie "Crocodile Dundee". Der mittlerweile 80 Jahre alte, 5,1 Meter lange und knapp 700 Kilo schwere Vertreter seiner Spezies genießt hier seine wohl verdiente Altersruhe, die nur hin und wieder durch Touristen gestört wird, die sich im Plexiglas-Behälter zu ihm herablassen. Ganz schön wagemutig, aber dennoch unantastbar für Burt. Dies hat er schon längst erkannt und lässt sie teilnahmslos vor seinen Augen baumeln.

Weitere Informationen

Ausflugstipps: Die Touristen landen zunächst in Darwin. Wer mehr über die Tropenstadt erfahren möchte, sollte eine geführte Stadttour einplanen. Eine gute Adresse hierfür ist Darwin Walking Tours, Internet: www.darwinwalkingtours.com. Mehr über die NT-Tierwelt erfährt man im Crocosaurus Cove, Einzelheiten dazu gibt es unter www.crocosauruscove.com. Vorsicht, Fisch am Haken! Lohnenswert ist auch ein Ausflug auf hoher See - buchbar über www.darwinreefnwrecks.com.au. Bekannt ist das Northern Territory vor allem wegen der Nationalparks. Wer diese nicht auf eigene Faust erkunden möchte, macht dies am besten mit einem fachkundigen Tourguide - Lord's Kakadu & Arnhemland Safaris, Internet: www.lords-safaris.com oder NT Indigenous Tours, Internet: www.ntindigenoustours.com.
Unterkünfte: Eine gute Adresse für die erste Nacht ist das zentral gelegene Vibe Hotel in Darwin, mit Blick auf den Hafen, inklusive traumhafter Sonnenauf- und untergänge, Internet: www.vibehotels.com.au. Sehr exklusiv-ausgefallen schlafen lässt es sich auf halbem Weg zum Kakadu Nationalpark, im Luxuscamp Barmurru Plains, Internet: www.bamurruplains.com.
Ausführliche Infos & Tipps bietet die Seite von Tourism Northern Territory, Internet: www.australiasoutback.de oder www.tourismnt.com.au

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