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Boomender Berlin-Tourismus

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Berlin  

Boomender Berlin-Tourismus

08.11.2004, 09:29 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

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Vor einem Jahr hat der studierte Historiker seine Agentur "Berlinbetrachtungen" gegründet, und die Geschäfte laufen so gut, dass er über Verstärkung nachdenkt. Der boomende Berlin-Tourismus hat den Stadtführern viele neue Kunden zugeführt. Im ersten Halbjahr wurde ein Plus von 18,6 Prozent bei den Ankünften inländischer und von 29 Prozent bei den Ankünften ausländischer Gäste verzeichnet. "Das wird das beste Jahr, das wir je hatten", sagt Natascha Kompatzki vom Tourismusbüro Berlin Tourismus Marketing (BTM).

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300 Stadtführer in der Hauptstadt
Zum Standardrepertoire der großen Anbieter zählen Touren rund ums Brandenburger Tor, zu den Hackeschen Höfen und ins ehemalige jüdische Viertel. Doch wer im immer größer werdenden Angebot auffallen und in die Veranstaltungskalender der örtlichen Zeitungen aufgenommen werden will, muss sich etwas Originelles einfallen lassen. Schließlich zählt der Verband der Berliner Stadtführer rund 300 Mitglieder.
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Spezial-Führungen für alle Interessengruppen
Da gibt es spezielle Führungen für Nachtschwärmer, Frauen, Schwule und Lesben, Kieztouren durch Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Wedding, Wanderungen entlang des Mauerstreifens, der Karl-Marx-Allee oder auf den Spuren von Filmstars wie Marlene Dietrich. Der Preis liegt üblicherweise bei acht Euro für zwei Stunden. "Das Angebot ist schier endlos", sagt Kompatzki. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal hat sich der promovierte Philosoph Olaf Kappelt geschaffen, indem er seine Kunden im Kostüm Friedrich des Großen mit Säbel, Dreispitz und falscher Hakennase über den Boulevard Unter den Linden geleitet.


Untergrund-Führungen bei schlechtem Wetter
Während Kappelts Kostümierung bei Regen schon einmal leidet, sind die Ausflüge des Vereins Berliner Unterwelten wetterfest. Sie machen sich den Umstand zu Nutze, dass bis zu 40 Prozent der Berliner Bauwerte unter der Erde liegen und Bunkeranlagen auf viele eine morbide Faszination ausüben. Drei Touren sind in diesem Winter im Angebot. Erstmals wird auch der Untergrund des Alexanderplatzes erkundet, in dem neben den Fundamenten eines nie vollendeten Hochhauskomplexes eine Tiefbunkeranlage aus dem Jahr 1941 zu sehen ist.

Stadtführung durch Berlin Teil 3

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