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Varietétheater in Berlin: Deutschlands vergessenes Gebäude

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Varietétheater in Berlin  

Theater-Ruine soll nach 80 Jahren zu neuem Leben erwachen

14.02.2013, 10:42 Uhr | Zeljka Tomsic

Varietétheater in Berlin: Deutschlands vergessenes Gebäude. Das vergessene Varietétheater in Berlin Mitte (Quelle: © Moritz Gruppe GmbH / Ronny Goyn)

Das vergessene Varietétheater in Berlin Mitte (Quelle: © Moritz Gruppe GmbH / Ronny Goyn)

80 Jahre lang fristete das einstige Theatergebäude ein trauriges Dasein, obwohl es nur wenige Meter vom bekannten Stadtbad liegt, genauer gesagt im Hinterhof der Gartenstraße in Berlin Mitte. Eine lange Zeit, die ihre Spuren hinterließ. Doch nun soll das Haus aus dem Tiefschlaf geholt werden und neuen Glanz versprühen. Entstehen sollen darin Ausstellungsflächen sowie Räumlichkeiten zum temporären Wohnen. Schauen Sie sich das unter Schutt und Gerümpel verborgen gebliebene Gebäude auch in unserer Foto-Show an.

Das Gebäude hatte seine Glanzzeit in den Goldenen Zwanzigern

Das imposante dreistöckige Gebäude mit Saalraum, Theaterbühne, Wandmalereien und meterhohen Decken stammt aus dem Jahr 1905. Geplant und erbaut wurde es vom Berliner Unternehmer und Baumeister Oscar Garbe. Noch im selben Jahr wurde es unter dem Namen "Fritz Schmidt’s Restaurant und Festsäle" in Betrieb genommen und schaffte es, sich in der Berliner Ballhausgesellschaft zu etablieren. Von 1919 an erlebte das Theater unter den Namen "Kolibri-Festsäle und Kabarett" seine Glanzzeit im Cartier Latin, wie die Gegend in der Zeit der Goldenen Zwanziger von den Berlinern liebevoll genannt wurde.

Der Verfall folgte von 1934 an

Von 1934 an gibt es keine Hinweise mehr auf einen Gastronomiebetrieb. Das Theater geriet in Vergessenheit. In der Nachkriegszeit dienten die Räumlichkeiten lediglich zur Lagerung von Bauschutt und Müll. Die Witterung und der jahrelange Leerstand taten ihr Übriges. Die Fassade bröckelte, der Glanz verblich. Bis Dirk Moritz, Gründer und Geschäftsführer einer Berliner Immobilien-Projektentwicklung, das Haus 2008 zufällig entdeckte und beschloss, es vorm Verfall zu retten. Im Sommer 2011 wurden die alten Räumlichkeiten wieder zugänglich gemacht. Nun sollen sie unter dem vielversprechenden Projektnamen "Secret Garden" (deutsch: geheimer Garten) restauriert werden. Dabei gilt es, Altes mit Neuem zu kombinieren. Geplant sind darin Ausstellungsräume sowie Apartments. Die Fertigstellung ist für 2014 angesetzt.

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