Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reiseziele >

Kopie von Pekings Altem Sommerpalast eröffnet

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Nach heftigen Diskussionen  

Kopie von Pekings Altem Sommerpalast eröffnet

11.05.2015, 14:53 Uhr | afp

Kopie von Pekings Altem Sommerpalast eröffnet. So sieht der Nachbau aus. (Quelle: dpa)

So sieht der Nachbau aus. (Quelle: dpa)

Ungeachtet aller Kritik hat ein Nachbau des von den europäischen Besatzungsmächten vor über 150 Jahren in Peking zerstörten Alten Sommerpalasts seine Tore geöffnet. Wie die Staatsmedien berichteten, konnten die Besucher am Sonntag in der ostchinesischen Provinz Zheijang den ersten Teil der insgesamt rund 413 Hektar großen und 4,3 Milliarden Euro teuren Nachbildung der kaiserlichen Parkanlage der Hauptstadt besichtigen. Schauen Sie sich den Nachbau auch in unserer Foto-Show an.

Die Verwaltung der Anlage in Peking hatte sich vergeblich gegen die Kopie gewehrt. Im vergangenen Monat drohte sie mit rechtlichen Schritten, sollte der Nachbau "geistige Eigentumsrechte" verletzen.

Der Alte Sommerpalast, eine weitläufige Parklandschaft im Westen Pekings, wurde im 18. Jahrhundert für die Kaiser der Qing-Dynastie errichtet - zum Teil basierend auf Entwürfen italienischer und französischer Jesuiten-Missionare. Doch schon nach rund hundert Jahren wurde er von britischen und französischen Truppen zerstört und geplündert, als sie zum Ende des Zweiten Opiumkriegs Peking besetzten. Heute können in Peking nur noch die Ruinen besichtigt werden.

Quiz & Spiele

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Erholung in Bad Wörishofen

Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Dart-Spiel und vielleicht lernen Sie auch noch etwas dazu.
zum Deutschland-Dart-Spiel

Einzigartigkeit kann nicht kopiert werden

Nun lässt der private Filmkonzern Hengdian die Anlage zu 95 Prozent auf einem rund tausend Kilometer von Peking entfernten Studiogelände wieder auferstehen. Das Verwaltungsbüro des Originals ist von dem Projekt wenig begeistert: Die Anlage sei "einzigartig und kann nicht kopiert werden", betonte es und fügte hinzu, "Bau und Entwicklung der Anlage sollten von staatlichen Organisationen geplant werden, jeder Nachbau sollte gewissen Standards entsprechen".

Hengdian-Gründer Xu Wenrong versicherte hingegen, es geben keinen Interessenkonflikt mit dem echten Palast. Der Nachbau stelle "klassische Architektur nach, um die Geschichte jüngeren Generationen nahezubringen", sagte er der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Auf dem Studiogelände stehen bereits Nachbildungen aus Pekings Verbotener Stadt. Der Eintritt zu der neuesten Attraktion kostet umgerechnet 40 Euro. Die ersten Besucher zeigten sich jedoch enttäuscht. "Hier gibt es nur leere Räume", beschwerte sich einer von bei Xinhua. "Ich fühle hier keine Geschichte, irgendetwas fehlt."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal