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Berlin Alexanderplatz: "Base Flying" für Aktivurlauber

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"Base Flying" in Berlin  

Nervenkitzel mitten in der Hauptstadt

22.04.2009, 17:44 Uhr | Z. Tomsic, t-online.de

"Base Flying" - so nennt sich das neue Nervenkitzel-Angebot mitten in Berlin (Grafik: Jochen Schweizer GmbH)"Base Flying" - so nennt sich das neue Nervenkitzel-Angebot mitten in Berlin (Grafik: Jochen Schweizer GmbH)

Deutschlands Hauptstadt ist immer eine Reise wert und aufregend. Für Letzteres sorgt nun ein Event, welches ab dem 14. Mai am Park Inn Berlin am Alexanderplatz angeboten wird - das so genannte "Base Flying". Hier rauscht man mit nahezu Freifallgeschwindigkeit in Richtung Erde und wird kurz vor der Landung sachte abgebremst, um wohlbehalten mit beiden Beinen auf dem Boden zu landen. Ursprünglich im Stuntbereich eingesetzt, kommen nun auch wagemutige Urlauber in den Genuss. Schauen Sie sich das neue Adrenalinerlebnis in Berlin auch in in unserer Foto-Serie an.

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Event mit Garant auf Geschwindigkeitsrausch

Die Vorrichtung für das "Base Flying" befindet sich auf der Plattform des Hoteldaches in gut 125 Metern Höhe. Per speziellem Windenabseil-System wird der "Base Flyer" in Sekundenschnelle senkrecht nach unten befördert - entlang der Außenfassade des Vier-Sterne-Superior Hotels Park Inn Berlin. Mit einem Klettergurt ausgerüstet werden die Teilnehmer zwischen einer Stahlseilkonstruktion in Position gebracht, die parallel vom Dach in Richtung Boden verläuft. Sobald der Steuermechanismus ausgelöst wird, rauscht der "Base Flyer" kontrolliert nach unten. Dabei kann durchaus nahezu Freifallgeschwindigkeit erreicht werden, trotz permanenter Abbremsung während des Fluges. Kurz vor Landung erfolgt eine vollständige Abbremsung der Geschwindigkeit bis zum Stillstand. Das Adrenalin-Erlebnis wird ab 14. Mai zu bestimmten Wochenendterminen regelmäßig für 99 Euro angeboten. Wem dies zu abenteuerlich ist, der kann sich beim "House Running" versuchen, das ebenfalls in dem Hotel in Kooperation mit dem Event-Spezialisten Jochen Schweizer angeboten wird. Dabei handelt es sich um einen Vertikalspaziergang entlang der Hotelfassade, bei dem Abenteuerlustige bis zu 100 Meter senkrecht in die Tiefe laufen.

Foto-Serie Berlin

Himmelfahrtskommando in den 88. Stock

Deutschland ist nicht das einzige Land, in dem Urlauber etwas Nervenkitzel erleben können. Immer häufiger werden in Metropolen abenteuerliche Touren in luftiger Höhe angeboten. Beispielsweise im australischen Melbourne saust man zunächst mit dem schnellsten Aufzug der Südhalbkugel ins vollvergoldete 88. Stockwerk und steht dann auf der höchsten Aussichtsterrasse der südlichen Hemisphäre fast 300 Meter über dem Erdboden. Doch der eigentliche Nervenkitzel kommt erst noch: Es ist "Die Kante", ein gläserner Würfel in der 88. Etage, der drei Meter weit aus der Fassade heraus gefahren werden kann. Erst wenn das ganz geschehen ist, wird das zunächst milchige Glas plötzlich glasklar und verschafft dem Besucher einen unvergesslichen Tiefblick. Begleitet wird er allerdings vom Gefühl, dass gerade der Boden unter den Füßen verschwindet, weil der Kubus rundum aus Glas ist. Abgerundet wird das beklemmende Vergnügen passenderweise vom Sound brechenden Glases und berstender Wände. "The Edge" kostet zwölf australische Dollar (zirka sechs Euro) Extraeintritt zu den 16,50 Dollar (zirka 8,30 Euro), die man bereits für den Lift ins Skydeck des Eureka Tower bezahlen muss. Fotografieren darf man nur auf der Aussichtsterrasse. Wer beweisen will, dass er wirklich den höchsten Glaskubus der Welt überlebt hat, der kann sich bei dieser Mutprobe fotografieren lassen, zahlt hierfür allerdings noch einmal extra.

Foto-Serie Australien

Spaziergang in über 190 Metern Höhe

Ein 1,20 Meter breiter Steg verhindert den Absturz in 192 Meter Tiefe: Die Attraktion im neuseeländischen Auckland ist ebenfalls nichts für schwache Nerven. Für umgerechnet etwa 60 Euro kann jeder einen Spaziergang machen - in Höhe der Kuppel des "Sky Towers", der mit seinen 328 Metern das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre ist. Geländer: Fehlanzeige. Mit einem Gurt gesichert, wird dabei der "Sky Tower" im Freien auf einem Stahlträger ohne Geländer umrundet. "Skywalk 360" nennen die Betreiber das luftige Vergnügen. Wer sich nicht an die Umrundung in luftiger Höhe gewöhnen kann, sollte als Alternative die Aussicht von einer der drei Plattformen oder durch die Panoramafenster des Restaurants im 54. Stock genießen. Weitere Attraktion am Turm ist unter anderem der "Skyjump", bei dem Touristen vom Turm springen und an einem Drahtseil fast im freien Fall zu Boden gelassen werden.

Foto-Serie Neuseeland

Mehrere Städte-"Skywalks" locken

Auch in Asien und Australien gibt es Türme, auf denen man einen sogenannten "Skywalk" in schwindelerregender Höhe unternehmen kann: der "Macau Tower" in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau und der "Sydney Tower" in der gleichnamigen australischen Stadt. Zwar liegen die Skywalk-Plattformen der Konkurrenzangebote im Vergleich zu Auckland etwas niedriger (233 bzw. 260 Meter), doch nirgends ist der Pfad so schmal wie in Neuseeland. Die Betreiber des "Skywalk 360" sprechen sogar davon, dass der Spaziergang mindestens genauso nervenaufreibend ist wie der gesicherte Sprung vom Turm. Schließlich ist man wesentlich länger auf wackligen Beinen unterwegs und steht viel länger am Abgrund. Der einzige Trost: man muss nicht springen. Auf Sicherheit wird dabei großen Wert gelegt: Neben den ausgeklügelten Sicherungssystemen werden keine Ausflüge bei starkem Wind angeboten. Die speziellen Ganzkörperanzüge verhindern zudem, dass Besucher Gegenstände wie Handys oder Münzen verlieren - und damit Passanten gefährden. Und selbst wenn einem Besucher vor Schreck das Blut in den Adern gefriert, gibt es eine Lösung: hinsetzen und schon wird man an seinem Gurt wieder eingeholt.

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